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Ziel Deutschland: Juan Carlos aus Kuba berichtet von seinem Weg nach Belarus


Begegnung in in Belarus, unweit der Grenze zur Polen. Juan Carlos erklärt, er komme aus Kuba, sei über Moskau nach Minsk gereist, dann weiter an die Grenze zu Polen, um schließlich in die EU zu gelangen. Mehr als 20 Tage sei er bereits vor Ort, zwei mal habe er erfolglos versucht, die Grenze zu übertreten. Sieben Kubaner seien sie hier im Camp, alle wollten weiter nach Deutschland. Damit dürfte er zu jenen Migranten gehören, die dem Ruf des belarussischen Machthabers Lukaschenko gefolgt sind. Er hatte die Grenzen seines Landes geöffnet, um Migranten, viele von ihnen etwa aus dem Irak, die Weiterreise nach Westen und in die EU zu ermöglichen. Um sich an Brüssel für Sanktionen gegen Minsk zu rächen, so zumindest der Vorwurf der Europäischen Union. Nach Einschätzung der Europäischen Kommission hat sich die Lage vor Ort, an der Grenze zu Polen, einstweilen entspannt. Dennoch: es herrschen winterliche Temperaturen, Helfer versuchen, Hunger und Kälte zu lindern. Diese Migranten mussten am Sonntag hinter einer Absperrung auf die Essenausgabe warten. Frauen und Kinder wurden in einem separaten Zelt versorgt. Am Sonntag erreichte eine Abordnung der Weltgesundheitsorganisation das provisorisches Camp in einem Warenlager auf belarussischer Seite, um sich einen Überblick zu verschaffen, so zeigen es diese Bilder der staatlichen belarussischen Nachrichtenagentur.

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Mit Hunderten anderen ist er in einem umfunktionierten Lagerhaus nahe der Grenze zu Polen untergekommen. Am Sonntag erreichte eine Delegation der WHO das Camp, um sich einen Überblick zu verschaffen.



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