Die News von heute im stern-Ticker.

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Die News von heute im stern-Ticker:  

10.45 Uhr: Äthiopiens Ministerpräsident für weitere fünf Jahre im Amt vereidigt

Äthiopiens Ministerpräsident Abiy Ahmed (45) führt das von Konflikten gebeutelte Land für weitere fünf Jahre. Abgeordnete wählten den seit 2018 amtierenden Regierungschef mit großer Mehrheit wieder. Der Friedensnobelpreisträger von 2019 wurde danach im Parlament in der Hauptstadt Addis Abeba vereidigt.

Die Wahl des Ministerpräsidenten, die mit einer einfachen Mehrheit entschieden wird, folgte einer im Juli von den größten Oppositionsparteien boykottierten Parlamentswahl, die Abiys Partei mit einem überwältigenden Sieg gewann. Die Abstimmung wurde aufgrund eines monatelangen und noch immer andauernden Konflikts zweimal verschoben.

10.35 Uhr: Neonazi Siegfried Borchardt stirbt im Alter von 67 Jahren

Der Dortmunder Neonazi Siegfried Borchardt ist tot. Er sei nach kurzem Krankenhausaufenthalt im Alter von 67 Jahren in der Ruhrgebietsstadt gestorben, teilte die Splitterpartei Die Rechte mit. Die Polizei bestätigte am Montag den Tod des als “SS-Siggi” bekannten Rechtsextremen. Borchardt war lange Zeit einer der Köpfe der Dortmunder Rechtsextremen-Szene und auch bundesweit bekannt. Für Die Rechte saß er 2014 kurzzeitig im Dortmunder Stadtrat, legte das Mandat aber nach nur zwei Monaten nieder. In den 80ern war er Anführer der rechten “Borussenfront”, für die “Freiheitliche Deutsche Arbeiterpartei” (FAP) trat er in mehreren Wahlen erfolglos an. Die FAP wurde 1995 verboten.


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10.27 Uhr: Andrea Petkovic gewinnt Doppel-Titel in Chicago

Tennisspielerin Andrea Petkovic hat beim WTA-Turnier in Chicago den Titel in der Doppel-Konkurrenz gewonnen. An der Seite der 46 Jahre alten Tschechin Kveta Peschke siegte die 34 Jahre alte Darmstädterin im Finale gegen die beiden Amerikanerinnen Caroline Dolehide und Coco Vandeweghe klar mit 6:3, 6:1. Wegen Regens war das Endspiel von den Außenplätzen in die Halle verlegt worden. Für Petkovic, die im Einzel in der zweiten Runde ausgeschieden war, war es der erste Doppel-Titel ihrer bisherigen Karriere.

10.16 Uhr: Polizei in NRW eskortiert werdende Eltern über gesperrte Autobahn in Krankenhaus

In Nordrhein-Westfalen hat die Polizei ein werdendes Elternpaar gerade rechtzeitig über eine gesperrte Autobahn ins Krankenhaus eskortiert. Als die 30-jährige Frau bereits alle fünf Minuten Wehen hatte, befand sich das Ehepaar aus dem Kreis Olpe auf der gesperrten Autobahn 45 im Stau, wie die Dortmunder Polizei mitteilte. Eine Streife der Autobahnpolizei Freudenberg habe das Paar schließlich mit Blaulicht und Martinshorn durch die Rettungsgasse gelotst. Bereits eine Viertelstunde nach der Ankunft im Krankenhaus sei ein gesundes Mädchen zur Welt gekommen. Sowohl der Mutter als auch dem Säugling gehe es bestens.

10.07 Uhr: Unwetter in Südfrankreich: Schulkinder sollen zu Hause bleiben

Nach einem regnerischen und stürmischen Wochenende suchen weitere heftige Unwetter Frankreichs Südosten heim. In der Küstenstadt Marseille rief Bürgermeister Benoît Payan dazu auf, das Haus möglichst nicht zu verlassen. Auch Schulkinder sollten wenn möglich daheim bleiben. Schulen blieben aber für die Kinder, für die es keine andere Lösung gebe, geöffnet. An der Universität Aix-Marseille wurden alle Kurse abgesagt.

9.57 Uhr: Abgeordnetenhauswahl in Berlin: SPD und CDU sondieren

In Berlin gehen die Sondierungen zur Regierungsbildung gut eine Woche nach der Abgeordnetenhauswahl weiter. Die Sondierungsteams des Wahlsiegers SPD und der CDU sind am Morgen zu Gesprächen zusammengekommen. Am Nachmittag wollen sich dann SPD und FDP treffen. Erwartet werden jeweils rund fünfstündige Gespräche – so wie bei den bisherigen Sondierungstreffen mit Grünen und Linken. Auch Grüne und Linke haben für den Montagvormittag ein Gespräch vereinbart.

