RB Leipzig: Domenico Tedesco angeblich Favorit auf Marsch-Nachfolge


Domenico Tedesco gilt offenbar als Favorit auf den Trainerposten bei RB Leipzig, nachdem Jesse Marsch zuletzt entlassen worden war.

Nach der Entlassung von Jesse Marsch und der Absage von Wunschkandidat Roger Schmidt hat RB Leipzig offenbar einen neuen Favoriten auf den vakanten Trainerposten. Nach Informationen der Bild soll Domenico Tedesco nun ganz oben auf dem Zettel der Sachsen stehen.

Demnach sei es den Roten Bullen wichtig, dass die Marsch-Nachfolge noch vor der Winterpause geklärt ist. Laut der Bild hat Leipzig noch einen Kandidaten “aus dem Ausland” im Visier, einen Namen nennt das Blatt zwar nicht, allerdings könnte es sich dabei um Gerhard Struber von den New York Red Bulls aus der MLS handeln. Einer der beiden soll dem Bericht zufolge neuer RB-Coach werden. Der ebenfalls gehandelte Edin Terzic wäre demnach aus dem Rennen.

Tedesco präferiere laut Sky allerdings ein Engagement in der Serie A, eine Kontaktaufnahme vonseiten der Sachsen habe es zudem auch noch nicht gegeben. Der TV-Sender wirft außerdem noch Lucien Favre in den Topf, der ehemalige BVB-Trainer gehöre aber nicht zum Favoritenkreis.

Zudem sei Schmidt entgegen anderslautender Gerüchte “nicht der primäre Wunschkandidat” gewesen sei. Er habe sich jedoch neben anderen Namen auf der Shortlist der Leipziger befunden, bei der Anfrage allerdings auf seinen laufenden Vertrag verwiesen – trotz prinzipiellem Interesse.

Leipzig und Marsch: “Passen nicht zusammen”

Leipzig hatte den US-Amerikaner Marsch am Sonntag zwei Tage nach der Niederlage gegen Union Berlin beurlaubt, wie Klubchef Oliver Mintzlaff im Sport1-Doppelpass erklärte, habe es sich nicht um den “richtigen Fit” gehandelt. “Es ist eine überragende Mannschaft, ein sehr guter Trainer, aber sie passen nicht zusammen.” Zudem sagte Mintzlaff, dass es bei Marsch bereits früh Selbstzweifel gegeben habe: “Jesse kam nach dem 7. und nach dem 10. Spieltag auf uns zu und sagte: ‘Ich weiß nicht, ob ich der richtige Trainer für diese Mannschaft bin und meine Spielphilosophie wirklich zu diesem fantastischen Kader passt.'”

Bis Marschs Nachfolger feststeht, übernimmt Achim Beierlorzer als Interimscoach. Der genaue Zeitraum sei ihm gegenüber noch “nicht klar definiert” worden. Möglich erscheinen maximal vier Spiele bis zur Winterpause. Nach 14 Spieltagen stehen die mit großen Ambitionen in die Saison gestarteten Roten Bullen in der Bundesliga nur auf Platz elf, neun von 21 Pflichtspielen wurden verloren.

Auch in der Champions League steht das Verpassen der K.o.-Phase bereits fest. Im abschließenden Gruppenspiel gegen Manchester City (ab 18.45 Uhr im LIVE-TICKER) könnte sich RB zumindest das Überwintern in der Europa League sichern.

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