Walter euphorisch vor HSV-Pokalspiel: „Geiler Wettbewerb“



Fußball-Zweitligist Hamburger SV wird das Pokalspiel bei Eintracht Braunschweig ohne Mittelfeldspieler Jonas Meffert bestreiten. „Er ist immer noch traumatisiert“, sagte Trainer Tim Walter am Freitag. Meffert hatte in der vorangegangenen Partie gegen Dynamo Dresden (1:1) bei einem Zweikampf mit dem Dresdener Luca Herrmann ein Schleudertrauma erlitten. „Er tut sich noch schwer bei schnellen Bewegungen“, berichtete Walter. Deshalb soll Meffert am Wochenende eine Pause einlegen.

Trotz des Abstiegs der Braunschweiger und ihres verpatzten Starts in der 3. Liga sieht Walter den HSV am Sonntag (18.30 Uhr/Sky) nicht im Vorteil. „Es wird schwer. Sie haben einen guten Kader“, sagte der Coach, der gemeinsam mit Eintracht-Trainer Michael Schiele den Trainerlehrgang absolviert hat. „Im Pokal gibt es nicht unbedingt den Favoriten. Da können auch Kleinere erfolgreich sein.“

Als einen „geilen Wettbewerb“ bezeichnete der 45 Jahre alte Coach den DFB-Pokal. „Ich finde es einfach schön, wenn man Do-or-die-Spiele hat, wenn man auf Messers Schneide ist“, meinte Walter. „Wir wollen uns immer entwickeln. Dafür sind solche Spiele auch gut.“

Die Hamburger sind allerdings für Pokalpleiten bekannt. In den vergangenen sechs Jahren scheiterten sie drei Mal in der erste Runde. In schmerzhafter Erinnerung ist noch das 1:4 beim damaligen Drittligisten Dynamo Dresden in der Vorsaison. Zu allem Überfluss flog Innenverteidiger Toni Leistner nach einer Attacke auf einen pöbelnden Dresdener Fan vom Platz.

Personelle Wechsel wegen der missratenen zweiten Halbzeit am vergangenen Sonntag gegen Dynamo Dresden zieht Walter nicht in Erwägung. „Ich lasse die Trainingseindrücke auf mich wirken. Wer es verdient hat, der spielt“, betonte der Trainer.



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