„Wetten, dass …?“: Der Quotenhit, der dem ZDF trotzdem nicht guttut


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„heute wichtig“
Fortsetzung von „Wetten, dass..?“? Damit zeigt sich der Sender rückwärtsgewandt wie selten

Thomas Gottschalk moderierte die Jubiläumssendung "Wetten, dass ...?"

„Top, die Wette gilt“, hieß es am Samstagabend im ZDF. Thomas Goottschalk moderierte die Jubiläumssendung mit Michelle Hunziker. Helene Fischer war unter anderem zu Gast.

© Daniel Karmann / DPA

Rekordquoten bei der „Wetten Dass..?“-Jubiläumssendung – schön für das ZDF, wo scheinbar überlegt wird, deshalb die Sendung doch wieder fortzusetzen. Doch zukunftsgewandt ist das nicht, kommentiert eine „heute wichtig“-Autorin.

Das Wahljahr neigt sich dem Ende zu. Ruhe kehrt deswegen jedoch nicht ein in die deutsche Politiklandschaft, denn nach der Wahl sind viele Fragen offen: Wer wird neuer CDU-Parteivorsitzender, Friedrich Merz, Jens Spahn, jemand ganz anderes? Und wer folgt bei der SPD auf Norbert Walter-Borjans? Die Politik-Journalistin Franca Lehfeldt hat da klare Tendenzen, sie sagt: „Friedrich Merz ist für viele eine Sehnsuchtsfigur der CDU.“ Er könnte die Partei tatsächlich neu positionieren, auch wenn er in vier Jahren, da ist Merz 70, nicht unbedingt als Kanzlerkandidat antritt. Anders als Jens Spahn, der sich in seiner Partei unbeliebt gemacht hätte.

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In der SPD sieht Lehfeldt Lars Klingbeil vorne. Da Olaf Scholz seine Ministerien paritätisch besetzen möchte, sei es vorteilhaft, Klingbeil als Mann einen anderen Posten zu geben, so Lehfeldt. Insgesamt wird es also noch etwas dauern, bis das politische Deutschland sich beruhigt hat. Zumindest eine Personalie steht jedoch fest: Nach Aussagen von SPD, Grünen und FDP soll Olaf Scholz noch vor Nikolaus neuer Bundeskanzler werden.  

ARD und ZDF verpassen ihre Gelegenheit, junge Frauen aufzubauen 

Am Sonntag redete halb Deutschland über die große Jubliäumsshow von „Wetten, dass..?“, die mit rund 14 Millionen Zuschauenden Rekordquoten eingefahren hat. „heute wichtig“-Redakteurin Mirjam Bittner hat sich das ganze Spektakel angesehen und resümiert nach 3,5 Stunden Sendung: „Dass ich mal Mitleid mit Helene Fischer haben würde, hätte ich vorher auch nicht vermutet.“ Vor allem ärgert sie sich aber über die Rückwärtsgewandtheit der Öffentlich-Rechtlichen, die es seit dem Abgang von Thomas Gottschalk vor zehn Jahren schlicht verpassen, smarten, lustigen und vor allem weiblichen Nachwuchs aufzubauen. Sich dann aber wie ARD-Intendant Tom Buhrow noch vor einem Jahr darüber beklagen, es gäbe diese Frauen nicht.  

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cl



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