Die News vom Wochenende im stern-Ticker.

Die News vom Wochenende im stern-Ticker:

18.19 Uhr: 5000 Impfskeptiker demonstrieren in Hamburg gegen Corona-Regeln

Mehrere tausend Menschen habe in Hamburg gegen die Corona-Regeln demonstriert. Insgesamt hätten sich etwa 5000 sogenannte Querdenker und Impfskeptiker versammelt, sagte eine Polizeisprecherin auf Anfrage. Angemeldet gewesen sei eine Teilnehmerzahl von 2000. Die inzwischen seit Wochen jeden Samstag stattfindende Demonstration sei friedlich verlaufen, allerdings habe es Schwierigkeiten mit dem Abstandhalten gegeben. Der Demonstrationszug stand unter dem Motto “Das Maß ist voll – Hände weg von unseren Kindern” und bewegte sich durch die Innenstadt. Vergangene Woche beteiligten sich rund 3000 Menschen an der Demonstration.

Der Verfassungsschutz beobachtet seit einiger Zeit die den Corona-Leugnern zugerechneten Gruppierungen “Hamburg steht auf” und “Querdenken 40”. Sie stehen demnach im Verdacht zum Widerstand gegen den demokratischen Rechtsstaat aufzurufen, der über friedlichen Protest hinausgeht. Landes-Verfassungsschutzsprecher Marco Haase sagte, diese Gruppierungen machten in Hamburg derzeit zwar nur einen geringen Teil des Protestspektrums aus. “Aber: Wir werden die Entwicklung sehr aufmerksam und sensibel im Fokus behalten, da natürlich auch einzelne Personen, wie beispielsweise im Rechtsextremismus, Islamismus oder Linksextremismus, eine Gefahr für unsere Demokratie darstellen könnten.”

18.07 Uhr: AfD protestiert in Potsdam gegen Corona-Regeln und Impfpflicht

AfD-Anhänger haben in Potsdam gegen die Corona-Beschränkungen und eine mögliche Impfpflicht protestiert. Anlass der Kundgebung, an der unter anderem der AfD-Bundessprecher Tino Chrupalla teilnahm, war das Ende einer mehrtägigen Mahnwache “gegen Impfzwang und Corona-Wahnsinn” nahe dem Landtag. Gegendemonstranten versammelten sich ebenfalls und setzten Trillerpfeifen ein.

Der Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Landtagsfraktion, Dennis Hohloch, kündigte weitere Protestaktionen an, unter anderem am Rande der nächsten Landtagssitzung in Potsdam Mitte Dezember. Er bezifferte die Teilnehmerzahl am Samstag auf etwa 200 bis 250, ein DPA-Reporter vor Ort schätzte die Zahl der AfD-Anhänger und Gegendemonstranten dagegen auf jeweils um die 100. Die Polizei machte am frühen Abend keine Angaben dazu.

17.20 Uhr: Palästinenser verletzt Israeli in Jerusalem und wird erschossen

Ein palästinensischer Angreifer hat in Jerusalem einen Israeli mit einem Messer verletzt und ist dann von Sicherheitskräften erschossen worden. Die Polizei teilte mit, der Mann habe in der Nähe des Damaskus-Tors am Eingang zur Altstadt auf einen Passanten eingestochen. Außerdem habe er versucht, einen Polizisten mit dem Messer anzugreifen. Daraufhin sei der 25 Jahre Täter erschossen worden, bestätigte ein Polizeisprecher.

Nach palästinensischen Medienberichten handelte es sich um einen ehemaligen Häftling aus Salfit im besetzten Westjordanland. Im Bereich der Jerusalemer Altstadt kommt es immer wieder zu gewaltsamen Vorfällen. Die Palästinenser fordern den arabisch geprägten Ostteil der Stadt, den Israel 1967 erobert hatte, als Hauptstadt eines künftigen unabhängigen Staates. Israel betrachtet dagegen ganz Jerusalem als seine unteilbare Hauptstadt.

16.33 Uhr: Silvesterfeier in Rio de Janeiro wegen Omikron-Variante abgesagt

Die traditionelle Silvesterparty am Copacabana-Strand von Rio de Janeiro fällt dieses Jahr wegen der neuen Omikron-Variante des Coronavirus aus. “Wir sagen die offizielle Neujahrsfeier in Rio ab”, schrieb Bürgermeister Eduardo Paes im Onlinedienst Twitter. Er bedauere die Entscheidung. Zwar hätten wissenschaftliche Berater der Stadt und des Bundesstaats unterschiedliche Empfehlungen abgegeben. Er werde sich aber immer für die strengere Alternative entscheiden, erklärte Paes. In der brasilianischen Millionenmetropole läuten normalerweise rund drei Millionen Menschen am berühmten Copacabana-Strand mit Musik und Feuerwerk das neue Jahr ein.

