News heute: Sieben-Tage-Inzidenz in Sachsen erstmals über 1000

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Die News von heute im stern-Ticker.

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Die News von heute im stern-Ticker: 

9.40 Uhr: Mehrere Tote und Dutzende Verletzte bei Bergwerksunglück in Sibirien

Bei einem schweren Unglück in einem russischen Kohlebergwerk sind im Westen Sibiriens mindestens sechs Menschen getötet und Dutzende verletzt worden. In der Grube seien noch immer 49 Menschen, zu denen der Kontakt fehle, teilte der Gouverneur des Gebiets Kemeroro, Sergej Ziwiljow, mit. Insgesamt sind 237 Arbeiter aus dem Schacht Listwjaschnaja im Kusnezker Kohlebecken (Kusbass) gerettet worden, mehr als 40 von ihnen mussten in Krankenhäusern behandelt werden, wie der Zivilschutz mitteilte. In dem Bergwerk hatte sich am Morgen aus zunächst unbekannter Ursache eine Explosion ereignet.

9.36 Uhr: Luftwaffe hält zwei Flugzeuge bereit für Corona-Hilfe

Die Luftwaffe hält in Köln nun zwei Flugzeuge für einen Hilfseinsatz zur Verlegung von Intensivpatienten in der Corona-Pandemie bereit. Dazu gehört der Airbus A310 MedEvac, die fliegende Intensivstation, sowie eine umgerüstete Spezialmaschine, das Überwachungsflugzeug A319OH („offener Himmel“). In dieses seien am Vortag zwei Plätze zur Intensivbehandlung eingebaut worden, sagte ein Luftwaffen-Sprecher. Über sechs Intensivplätze verfüge der Airbus A310 MedEvac. Schnelle Transportkapazitäten sollen bereitgehalten werden, um Intensivpatienten bei einer regionalen Überlastung von Krankenhäusern in Regionen mit freien Kapazitäten fliegen zu können.

9.07 Uhr: SPD-Politiker Lauterbach würde gern Gesundheitsminister werden

Der SPD-Gesundheitsexperte und Mediziner Karl Lauterbach würde gerne das Bundesgesundheitsministerium führen. „Ich bin seit langer Zeit in diesem Bereich tätig, also wäre es eine Überraschung, wenn ich das grundsätzlich nicht machen wollte“, sagte er am Mittwochabend in der Sendung „RTL Direkt“. „Aber es gibt andere, die das können, es geht hier nicht um mich“, fügte er hinzu. Lauterbach bewertete es zugleich als positiv, dass das Gesundheitsressort in den Ampel-Verhandlungen der SPD zugeordnet wurde. „Wir sind eine sozialdemokratische Partei, da ist das ein wichtiger Bereich für uns.“

8.41 Uhr: Zwei Tote bei Unfällen an Bahnübergängen in Nordrhein-Westfalen und Thüringen

In Nordrhein-Westfalen und Thüringen sind zwei Menschen bei Unfällen an Bahnübergängen ums Leben gekommen. Bei Rath im Kreis Düren befuhr ein 67-Jähriger am Dienstag mit einem Radlader einen unbeschrankten Bahnübergang und übersah einen herannahenden Zug, wie die Polizei in Düren mitteilte. Beide Fahrzeuge stießen frontal zusammen. Der 67-Jährige wurde aus dem Radlader geschleudert und stürzte ins Gleisbett. Dabei erlitt er tödliche Verletzungen und starb noch an der Unfallstelle. Der Fahrer der Bahn musste ambulant im Krankenhaus behandelt werden. Die Fahrgäste des Zuges blieben unverletzt. Im thüringischen Oberweimar starb am Mittwochnachmittag eine 79-jährige Frau an einem beschrankten Bahnübergang. Ihr 78 Jahre alter Begleiter wurde nicht verletzt, musste aber von Rettungskräften nach dem Unfall betreut werden. Die Umstände des Unfalls waren noch unklar.

