Sebastian Steudtner
Größte Welle der Welt gesurft: Deutscher gewinnt Big-Wave-Award

Sebastian Steudtner surft am 29. Oktober 2020 während der "Tow-Surfing-Session" am Praia do Norte bei Nazaré in Portugal auf einer großen Welle – und wurde dafür nun ausgezeichnet

Sebastian Steudtner surft am 29. Oktober 2020 während der „Tow-Surfing-Session“ am Praia do Norte bei Nazaré in Portugal auf einer großen Welle – und wurde dafür nun ausgezeichnet

© Aybuke Dogmaz/Florian Gress / DPA

Es ist genau ein Jahr her, dass Sebastian Steudtner eine der Riesenwellen von Nazaré gesurft hat. Es war die größte Welle 2021. Das bringt dem deutschen Surfer den Big-Wave-Award ein.

Der deutsche Wellenreiter Sebastian Steudtner hat den wichtigsten Titel im Big-Wave-Surfen gewonnen. Der 36-Jährige wurde in der Nacht zum Samstag für eine gesurfte Riesenwelle im portugiesischen Nazaré ausgezeichnet. Er gewann den auch als „Oscar des Surfens“ bezeichneten Preis zum dritten Mal. Bereits 2010 und 2015 war Steudtner, der in Portugal lebt, für die größte Welle ausgezeichnet worden.

„Der Big-Wave-Award ist in meiner Sportart die größte Auszeichnung und mit dem Weltmeister-Titel gleichzusetzen. Dementsprechend freue ich mich natürlich total über den Award und bin stolz ihn nun zum dritten Mal in meiner Karriere gewonnen zu haben“, sagte Steudtner der Deutschen Presse-Agentur.

Sebastian Steudtner surft mehr als 20 Meter hohe Wellen

In Steudtners Sport surfen die Wellenreiter Wellen, die zum Teil mehr als 20 Meter hoch sind. Sie werden dabei von einem Jetski in die Wellen gezogen. Man müsse nicht nur, „ein exzellenter Surfer, sondern vor allem körperlich und mental für alle Eventualitäten gerüstet sein“, sagte Steudtner. „Insbesondere auch für Momente, in denen es einen mal erwischt und einen die Welle 20-30 Meter unter die Wasseroberfläche drückt.“


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Wie hoch Steudtners am 29. Oktober 2020 gerittene Welle genau war, wird derzeit noch anhand von Bildern und Videoaufnahmen ausgewertet. Sie gehöre „ganz sicher zu meinen bisher größten Wellen, und ich würde auch nicht ausschließen wollen, dass es sich hier um einen neuen Weltrekord handeln könnte“, sagte Steudtner. Er könne sich „sehr gut dran erinnern, dass ich noch nie so schnell auf dem Surfboard unterwegs war und die Welle vor mir gebrochen ist, was krass aussieht in der Dimension“.



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