15.10 Uhr: Fünf Tote in Königs Wusterhausen – Schuss- und Stichverletzungen

Die Polizei hat in einem Wohnhaus in Königs Wusterhausen südlich von Berlin fünf Tote gefunden. Die Leichen weisen laut Staatsanwaltschaft Cottbus Schuss- und Stichverletzungen auf. Das erklärte Oberstaatsanwalt Gernot Bantleon auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Zuvor hatte er das auch gegenüber “Bild.de” erklärt. Das Portal berichtete unter Berufung auf Bantleon auch, dass es sich bei den fünf Toten um zwei Erwachsene und drei Kinder handle. Gegenüber dpa wollte er das zunächst nicht bestätigen. Am Nachmittag sollte es eine Presseerklärung geben.

14.30 Uhr: Bis zu 120 Festnahmen nach Lynchmord in Pakistan

In Pakistan hat die Polizei nach einem Lynchmord an einem Fabrikmanager aus Sri Lanka wegen angeblicher Blasphemie bis zu 120 Menschen festgenommen. Unter den Festgenommenen sei auch einer der Hauptverdächtigen, sagte ein Polizeisprecher. Eine wütende Menschenmenge hatte den Mann am Freitag in Sialkot in der Provinz Punjab südöstlich der Hauptstadt Islamabad zu Tode geprügelt und seine Leiche in Brand gesteckt. “In der Fabrik verbreitete sich das Gerücht, der Manager habe ein religiöses Poster abgerissen und in den Mülleimer geworfen”, sagte der Polizeibeamte Zulfiqar Ali.

14.10 Uhr: US-Polizei fasst Eltern des mutmaßlichen Schul-Schützen von Michigan

Die US-Polizei hat die flüchtigen Eltern des 15-Jährigen, der an einer Schule im Bundesstaat Michigan vier Menschen erschossen haben soll, festgenommen. Sie wurden nach eintägiger Fahndung im nahen Detroit gefunden, erklärte das Büro des Sheriffs im Bezirk Oakland. James und Jennifer C. seien im ersten Stock eines Fabrikgebäudes in Detroit entdeckt worden. Die Festnahme sei ohne Zwischenfälle verlaufen, sagte Detroits Polizeichef James White. Die Polizei habe zuvor einen Tipp bekommen, dass sich die beiden in dem Gebäude versteckten, sagte er. Die Eltern James und Jennifer C. sind wegen vierfachen Totschlags angeklagt. Staatsanwältin Karen McDonald erklärte, die Eltern hätten die Tatwaffe gekauft, ihrem minderjährigen Sohn Zugang zu der Pistole erlaubt und Warnungen ignoriert. Eine Anklage gegen die Eltern eines Täters bei einem solchen Gewaltakt in Schulen sei sehr selten, aber in diesem Fall seien die Fakten “ungeheuerlich”, sagte sie.

13.19 Uhr: Kretschmann trotzt Nachfolge-Debatte: Will bis 2026 weiterregieren

Ungeachtet der parteiinternen Diskussion um seine Nachfolge will Baden-Württembergs grüner Ministerpräsident Winfried Kretschmann sein Amt bis zum Ende der Wahlperiode behalten. Er sei bei der Landtagswahl im März für fünf Jahre angetreten und wolle sein Wort auch halten. “Vorausgesetzt ich bleibe so gesund, wie ich es im Moment bin. Und so fit wie ich mich fühle, werde ich dieses Versprechen auch halten”, sagte der 73-Jährige beim Landesparteitag in Heidenheim. “Ich werde mich jetzt erstmal viereinhalb Jahre weiter durch die hügeligen Landschaften der Politik bewegen”, kündigte er an. Erst wenn er sein Versprechen erfüllt habe, wolle er sich auf das Wandern konzentrieren.

12.48 Uhr: Handy fällt in Badewanne – 13-Jährige in Frankreich gestorben

Eine 13-Jährige hat in Frankreich in der Badewanne einen tödlichen Stromschlag erlitten, als ihr zum Laden eingestöpseltes Handy ins Wasser gefallen ist. Rettungskräfte konnten das Mädchen nach dem Vorfall in Mâcon zunächst wiederbeleben, berichtete die Zeitung “Le Parisien”. Einige Tage lang befand sie sich in der Universitätsklinik von Lyon im Koma und starb dann. Das Mädchen hatte sich mit einer Freundin zu Hause verabredet, als es zu dem Unglück kam. Die Freundin kam mit einem Schock ins Krankenhaus. Die genauen Abläufe werden noch ermittelt.