8.35 Uhr: Ärzte entfernen Biden „gutartig erscheinenden“ Darmpolypen

US-Präsident Joe Biden ist nach Angaben seines Arztes ein „gutartig erscheinender“ Polyp aus dem Dickdarm entfernt worden. Das röhrenförmige Adenom sei rund drei Millimeter groß gewesen, schrieb Arzt Kevin O’Connor in einem am Mittwoch (Ortszeit) veröffentlichten Brief. Ein Adenom sei eine langsam wachsende Geschwulst, gelte jedoch als mögliche Vorstufe einer Krebserkrankung. Derzeit seien keine weiteren Maßnahmen nötig. Das Gewebe solle nach der Entfernung am vergangenen Freitag nun untersucht werden, hieß es in dem auf Dienstag datierten Schreiben weiter. O’Connor empfahl eine routinemäßige Beobachtung und eine erneute Darmspiegelung in sieben bis zehn Jahren. Biden hatte sich einen Tag vor seinem 79. Geburtstag im Militärkrankenhaus Walter Reed bei Washington unter Vollnarkose einer Darmspiegelung unterzogen.

8.19 Uhr Uhr: Sieben-Tage-Inzidenz in Sachsen erstmals über 1000

Erstmals ist in einem Bundesland der Inzidenzwert über 1000 gestiegen. Für Sachsen meldete das Robert Koch-Institut (RKI) einen Wert von 1074,6, am Mittwoch lag die Zahl der gemeldeten Corona-Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche in dem Bundesland noch bei 935,8. Innerhalb eines Tages zählten die Gesundheitsämter in Sachsen 11 581 neue Corona-Infektionen, 42 Todesfälle kamen hinzu. Bundesweit lag die Sieben-Tage-Inzidenz bei 419,7 (Vortag: 404,5). Landesweit waren neun der zehn Landkreise in Sachsen über dem Inzidenzwert von 1000. Unterhalb dieses Wertes liegen nur noch die Großstädte Dresden (630,3), Leipzig (869,1) und Chemnitz (972,2) sowie der Landkreis Görlitz (735,6). Bundesweiter Hotspot bleibt der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge mit 1688,0.

8.11 Uhr: Deutsche Wirtschaft im dritten Quartal um 1,7 Prozent gewachsen

Die deutsche Wirtschaft ist im dritten Quartal etwas schwächer gewachsen, als zunächst angenommen. Das Bruttoinlandsprodukt stieg im Zeitraum Juli bis Ende September um 1,7 Prozent gegenüber dem Vorquartal, wie das Statische Bundesamt mitteilte. In einer ersten Schätzung war die Wiesbadener Behörde von einem Plus von 1,8 Prozent ausgegangen. Gegenüber dem vierten Quartal 2019, also dem Niveau vor der Corona-Krise, fiel die Wirtschaftsleistung 1,1 Prozent geringer aus. Angeschoben wurde Europas größte Volkswirtschaft vom Privatkonsum, der kräftig um 6,2 Prozent zulegte. Lieferengpässe hinterließen dagegen Spuren. Der Export und die Investitionen der Unternehmen in Ausrüstungen wie Maschinen sanken gegenüber dem Vorquartal.

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8.09 Uhr: Mindestens sechs Tote bei Anschlag in Mogadischu

Bei einem Sprengstoffanschlag in Mogadischu, der Haupstadt des ostafrikanischen Krisenstaats Somalia, sind am Donnerstag mindestens sechs Menschen getötet worden. Unter den Toten ist nach Angaben der Polizei auch der Attentäter selbst. Zudem wurden viele Menschen verletzt, einige davon schwer. Ziel des Anschlags war ein Militärkonvoi einer Friedensmission der Afrikanischen Union (AU). Die Autobombe brachte nach Augenzeugenberichten auch ein Schulgebäude in der Nachbarschaft zum Einsturz.

6.41 Uhr: Apothekerverband: Corona-Schnelltests werden knapp

Mit dem Inkrafttreten der neuen Corona-Vorschriften werden in Deutschland die Corona-Schnelltests knapp. „Mit dem neuen Infektionsschutzgesetz ist die Nachfrage nach kostenlosen Bürgertests und nach Selbsttests in den Apotheken am Mittwoch explodiert“, sagte der Chef des Apothekerverbands Nordrhein, Thomas Preis, der „Rheinischen Post“: „Die Lieferzeiten werden von Tag zu Tag länger.“