9.49 Uhr: Alles Käse: Zöllner finden mehr als 100 Kilo Schweizer Käse in Auto

Zöllner haben an der deutsch-schweizerischen Grenze jede Menge Käse im Auto eines 51-Jährigen entdeckt. Der Mann aus Baden-Württemberg hatte zunächst behauptet, keine anmeldepflichtigen Waren dabei zu haben. Als die Beamten das Auto bei Bietingen im Kreis Konstanz genauer unter die Lupe nahmen, fanden sie mehrere große Käselaibe mit über 100 Kilo Gesamtgewicht.

Wie das Hauptzollamt Singen weiter berichtete, hatte der Mann schon vorher größere Mengen Käse aus der Schweiz nach Deutschland gebracht – und muss nun für insgesamt 240 Kilo Käse rund 680 Euro Steuern nachzahlen. Außerdem sieht er einem Verfahren wegen des Verdachts auf versuchte Steuerhinterziehung entgegen, wie es weiter hieß.

9.43 Uhr: George-Floyd-Statue in New York mit Farbe beschmiert

Eine Statue zu Ehren von George Floyd, der nach einem brutalen Polizeieinsatz in den USA ums Leben kam, ist in New York verunstaltet worden. Ein Mann auf einem Skateboard war auf die Statue zugefahren, beschmierte sie mit Farbe und flüchtete, wie US-Medien unter Berufung auf die Polizei berichteten. Die Tat sei von einer Überwachungskamera gefilmt worden.

9.35 Uhr: Feuerwehr befreit junges Reh aus Kanalschacht

Die Feuerwehr hat ein junges Reh aus einem offenen Kanalschacht in der Nähe eines Waldes in Dortmund gerettet. Ein Spaziergänger war am Sonntagnachmittag wegen lauter Schreie auf das Tier aufmerksam geworden. Der Mann habe die Rettungskräfte alarmiert und zu dem Schacht geführt, teilte Feuerwehr am Sonntag mit. Zwei Helfer hätten das Tier dann heraus gehoben. Es lief unverletzt in den nahe gelegenen Wald – und habe sich “mit einem letzten Ruf” bei seinen Rettern bedankt.

8.50 Uhr: Kommunen warnen vor genereller Aufhebung der Maskenpflicht an Schulen

Der Städte- und Gemeindebund hat vor einer vorschnellen Aufhebung der Maskenpflicht an Schulen gewarnt. Schülerinnen und Schüler seien eine besonders gefährdete Gruppe, sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Sie könnten zum großen Teil noch nicht geimpft werden und müssten über viele Stunden auf vergleichsweise engem Raum täglich am Unterricht teilnehmen. “Deswegen ist es weiterhin wichtig, dass Schülerinnen und Schüler regelmäßig getestet werden und insbesondere in Gebieten, wo die Inzidenzzahlen vergleichsweise hoch sind, auch an der Maskenpflicht festgehalten wird.”

7.35 Uhr: Frau in Autowaschanlage eingeklemmt und verletzt

Eine 48-Jährige ist in einer Autowaschanlage eingeklemmt und dabei verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, stand die Frau am Sonntagnachmittag in der Waschanlage im thüringischen Sömmerda hinter ihrem Fahrzeug und wollte die Antenne abschrauben. Daraufhin sei das Auto nach vorne gerollt. Die 48-Jährige sei zur Fahrertür des Wagens gelaufen und wurde zwischen ihrem Auto und Bauteilen der Waschanlage eingeklemmt. Die Frau habe mehrere Quetschungen erlitten und musste von der Feuerwehr befreit werden.

7.07 Uhr: Tödlicher Vorfall in Delmenhorst – Tatverdächtiger festgenommen

In Delmenhorst ist am Sonntagabend ein Mensch tödlich und ein zweiter schwer verletzt worden. Ein Polizeisprecher sprach am Morgen von zwei verschiedenen Tatorten. Ob beide Fälle miteinander zusammenhängen, sagte er nicht. Auch Geschlecht und Alter der Opfer waren zunächst unklar. Ein anderer Sprecher bestätigte am frühen Montagmorgen die Festnahme eines Tatverdächtigen in Bremen.

6.59 Uhr: Fumio Kishida zum neuen Regierungschef Japans gewählt

Japans Ex-Außenminister Fumio Kishida ist zum neuen Regierungschef gewählt worden. Das maßgebliche Unterhaus des nationalen Parlaments wählte den 64-jährigen Konservativen erwartungsgemäß mit der Stimmenmehrheit der Koalitionsparteien zum Nachfolger von Yoshihide Suga. Kishida, der unter dem früheren rechtskonservativen Ministerpräsidenten Shinzo Abe lange Jahre Außenminister war, will nach seiner Wahl zum neuen Regierungschef sein Kabinett vorstellen.