12.10 Uhr: Deutscher Milliardär August von Finck gestorben

Der deutsche Milliardär August von Finck ist im Alter von 91 Jahren gestorben. Das gab die Familie mit einer Todesanzeige in der “Neuen Zürcher Zeitung” bekannt. Der medienscheue Unternehmer starb nach diesen Angaben bereits am 29. November. Die Trauerfeier fand im engsten Kreis statt, wie aus der Anzeige hervorgeht. Von Finck lebte seit vielen Jahren in der Schweiz, darunter auf Schloss Weinfelden im Kanton Thurgau am Bodensee. Er zählte zu den reichsten Deutschen. Der Unternehmerfamilie von Finck gehörte früher unter anderem die Münchner Privatbank Merck Finck & Co, die 1990 an die britische Barclays-Bank verkauft wurde. August von Finck erbte ein Milliardenvermögen. Er investierte in mehrere Firmen in der Schweiz. Zeitweise war er Hauptaktionär der Hotel- und Gastronomiegruppe Mövenpick.

11.43 Uhr: Biden warnt Putin vor Intervention in Ukraine

US-Präsident Joe Biden hat den russischen Präsidenten Wladimir Putin vor einem militärischen Eingreifen in der Ukraine gewarnt und neue Initiativen zum Schutz des osteuropäischen Landes angekündigt. “Was ich jetzt tue ist, das nach meinem Dafürhalten umfassendste und bedeutsamste Bündel an Initiativen zusammenzustellen, um es Herrn Putin sehr, sehr schwer zu machen, weiter voranzuschreiten und das zu tun, was die Menschen besorgt sind, das er tun könnte”, sagte Biden laut dem Sender CNN in Washington. US-Außenministers Antony Blinken hatte in der zurückliegenden Woche gesagt, es gebe Beweise dafür, dass Russland Pläne für “bedeutende aggressive Schritte gegen die Ukraine” erstellt habe.


US-First-Lady Jill Biden

11.14 Uhr: Niederländische Polizei fasst gesuchten Mörder an deutscher Grenze

Die niederländische Polizei hat an der Autobahn Oberhausen-Arnheim (A3) einen international gesuchten Mörder festgenommen. Der in Deutschland wohnende Mann müsse noch eine 15-jährige Gefängnisstrafe absitzen, teilte die Grenzpolizei mit. Der Mann sei in Besitz eines gefälschten Passes gewesen. Die Polizei stoppte den Mann in der Nähe des Grenzortes Zevenaar im Rahmen der Überwachung des aus Deutschland einreisenden Verkehrs. Weitere Einzelheiten zu dem Straftäter wurden nicht genannt.

10.57 Uhr: Merkel ruft in ihrem letzten Podcast erneut zum Impfen auf

In ihrem letzten Podcast als Bundeskanzlerin hat Angela Merkel (CDU) die Bürgerinnen und Bürger des Landes noch einmal eindringlich zum Impfen aufgerufen. Es gebe zurzeit “Tag für Tag eine so schrecklich hohe Zahl von Menschen, die das Virus das Leben kostet”, sagte sie. “Das ist so bitter, weil es vermeidbar wäre.” Merkel bat die Bevölkerung daher eindringlich, das Coronavirus ernstzunehmen. “Lassen Sie sich impfen”, sagte sie. Jede Impfung helfe, denn dem Geimpften gebe sie Sicherheit und eine hohe Impfquote helfe letztlich allen, “als Land diese Pandemie hinter uns zu lassen”. 


News am Wochenende: 5000 Menschen demonstrieren in Hamburg gegen Corona-Regeln

9.28 Uhr: Ärztepräsident fordert Verkürzung der Booster-Pause auf fünf Monate

Ärztepräsident Klaus Reinhardt hat eine Verkürzung der Booster-Pause von sechs auf fünf Monate gefordert. Es spräche nichts gegen eine solche Verkürzung, “wenn denn wirklich genug Impfstoff zur Verfügung gestellt wird wie versprochen”, sagte er der “Neuen Osnabrücker Zeitung”. “Das würde für deutlich mehr Tempo sorgen”, sagte der Präsident der Bundesärztekammer. Sollte es bei den sechs Monaten bleiben, die als Zeitraum bis zu einer Auffrischungsimpfung vorgesehen sind, müssten mehr als zwölf Millionen Menschen bis zum 1. Januar auf die Auffrischungsimpfung warten. “Influencer, Prominente, sie alle müssen noch stärker fürs Impfen werben und sich gegen Fake News und Verschwörungstheorien stellen und Vorurteile endlich ausräumen”, sagte Reinhardt der “NOZ”. 

