Am Freitag tritt in Österreich das Impfpflichtgesetz in Kraft. Damit sind alle Ungeimpften aufgerufen, sich impfen zu lassen. Das neue Gesetz trifft auf Zustimmung und Ablehnung in der Bevölkerung. O-TON MICHAEL BACKHAUS: “Dass bei einer lebensbedrohlichen Krankheit Solidarität geübt werden muss, halte ich vernünftig und gut und deswegen bin ich ein Befürworter.” O-TON WOLFGANG GEIDOSZEK, PASSANT: “Also, ich meine, ich bin grundsätzlich für das Impfen. Allerdings wäre es mir lieber, wenn wir das ohne Impfpflicht über die Bühne gebracht hätten. Also Impfpflicht bin ich nicht unbedingt jetzt dafür, aber fürs Impfen bin ich sehr wohl.” O-TON JOSEPH (OHNE NACHNAMEN), PASSANT: “Ich finde es positive im Sinne der Volksgesundheit. Wenn nämlich die Leute hergehen und sich nicht danach richten, dass andere ein Bedürfnis haben, dann geht was schief. Ich selber bin dreimal geimpft, ich weiß, dass ich für mich was gutes getan habe und hoffentlich auch für andere. Und ich finde die Impfpflicht positive.” O-TON BRIGITTE OBERKIRCHNER, PASSANTIN: “Ich glaube nicht, dass es hilft, aber es ist die einzige Möglichkeit, dass man es tut. Es gibt so viele Leute, die das grundsätzlich nicht machen.” O-TON CURT KAROT, PASSANT: “Also ich bin selbst dreimal geimpft, Doppelimpfung plus Booster, ja. Und ich bin auch dafür, für das Impfen. Nur ob man jetzt eine Pflicht draus machen soll, ist glaube ich eher kontraproduktiv, wenn man die Leute noch mehr spaltet, als was es eigentlich sein sollte.” Wer der Pflicht nicht nachkommt, den erwartet eine Geldstrafe in Höhe von bis zu 600 Euro. Viele Impfgegner wollen sich trotzdem nicht beugen. Sie haben sich längst eigene Strukturen geschaffen. Inzwischen hat sich sogar eine Partei gegründet, die ihre Interessen vertritt.

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