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Festnahmen bei Anti-Kriegs-Demos in Russland



STORY: Die russische Polizei geht weiter hart gegen Teilnehmer von Anti-Kriegs-Demonstrationen vor. In der Millionenstadt Jekaterinburg wurden am Samstag mehr als 50 Personen festgenommen, die gegen den russischen Einmarsch in die Ukraine protestierten. Am Samstag wurden Kundgebungen aus mehr als 30 russischen Städten gemeldet. Auch dort soll es zahlreiche Festnahmen gegeben haben. Bürgerrechtler gehen davon aus, dass bei den Protesten gegen die Invasion bereits mehr als 3000 Menschen in Russland festgenommen worden sind. Trotz eines strikten Demonstrationsverbots gehen seit Tagen immer wieder Menschen auf die Straße. Auch in der georgischen Hauptstadt Tiflis demonstrierten Tausende Menschen gegen den russischen Einmarsch in die Ukraine. Die Menschen hier schwenkten ukrainische und georgische Flaggen und sangen die Nationalhymnen beider Länder. Unter den Demonstranten waren auch viele Russinnen und Russen: Ich bin hier, weil ich unsere Regierung nicht unterstütze, und ich denke, dass Wladimir Putin über viele Jahre hinweg so viele Verbrechen begangen hat. Ich hoffe, dass es irgendwann zu Ende geht, und ich glaube, dass Wladimir Putin ein Mörder ist. Also bin ich hier und werde hier bleiben und die Ukraine und Georgien unterstützen.” Das Bestreben Georgiens, Nato-Mitglied zu werden, sorgt wie im Fall der Ukraine seit Jahren für Konflikte mit Russland. In den abtrünnigen Regionen Südossetien und Abchasien unterhält Russland seither eine starke Militärpräsenz.

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Auch in Georgien gingen Tausende Menschen aus Protest gegen den russischen Einmarsch in der Ukraine auf die Straße.



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