7.43 Uhr: Protest mit Fackeln vor Wohnhaus von Sachsens Gesundheitsministerin

Gegner der Corona-Politik haben am Freitagabend vor dem Wohnhaus der sächsischen Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) protestiert. Das teilte eine Sprecherin der Polizei mit. Ihren Angaben zufolge versammelten sich etwa 30 Menschen laut rufend mit Fackeln und Plakaten vor dem Haus in Grimma. Als die Polizei eintraf, seien die Menschen in mehreren Fahrzeugen geflüchtet. 15 Autos wurden demnach von der Polizei angehalten, die Identitäten von 25 Menschen wurden festgestellt. Die Polizei erstattete Anzeige wegen des Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz und prüft Verstöße gegen die Corona-Verordnung. Wegen der dramatischen Pandemie-Lage sind gemäß der sächsischen Corona-Notfallverordnung in dem Bundesland derzeit nur Versammlungen mit höchstens zehn Menschen erlaubt – und nur an einem festen Ort. Am Freitagabend hatte es in mehreren sächsischen Orten Proteste gegen den aktuellen Corona-Kurs gegeben.

6:31 Uhr: Ermittlungen gegen Bolsonaro wegen Corona-Falschaussagen angeordnet

Wegen falscher Aussagen zur Corona-Pandemie soll die Justiz gegen den brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro ermitteln. Das ordnete ein Richter am Obersten Gericht des Landes an, wie es in einer Mitteilung hieß. Bolsonaro habe Fake News in sozialen Netzwerken massenhaft weiterverbreitet. In einer Live-Übertragung in sozialen Medien im Oktober habe Bolsonaro einen Zusammenhang zwischen der Corona-Impfung und Aids hergestellt. Welche Folgen die Entscheidung des Richters haben wird, war zunächst unklar.


News am Wochenende: 5000 Menschen demonstrieren in Hamburg gegen Corona-Regeln

5.56 Uhr: Volksverhetzungs-Prozess gegen polnischen Priester in Köln

Der erzkonservative polnische Theologieprofessor Dariusz Oko muss sich im kommenden Jahr wegen Volksverhetzung vor dem Amtsgericht Köln verantworten. Wie das Gericht mitteilte, ist die Verhandlung für den 11. Februar angesetzt. Das Gericht hatte einen Strafbefehl über 4800 Euro gegen Oko verhängt, weil der Theologieprofessor Homosexuelle in einem Beitrag für die Zeitschrift “Theologisches” unter anderem als “Parasiten” und “Krebsgeschwür” bezeichnet hatte. Weil Oko dagegen Einspruch einlegte, kommt es nun zum Prozess. Auch gegen einen Redakteur der Zeitung wird laut Gericht verhandelt.

5.30 Uhr: Mann fliegt mit geladener Schusswaffe von Barbados nach Miami

Die Behörden von Barbados untersuchen den Fall eines Mannes, der mit einer geladenen Schusswaffe von der Karibikinsel bis nach Miami geflogen ist. Wie der Sender NBC am Freitag (Ortszeit) berichtete, wurde erst am Flughafen im US-Bundesstaat Florida entdeckt, dass der Verdächtige eine mit fünf Kugel geladene Waffe auf dem Linienflug dabei hatte. Er wurde von den Sicherheitskräften festgenommen. Die Regierungschefin von Barbados, Mia Mottley, äußerte sich besorgt über den Vorfall. Die Folgen für ihr Land seien “schwerwiegend und groß”. In Florida kann das Mitführen einer Waffe auf einem Flug mit einer Haftstrafe von bis zu fünf Jahren und einer Geldbuße von 5000 Dollar (rund 4400 Euro) geahndet werden.

4.46 Uhr: Strobl fürchtet Radikalisierung von Corona-Protest bei Impfpflicht

Der Vorsitzende der Innenministerkonferenz, Thomas Strobl (CDU), hat vor einer Radikalisierung der Corona-Proteste im Fall einer Impfpflicht gewarnt. Nach den Erkenntnissen des Verfassungsschutzes könne man davon ausgehen, dass “eine Impfpflicht die aggressive Haltung der Querdenker-Bewegung noch verstärkt”, sagte der baden-württembergische Innenminister den Zeitungen der Funke Mediengruppe. “Die Querdenken-Bewegung ist gefährlich für unsere freiheitliche Demokratie, und sie wird noch gefährlicher”, sagte Strobl.

