Von Usedom nach Dubai: Strandkörbe gehen auf Reise


Mecklenburg-Vorpommern will sich auf der Weltausstellung in Dubai unter anderem mit Strandkörben präsentieren. Dabei gab es spezielle Wünsche – für den Hersteller kein Problem.

Acht Strandkörbe von der Insel Usedom haben auf ihrer Reise nach Dubai bereits die erste Etappe hinter sich. Er habe sie vor wenigen Tagen an einen Spediteur geliefert, sagte Dirk Mund, Inhaber der Firma Korbwerk in Heringsdorf. Sie sollen auf der Weltausstellung Expo in Dubai Teil der MV-Länderwoche Ende Januar im deutschen Pavillon sein. Der Geschäftsführer des Landestourismusverbandes, Tobias Woitendorf, sagte, zusammen mit weiterem Material würden die Körbe Mitte November von Hamburg aus in einem Container verschifft werden. Der Verband organisiert die Länderwoche im Auftrag der Staatskanzlei.

Ostsee, Seebäder, regionales Handwerk und Nachhaltigkeit – die Strandkörbe sind laut Woitendorf ein Markenzeichen für das Land. Strandkörbe seien bereits bei zurückliegenden Expos in Shanghai und Mailand zum Einsatz gekommen. Das Landesmarketing habe nun in zwei Körben Meeresrauschen und Möwengeschrei haben wollen, sagte Mund. Dazu bringe er im Januar zwei Musikboxen mit nach Dubai. Seine Firma ist nach eigenen Angaben die älteste Strandkorbmanufaktur Deutschlands und seit 1925 im Geschäft.

Nach Aussage von Woitendorf ist Mecklenburg-Vorpommern neben Berlin und Baden-Württemberg eines von drei Bundesländern, die sich in größerem Rahmen in Dubai präsentieren. Das süddeutsche Bundesland präsentiert sich sogar mit einem eigenen Haus. Für den Auftritt von MV seien 400.000 Euro veranschlagt. Vertreter des Tourismus, aber auch anderer Wirtschaftszweige wollten für das Land werben und Kontakte knüpfen.

Die Expo 2020 war vor etwa vier Wochen eröffnet worden und dauert bis Ende März 2022. Sie sollte eigentlich schon 2020 über die Bühne gehen. Wegen der Corona-Krise war sie verschoben worden.

dpa



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