Video
Krieg in der Ukraine: Raketen auf Zentrum von Charkiw



STORY: Tag 6 der russischen Invasion der Ukraine. Die Situation ist dramatisch und spitzt sich immer weiter zu. Auch, wenn sich die Informationen nicht unabhängig überprüfen lassen. Allerdings scheint sicher, dass die russischen Truppen ihre Angriffe auf Charkiw im Osten der Ukraine und die Hauptstadt Kiew fortgesetzt haben. Nach ukrainischen Angaben sind im Zentrum von Charkiw, der zweitgrößten Stadt des Landes, russische Raketen eingeschlagen. Unter anderem seien Wohngebiete und ein Stadtverwaltungsgebäude getroffen worden, teilt am Dienstag der Leiter der Regionalverwaltung mit. Die Verteidigung der Stadt stehe aber weiterhin. Die Ukraine wirft Russland Kriegsverbrechen vor. Laut der Vereinten Nationen wird angesichts des Krieges mit bis zu vier Millionen Flüchtlingen gerechnet. Seit der Invasion der Ukraine sind inzwischen 350.000 Menschen nach Polen geflüchtet, wie der stellvertretende polnische Innenminister im Rundfunk mitteilte. Innerhalb von 24 Stunden hätten 100.000 Menschen die Grenze überquert, wurde am Dienstag gesagt. Doch neben der Schreckensmeldungen gibt es Berichte über eine große Welle der Solidarität. Zum Beispiel ist Karsten aus Frankfurt an die Grenze nach Polen gekommen, um zu helfen, wie er am Montag in der Nähe des polnisch-ukrainischen Grenzübergangs Medyka erzählte: “Wir haben uns das angeschaut. Wir haben die Bilder, meiner Tochter und ich, im Fernsehen gesehen und haben gesagt: Das ist so schrecklich, dass wir einen kleinen Beitrag leisten wollen. Wie klein auch immer er ist, macht den Unterschied.” – “Was wollen Sie machen?” (Frage Journalist) – “Wir würden gerne, wir haben Lebensmittel abgegeben, Hilfsmittel. Und wir würden gerne jemanden mitnehmen in die Region Frankfurt. Wir könnten auch kurzfristig für bis zu sechs Personen Unterkunft gewähren.” In Kürze war Karstens Wagen voll. Eine kleine Aktion, vor dem Hintergrund eines großen Dramas. Denn nach Angaben der Vereinten Nationen wurden in dem Krieg bereits mehr als 100 Zivilisten getötet und mehr als 300 verletzt. Und ein schnelles Ende der Kriegshandlungen ist bisher nicht absehbar. Daher ist jede Unterstützung für diese Menschen in Not von großer Hilfe.

Mehr

Freiwillige Helfer versuchen an der polnisch-ukrainischen Grenze Flüchtlinge zu unterstützen.



Source link

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.