Verurteilter Priester geht in Revision

Justitia

Eine Statue der Justitia hält eine Waage und ein Schwert in der Hand. Foto: Arne Dedert/dpa/Symbolbild

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Der katholische Priester, der am Freitag vom Landgericht Köln zu zwölf Jahren Haft wegen Kindesmissbrauchs verurteilt worden ist, hat gegen das Urteil Revision eingelegt. Das sagte am Mittwoch ein Gerichtssprecher. Der «Kölner Stadt-Anzeiger» hatte berichtet. Der Verteidiger des Priesters hatte in seinem Plädoyer eine Haftstrafe von maximal acht Jahren gefordert.

Der katholische Priester, der am Freitag vom Landgericht Köln zu zwölf Jahren Haft wegen Kindesmissbrauchs verurteilt worden ist, hat gegen das Urteil Revision eingelegt. Das sagte am Mittwoch ein Gerichtssprecher. Der «Kölner Stadt-Anzeiger» hatte berichtet. Der Verteidiger des Priesters hatte in seinem Plädoyer eine Haftstrafe von maximal acht Jahren gefordert.

Das Gericht sprach den 70-Jährigen schuldig, von 1993 bis 2018 neun Mädchen in Gummersbach, Wuppertal und Zülpich teils schwer sexuell missbraucht zu haben. Alle leiden nach Angaben des Gerichts unter «katastrophalen Folgen» wie Depressionen, Angstpsychosen, Magersucht, wiederkehrenden Alpträumen und Schuldgefühlen. Insgesamt wurde der Pfarrer in 110 Fällen für schuldig befunden. Das jüngste Opfer war ein neun Jahre altes Mädchen.

dpa



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