Turmspringerin Wassen nach starkem Finale Olympia-Achte | Sportschau – sportschau.de/olympia


Wasserspringen

Bei den Olympischen Spielen in Tokio hat Wasserspringerin Elena Wassen ein starkes Finale vom Zehn-Meter-Turm hingelegt. Die 20-Jährige aus Berlin beendete den Wettkampf am Donnerstag (05.08.2021) als Achte.

Im Tokyo Aquatics Centre sprang die 14 Jahre alte Chinesin Quan Hongchan wie in einer eigenen Liga und sicherte sich nach mehreren Top-Bewertungen der Kampfrichter Gold. Silber ging an Chen Yuxi und damit ebenfalls an China, die Australierin Melissa Wu gewann Bronze.

Wassen gelingt schon der Start ins Finale

Im ersten Sprung zeigte Wassen einen zweieinhalbfachen Rückwärtssalto mit eineinhalb Schrauben gehechtet – mit einer Schwierigkeit von 3,2. Von den drei Punktrichtern bekam sie dreimal die 7,0, was ihr mit 67,20 Punkten Rang fünf nach der ersten Runde bescherte.

Ergebnisse

Wasserspringen: Ergebnisse Zehn-Meter-Turm (Frauen)

Auch im zweiten Durchgang gab es dreimal die 7,0. Wassen hatte zuvor einen dreieinhalb Salto vorwärts gehechtet mit einer Schwierigkeit von 3,0 präsentiert. 130,20 Zähler bedeuteten für sie eine ordentliche Zwischenbilanz nach den ersten zwei Sprüngen, auch wenn sie im Klassement auf den sechsten Platz abrutschte.

Erst der Delphin macht Probleme

Ihre gute Finalform bestätigte Wassen auch mit dem dritten Sprung, einem zweieinhalb Salto rückwärts gehechtet mit einer Schwierigkeit von 2,9. Auch dafür gab es dreimal die 7,0, nach drei Durchgängen stand sie bei 191,10 Punkten. Als weiterhin Sechste hatte sie zu diesem Zeitpunkt rund 25 Zähler Rückstand auf den Bronzerang.

Allerdings: Nach einem dreieinhalb Delphin gehockt im vierten Durchgang wurde dieser Rückstand größer. Wassen gelang der Sprung mit einem Schwierigkeitsgrad von 3,2 nicht ganz, sie kam nicht pünktlich in die Tauchphase. Das Urteil der Kampfrichter: einmal 4,5, zweimal 4,0. Die 20-Jährige rutschte damit auf Rang acht ab.

Wassens Schwester Christina verpasst das Finale

Einen der besten Sprünge ihrer Serie zeigte Wassen – wie bereits im Halbfinale – im fünften und letzten Durchgang. Aus dem Handstand sprang sie einen zweifachen Rückwärtssalto mit eineinhalb Schrauben mit einem Schwierigkeitsgrad von 3,2. Nach der abschließenden Wertung (zweimal 6,5, einmal 6,0) lag Wassen bei 291,20 Punkten.

Wassens zwei Jahre ältere Schwester Christina hatte das Finale der zwölf besten Springerinnen verpasst. Im Halbfinale bekam die Berlinerin für keinen ihrer fünf Sprünge mehr als 60 Punkte. Große Schwierigkeiten hatte sie vor allem mit den Eintauchphasen. Mit einer Gesamtpunktzahl von 237,30 belegte sie bei ihrer Olympia-Premiere den letzten Platz in der Konkurrenz. Elena Wassen war als Elfte ins Finale eingezogen.

Zwei Bronzemedaillen im Synchronspringen

Das deutsche Wassersprung-Team hat in Tokio in den Synchronwettbewerben vom Drei-Meter-Brett durch Lena Hentschel und Tina Punzel sowie Patrick Hausding und Lars Rüdiger zwei Bronzemedaillen geholt.



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