Tunesische Journalistengewerkschaft SNJT ruft zur Achtung des Grundsatzes der Pressefreiheit auf.

Tunis – In einer am Samstag veröffentlichten Erklärung teilte die Journalistengewerkschaft Tunesiens SNJT mit, dass ihr erweiterter Vorstand, der am Samstag (23. April 2022) zusammentrat, in ständiger Sitzung verbleiben und am Welttag der Pressefreiheit, der jedes Jahr am 3. Mai begangen wird, Protestaktionen durchführen wird. Außerdem wird sie einen friedlichen Marsch organisieren, der vom Hauptsitz der SNJT aus starten wird.

Weitere Proteste sind geplant und werden auf der Pressekonferenz zur Vorstellung des Jahresberichts über die Lage der Pressefreiheit in Tunesien bekannt gegeben.

Die Journalistengewerkschaft Tunesiens fordert die Einhaltung des Grundsatzes der Presse- und Medienfreiheit und des Rechts auf gewerkschaftliche Vertretung, die in der Verfassung und in allen internationalen Verträgen und Chartas verankert sind. Die Gewerkschaft forderte außerdem die Anwendung des Grundsatzes der Mitwirkung und des Dialogs bei allen Maßnahmen, die den Medienbereich betreffen.

Journalisten sehen politische und gesellschaftliche Freiheiten bedroht.

Die Gewerkschaft erklärte, dass die Sitzung des Exekutivausschusses in einer angespannten Situation auf allen politischen Ebenen stattfinde, die eine gefährliche Wende darstelle, die den demokratischen Weg und vor allem die Pressefreiheit bedrohe und sich gegen die Zivilgesellschaft und die politischen Kräfte richte. Sie wies auf die anhaltende Strafverfolgung und die Verletzung des Rechts auf Zugang zu Informationen hin.

In diesem Zusammenhang warnte die Union vor dieser Behinderung und Missachtung der Rechte von Journalisten und tunesischen Bürgern im Allgemeinen.

Die SNJT forderte auch die Rettung der „Cactus prod“-Gruppe und die Ernennung von Generaldirektoren an der Spitze der öffentlichen Medien.



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