Prozess um Tötung mit Flaschenhals vorläufig abgebrochen



Nach rund sechs Wochen Verhandlungsdauer ist ein Prozess um die Tötung eines Mannes mit einem abgebrochenen Flaschenhals vor dem Landgericht Frankfurt vorzeitig abgebrochen worden. Es bestehe die Notwendigkeit, die in Osteuropa lebende Ehefrau des Getöteten im Zeugenstand zu vernehmen, hieß es dazu am Donnerstag bei Gericht. Verurteilt wurde der 33 Jahre alte Angeklagte zunächst nur zu einem Jahr und zwei Monaten Haft ohne Bewährung, weil er zwei Tage vor der Bluttat im Oktober vergangenen Jahres einen Fahrradfahrer grundlos vom Rad gestoßen und danach Polizeibeamte beleidigt und bedroht hatte.

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Mit dem erneuten Prozess wird noch in diesem Jahr gerechnet. (Aktenzeichen 3690 Js 245982/20)

Der Hauptvorwurf gegen ihn lautet indes auf vollendeten Totschlag. Ohne besonderen Grund soll der Iraker das 39 Jahre alte Opfer, das im selben Haus in Frankfurt-Niederrad wohnte, mit dem Flaschenhals angegriffen und getötet haben. Der Mann starb nach enormem Blutverlust am Tatort. In dem seit Mitte Juni laufenden Prozess äußerte sich der Angeklagte nicht zu den Vorwürfen.



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