Unfall
Ermittlungen nach tödlichem Sturz in Mönchengladbach laufen

Geländer bricht weg : Ein Toter, mehrere Verletzte

Die Polizei hat einen Übergang mit Flatterband abgesperrt, wo ein Geländer abgebrochen ist. Foto: Alexander Forstreuter/dpa/Archivbild

© dpa-infocom GmbH

Nach dem Tod eines Mannes beim Sturz aus dem dritten Stock eines Mehrfamilienhauses in Mönchengladbach laufen die Ermittlungen der Polizei zur Ursache weiter. Das Bauordnungsamt der Stadt hatte am Morgen das Gebäude untersucht. Die Hausverwaltung habe sich in Gesprächen verpflichtet, eine provisorische Absturzsicherung anzubringen, wie die Stadt am Mittag mitteilte. Insgesamt wurde das Gebäude mit 24 Wohneinheiten aus dem Jahr 1970 als sanierungswürdig eingestuft. Der Eigentümer sei in der Verantwortung, sich zu kümmern. Gesperrt bleibt aber laut Stadt nur das 3. Obergeschoss, die anderen Bewohner können bleiben.

Nach dem Tod eines Mannes beim Sturz aus dem dritten Stock eines Mehrfamilienhauses in Mönchengladbach laufen die Ermittlungen der Polizei zur Ursache weiter. Das Bauordnungsamt der Stadt hatte am Morgen das Gebäude untersucht. Die Hausverwaltung habe sich in Gesprächen verpflichtet, eine provisorische Absturzsicherung anzubringen, wie die Stadt am Mittag mitteilte. Insgesamt wurde das Gebäude mit 24 Wohneinheiten aus dem Jahr 1970 als sanierungswürdig eingestuft. Der Eigentümer sei in der Verantwortung, sich zu kümmern. Gesperrt bleibt aber laut Stadt nur das 3. Obergeschoss, die anderen Bewohner können bleiben.

Vier Menschen waren am Donnerstagabend in die Tiefe gestürzt, nachdem an einem Laubengang ein Geländer abgebrochen war. Die Mieterinnen und Mieter gelangen über diesen Gang von außen in ihre Wohnungen. Ein 31-Jähriger starb noch am Unglücksort. Zwei Männer im Alter von 31 und 37 Jahren und eine Frau (40) kamen schwer verletzt ins Krankenhaus.

Warum das Geländer brach und was dem Sturz vorausging ist weiterhin Gegenstand der kriminalpolizeilichen Ermittlungen. Zeugen mussten befragt und Spuren an dem Mehrfamilienhaus im Stadtteil Odenkirchen gesichert werden, so die Auskunft der Polizei.

Die Bauaufsicht stufte die Wohnungen im dritten Geschoss des Gebäudes als nicht mehr bewohnbar ein. Sie wurden aus Sicherheitsgründen noch am Abend geräumt. Ein Bewohner, der nicht an dem Unglück beteiligt war, ist nach Auskunft der Stadt bei Bekannten untergekommen.

dpa



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