Sehen Sie im Video: “Noch gibt es Essen” – Ukrainer über Supermärkte, Barrikaden und Molotowcocktails in Kiew.

Kannst du einmal die Situation in Kiew, dieser Millionenstadt beschreiben? Sind da Leute auf den Straßen? Kann man in Supermärkte gehen? Wie kommt man an Essen? Und wie bekommt ihr auch Informationen?
Natürlich hat sich das gerade dramatisch verändert. Dramatisch, weil man nur noch tagsüber die Wohnung verlassen darf – ab acht Uhr morgens bis acht Uhr abends. Während der Nacht musst du in deinem Zuhause sein. Viele Lebensmittelgeschäfte sind geschlossen. Bei denen, die offen sind, bilden sich lange Schlangen. Aber noch bekommt man Essen. Also hier ist noch in Ordnung und noch nicht so schlimm. Aber es ist natürlich alles anders als vorher. Überall extrem lange Schlangen, um das Benzin an den Tankstellen zu holen. Viele Tankstellen haben gar kein Benzin oder Diesel mehr. Ich würde sagen die meisten haben keins. Es sind sechs Tage vergangen, es waren sehr harte sechs Tage. Aber unsere Leute, meine Freunde, versammeln sich, um unserer Armee zu helfen. Auch der lokalen Verteidigung hier. Sie haben Barrikaden in der ganzen Stadt errichtet, weil sich Feinde in unserer Stadt bewegen und in unseren Straßen kämpfen und schießen. Deshalb wurden Barrikaden und Molotowcocktails vorbereitet. Wir bereiten uns darauf vor, zu kämpfen, sobald Panzer oder was auch immer in die Stadt eindringen. Es gab hier ja schon Gefechte in Kiew.
Breitest du dich selbst auch vor auf Widerstand? Willst du auch kämpfen?
Um ehrlich zu sein: Ich war nicht vorbereitet. Aber ich spiele mit dem Gedanken, mich der lokalen Verteidigung anzuschließen. Es gab hier allerdings Schlangen, um an Waffen und Munition zu kommen. Damit du für dein Land, deine Stadt, dein Volk kämpfen kannst.
Das ganze Interview mit Vadim sehen Sie hier.



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