4.05 Uhr: RKI registriert 64.510 Corona-Neuinfektionen – Inzidenz bei 442,7

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist erneut leicht gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche mit 442,7 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 442,1 gelegen, vor einer Woche bei 444,3 (Vormonat: 183,7). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 64.510 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 03.48 Uhr wiedergeben. Vor genau einer Woche waren es 67.125 Ansteckungen.

3.16 Uhr: USA – Haus wegen Schlangenbefall versehentlich abgefackelt

Weil er davon ausging, Schlangen durch Rauch vertreiben zu können, hat ein Mann im US-Staat Maryland sein Haus versehentlich abgefackelt. Der Feuerwehrsprecher von Montgomery County, Pete Piringer, twitterte, es werde angenommen, dass die für die Rauchentwicklung im Keller vom Hausbesitzer entzündeten Kohle zu dicht an brennbaren Materialien gelegen hätten. Bei dem dann entstandenen Großbrand sei das Haus – bereits am 23. November – komplett zerstört worden. Menschen seien nicht verletzt worden. 75 Feuerwehrleute waren mit dem Löschen beschäftigt.

2.43 Uhr: Italiener will sich Impfausweis mit Arm aus Silikon erschleichen

Mit einem gefälschten Arm aus Silikon hat ein Mann in Italien versucht, sich einen Corona-Impfnachweis zu erschleichen. “Der Fall grenzt ans Lächerliche, wenn es sich dabei nicht um einen Akt von enormer Tragweite handeln würde”, erklärte der Chef der Regionalregierung von Piemont, Alberto Cirio, bei Facebook. Trotz des realistischen Hauttons des Gummi-Arms ließen sich die Mediziner nicht täuschen und der etwa 50-jährige Mann wurde angezeigt. Cirio bezeichnete das Vorhaben des Italieners in der nördlichen Stadt Biella als “inakzeptabel angesichts des Opfers, das unsere gesamte Gemeinschaft während der Pandemie in Form von Menschenleben, sozialen und wirtschaftlichen Kosten erbracht hat”. 

1.30 Uhr: Italienischer Student in New York erstochen

In New York ist ein italienischer Student der Universität Columbia erstochen und ein weiterer mit einem Messer verletzt worden. Die Polizei teilte mit, der 30-Jährige sei seinen schweren Verletzungen in der Bauchgegend erlegen. Ein 27-jähriger Italiener sei mit Verletzungen am Oberkörper ins Krankenhaus gebracht worden, sein Zustand sei jedoch stabil. Das italienische Außenministerium bestätigte beide Fälle. Der mutmaßliche Angreifer wurde festgenommen, als er gerade einen dritten Mann mit dem Messer bedrohte. Laut einem Bericht der Tageszeitung “Daily News” handelt es sich bei dem Angreifer um das Mitglied einer Gang aus dem New Yorker Stadtteil Queens, der bereits vier Jahre in Haft verbracht hatte und mehrfach wegen Gewalttaten festgenommen worden war.

0:55 Uhr: Fahndung nach Eltern des mutmaßlichen Schul-Schützen von Michigan

Nach den tödlichen Schüssen in einer Schule im US-Bundesstaat Michigan fahndet die Polizei nach den Eltern des mutmaßlichen 15-jährigen Täters. Wer Informationen über den Aufenthaltsort von James und Jennifer C. habe, solle sofort den Notruf 911 wählen, hieß es in dem veröffentlichten Fahndungsaufruf des Sheriffs im Bezirk Oakland. Sie würden wegen Totschlags gesucht. Staatsanwältin Karen McDonald sagte am Abend im Sender CNN: “Ich hoffe, dass sie das Richtige tun und sich stellen.” Sollten die Eltern sich der Polizei entziehen, sei es wahrscheinlich, dass sie sich wegen weiterer Vorwürfe verantworten müssten.

0.07 Uhr: Neun Sektenmitglieder in Panama nach Fund von Massengrab verurteilt

Neun Mitglieder einer Sekte sind von einem Gericht in Panama zu Haftstrafen von bis zu 50 Jahren verurteilt worden. Wie die Staatsanwaltschaft erklärte, wurden die Mitglieder für schuldig befunden, im vergangenen Jahr sechs Kinder und eine schwangere Frau getötet zu haben. Ermittler hatten im Januar 2020 auf dem Gelände der Sekte in der schwer zugänglichen indigenen Region Ngäbe Buglé ein Massengrab gefunden. Die sieben Leichen trugen Spuren von Schlägen und Verbrennungen. Die Opfer wurden laut Gericht von den Sektenmitgliedern mit Stöcken, Bibeln und Macheten getötet.

dho / fs
DPA
AFP



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