5 Uhr: Verdi-Chef stellt Bedingung für Einigung im Tarifstreit im öffentlichen Dienst

Kurz vor der dritten Verhandlungsrunde für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes der Länder hat Verdi-Chef Frank Werneke dauerhafte Verbesserungen für Gesundheitsbeschäftigte zur Bedingung einer Einigung gemacht. Es werde nur dann einen Tarifabschluss geben, „wenn das Gesundheitspersonal spürbare finanzielle Verbesserungen erhält“, sagte Werneke der „Welt“. Die Gewerkschaft fordert für die Beschäftigten in diesem Bereich mindestens 300 Euro mehr pro Monat. Einmalzahlungen reichen der Gewerkschaft laut Werneke nicht. Corona-Prämien könnten im Gesamtabschluss zwar eine Rolle spielen, grundsätzlich gehe es aber um eine dauerhaft bessere Bezahlung im Gesundheitswesen „und natürlich auch für alle anderen Beschäftigten bei den Ländern“.

4.16 Uhr: 44-Jährige aus der Karibik gewinnt bei Lotterie zwei Weltraumflüge

Zwei Tickets im Gesamtwert von 900.000 Dollar für einen Flug in den Weltraum hat eine Frau aus dem Karibikstaat Antigua und Barbuda gewonnen. Die 44-jährige Keisha Schahaff will ihre 17-jährige Tochter mit ins All nehmen, wie das Unternehmen Virgin Galactic des britischen Milliardärs Richard Branson mitteilte. Die Teenagerin studiert derzeit Astrophysik in Großbritannien und träumt von einem Job bei der US-Weltraumagentur Nasa. Keisha Schahaff hatte auf einer Online-Plattform an einer Lotterie teilgenommen, mit der Geld für eine Nichtregierungsorganisation gesammelt wurde, die Menschen einen Zugang zum Weltraum verschaffen will. Der Mindestbeitrag lag bei zehn Dollar. Über einen Zeitraum von acht Wochen nahmen 165.000 Menschen teil, so kamen 1,7 Millionen Dollar zusammen. Wieviele Schahaff zahlte, wurde nicht bekannt.

3.32 Uhr: Deutschland überschreitet laut RKI Schwelle von 100.000 Corona-Toten

Die Zahl der Corona-Toten in Deutschland hat die Schwelle von 100.000 überschritten. Wie das Robert-Koch-Institut unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter meldete, starben seit Beginn der Pandemie insgesamt 100.119 Menschen in Deutschland nach einer Corona-Infektion. Mehr als 5,5 Millionen Menschen infizierten sich demnach bisher mit dem Coronavirus.

2 Uhr: London verbietet Werbung für Schönheits-OPs in Jugendmedien

Großbritannien will den Anreiz zu Schönheitsoperationen für Minderjährige senken und verbietet entsprechende Werbung in Jugendmedien. Von Mai 2022 an dürfen keine Anzeigen etwa für Brustvergrößerungen oder -verkleinerungen, Bauch- und Augenlidstraffung oder Nasenkorrekturen mehr in Zeitschriften und TV-Programmen geschaltet werden, die sich an unter 18-Jährige richten oder von dieser Altersgruppe verstärkt konsumiert werden. Das Verbot gilt auch für Behandlungen zur Hautverjüngung, Laser- oder Lichtbehandlungen sowie Produkte zur Zahnaufhellung, wie der Werberat Committee of Advertising Practice (CAP) mitteilte.

0.36 Uhr: Kanada beginnt mit Corona-Impfungen für Kinder ab fünf Jahren

Kanada hat mit den Corona-Impfungen für Kinder ab fünf Jahren begonnen. Nachdem der Corona-Impfstoff von Biontech/Pfizer am vergangenen Freitag für die Altersgruppe der Fünf- bis Elfjährigen freigegeben wurde, reihten sich in einem Impfzentrum in Montréal die ersten jüngeren Kinder in die Impfschlange ein.  Um ihnen die Angst zu nehmen, waren die Trennwände zwischen den Kabinen  eigens mit Einhorn- und Hockeypostern verziert worden, zudem ist für Kinder mehr Zeit pro Impfling als für Erwachsene eingeplant. „Ich hatte nicht wirklich Angst, aber ich war aufgeregt“, sagte der zehnjährige Victor nach seiner Impfung. Seine Mutter Mathilde erklärte, ihr Jüngster habe sich zuletzt „ausgeschlossen“ gefühlt, nachdem die ganze Familie gegen das Coronavirus geimpft sei. Jetzt könne er seine Urgroßeltern ohne Angst umarmen.

fin
DPA
AFP



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