Richard David Precht und Co.: Was Aussagen von Pseudo-Experten anrichten


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„heute wichtig“
Ob Kimmich oder Precht: Was Aussagen von Pseudo-Experten anrichten können

Richard David Precht äußerte sich kritisch über die Corona-Impfung

Richard David Precht positionierte sich zuletzt gegen die Corona-Impfung für Kinder – und erntete Kritik von SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach.

© Britta Pedersen / DPA

Wenn Menschen sich zu Dingen äußern, von denen sie keine Ahnung haben, dann ist das oft nicht nur peinlich – sondern auch gefährlich. Zum Beispiel dann, wenn sie die Reichweite eines Joshua Kimmich haben, sagt die Psychotherapeutin Franca Cerutti.

Fußball-Profi Joshua Kimmich spricht vor einem Millionenpublikum von fehlenden Studien zu Langzeitfolgen der Corona-Impfung. Dabei belegen Mediziner:innen eindeutig, dass Nebenwirkungen entweder zeitnah oder gar nicht auftreten. Vergangene Woche setzte der Philosoph Richard David Precht in seinem Podcast mit Moderator Markus Lanz Argumente von Querdenkern mit denen von Wissenschaftlern gleich – und erreicht damit tausende Menschen.  

Psychotherapeutin warnt vor psychischen Kollateralschäden der Pandemie  

Immer mehr Prominente fühlen sich motiviert, ihre Aufmerksamkeit zu nutzen, um unfundierte Gedanken zu veröffentlichen. Und das in einer Zeit, in der die Infektionszahlen drastisch in die Höhe steigen, in der die Intensivstationen voll sind mit Ungeimpften und viele Menschen in Deutschland sich daher vor einem erneuten Lockdown fürchten. Die Psychotherapeutin Franca Cerutti sagt: „Ich würde mir oftmals wünschen, dass Expertenmeinungen auch Experten überlassen würden.“ Aus ihrer beruflichen Praxis weiß Cerutti, dass die meisten Menschen in Deutschland gerade an der Unsicherheit leiden, wie die Pandemie weiter geht. „Ich glaube Menschen brauchen unbedingt Perspektiven und auch Klarheit.“ Auch die Regierung nimmt sie dabei in die Verantwortung: „Ich glaube wir brauchen viel klarere Signale, wann was passiert und warum.“ 

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„Mangelernährung beeinflusst Menschen noch Jahre später“ 

In Deutschland sprechen wir über Knappheit, wenn die Supermarktregale leergeräumt sind und zehn Minuten lang kein Klopapier verfügbar ist. Aber: Hier werden die Regale innerhalb von kürzester Zeit wieder aufgefüllt. Das ist in einigen Ländern dieser Welt schlicht anders. “stern”-Reporter Marc Goergen hat deshalb ein Projekt in Kenia besucht, das von “stern” gemeinsam mit der Welthungerhilfe initiiert wurde, in einem Dorf namens Kinakoni. Denn: Der Hunger ist zurück in Afrika.

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