5.30 Uhr: Corona führt zu mehr illegaler Prostitution

Die Corona-Zeit hat viele Prostituierte in Deutschland in die Illegalität abwandern lassen. Hedwig Christ von der Beratungsstelle Kassandra in Nürnberg betrachtet das mit Sorge: “Wir hören von Frauen, die illegal arbeiten, dass die Kunden mehr verlangen.” Andere Prostituierte wollten sich nach den Erfahrungen in den vergangenen beiden Jahren jetzt beruflich verändern und einen krisenfesten Job suchen. Trotz der Lockerungen der Corona-Maßnahmen in allen Bundesländern sind viele Prostitutionsstätten nach Angaben des Berufsverbands erotische und sexuelle Dienstleistungen nach wie vor geschlossen, weil die Geschäfte zu schlecht liefen oder Prostituierte fehlten.

4.23 Uhr: Chinesischer Immobilienkonzern Evergrande setzt Aktienhandel an Hongkonger Börse aus

Der hochverschuldete chinesische Immobilienkonzern Evergrande hat den Handel mit seinen Aktien an der Hongkonger Börse ohne Angabe von Gründen ausgesetzt. “Der Handel mit den Aktien der China Evergrande Group wird eingestellt”, hieß es in einer Mitteilung des Unternehmens an die Börse. Evergrande hat durch eine auf Pump finanzierte aggressive Expansion der vergangenen Jahre einen Schuldenberg von umgerechnet rund 260 Milliarden Euro angehäuft. Der Aktienkurs des Konzerns fiel seit Anfang des Jahres um rund 80 Prozent.

4.18 Uhr: Rumänischer Milliardär und sieben weitere Menschen sterben bei Flugzeugabsturz

Beim Absturz eines Leichtflugzeugs am Stadtrand von Mailand sind der rumänische Milliardär Dan Petrescu und sieben weitere Menschen ums Leben gekommen. Die einmotorige Maschine vom Typ Pilatus PC-12 war mit Petrescu als Pilot vom Flughafen Linate in Mailand gestartet, um nach Olbia auf der italienischen Ferieninsel Sardinien zu fliegen. Wie die Flugaufsichtsbehörde ANSV mitteilte, stütze die Maschine nur wenige Minuten später in San Donato Milanese ab.

4.08 Uhr: RKI registriert 3088 Corona-Neuinfektionen – Inzidenz steigt leicht

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland ist am fünften Tag in Folge etwas gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche mit 64,7 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 64,2 gelegen, vor einer Woche bei 61,7. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 3088 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.05 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche hatte der Wert bei 3022 Ansteckungen gelegen. Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden sieben Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es zehn Todesfälle gewesen. 

2.45 Uhr: Ölteppich bedroht kalifornische Küste – Strände gesperrt

Vor der Küste Südkaliforniens hat sich wegen eines Lecks in einer Pipeline ein Ölteppich im Meer gebildet. Nach Angaben der Behörden vom Sonntag sind mehr als 475.000 Liter Öl ausgetreten. Strände in der südlich von Los Angeles gelegenen Ortschaft Huntington Beach wurden für Besucher gesperrt. Tote Fische und Vögel seien angeschwemmt worden, teilte die Bezirksabgeordnete Katrina Foley auf Twitter mit. Die Bürgermeisterin von Huntington Beach, Kim Carr, sprach von einer Umweltkatastrophe. Einsatzteams hätten Barrieren ausgelegt, um bedrohte Feuchtgebiete vor der Verseuchung zu schützen.

2.25 Uhr: Süd- und Nordkorea öffnen wieder Kommunikationskanäle

Nach wochenlanger Unterbrechung haben Süd- und Nordkorea ihre direkten Verbindungskanäle wiederhergestellt. Die Leitungen seien geöffnet, teilte eine Sprecherin des Vereinigungsministeriums in Seoul mit. Die Telefon- und Faxleitungen bilden die Grundlage für die Verständigung. Beide Seiten unterhalten keine Botschaft im jeweils anderen Land. Die zwei Staaten hatten Verbindungen zwischen den Regierungen und den Streitkräften bereits Ende Juli wieder geöffnet, nachdem sie Nordkorea im vergangenen Jahr aufgrund neuer Spannungen einseitig gekappt hatte. Doch nach nur zwei Wochen stellte Nordkorea die Verbindung aus Protest gegen gemeinsame Militärübungen Südkoreas und der USA wieder ein.

1.02 Uhr: Schauspieler Heinz Lieven gestorben

Der Schauspieler Heinz Lieven ist tot. Er sei im Alter von 93 Jahren in Hamburg gestorben, teilte seine Agentur mit. Der gebürtige Hamburger stand während seiner jahrzehntelangen Karriere auch für internationale Produktionen vor der Kamera. An der Seite von Oscar-Preisträger Sean Penn war er 2011 in “Cheyenne – This Must Be The Place” zu sehen. Das Fernsehpublikum kannte Lieven aus zahlreichen Serien wie “Neues vom Süderhof”, “Notruf Hafenkante” und “Großstadtrevier”. Lieven starb nach Angaben seines Agenten bereits am vergangenen Montag (27.9.) im Kreise seiner Familie.

fs
DPA
AFP



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