News heute: Nordkorea feuert Geschosse ins offene Meer ab

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Die News von heute im stern-Ticker. 

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Die News von heute im stern-Ticker:   

9.26 Uhr: EU spendet 200 Millionen weitere Corona-Impfdosen für ärmere Länder

Die Europäische Union will 200 Millionen weitere Corona-Impfdosen für ärmere Länder spenden. Das kündigte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in ihrer zweiten Rede zur Lage der Union in Straßburg an. Von der Leyen sprach von einer „Investition in die Solidarität und einer Investition in die weltweite Gesundheit“.

8.55 Uhr: Polizei in Baden-Württemberg schießt bewaffneten Angreifer nieder

Die Polizei in Baden-Württemberg hat einen bewaffneten Angreifer angeschossen und außer Gefecht gesetzt. Der 23-Jährige habe in der Nacht in einem Mehrfamilienhaus in Bammental im Rhein-Neckar-Kreis zwei Menschen durch Stiche schwer verletzt, erklärten die Beamten in Mannheim. Die hinzugerufene Polizei schoss ihn demnach an und verletzte ihn ebenfalls schwer. Bei der Festnahme des Manns seien zwei Stichwaffen beschlagnahmt worden, hieß es weiter. Die drei Verletzten seien nach notärztlicher Behandlung mit Rettungswagen in eine Klinik gebracht worden. Lebensgefahr bestehe nach ersten Erkenntnissen in keinem Fall. Die Hintergründe der Tat waren noch unklar. Die Ermittlungen übernahm die Kriminalpolizei in Heidelberg.

7.51 Uhr: Brandanschlag auf Impfzentrum im Vogtlandkreis

Im sächsischen Vogtlandkreis hat es nach Angaben der Polizei einen Brandanschlag auf ein Impfzentrum gegeben. Drei Unbekannte sollen am Dienstagabend Bierflaschen mit einer brennbaren Flüssigkeit auf das Gebäude in Treuen geworfen haben, wie die Polizei mitteilte. Es wurde den Angaben zufolge niemand verletzt, einen größeren Schaden gab es ebenfalls nicht. Laut Zeugen sollen die Täter in einer roten Limousine geflüchtet sein. Die Hintergründe der Tat sowie weitere Details waren zunächst nicht bekannt.

7.41 Uhr: 30 Verletzte nach Ausschreitungen bei Regionalliga-Spiel in Münster

Nach dem Regionalliga-Spiel des SC Preußen Münster gegen Rot-Weiss Essen sind bei Fan-Ausschreitungen 30 Menschen verletzt worden. Zu den Verletzten zählten auch mehrere eingesetzte Ordner, teilte die Polizei mit – einer von ihnen sei schwer verletzt worden. Auch sei ein Rentner von einer Treppe gestoßen und schwer verletzt worden. Es werde wegen gefährlicher Körperverletzung, Widerstands und Sachbeschädigung ermittelt.

Nach Angaben der Polizei waren 800 Fans von Rot-Weiss Essen zu dem Fußball-Spiel in Münster am Dienstagabend angereist. Nach dem Ende der Partie, die Essen durch ein spätes Tor mit 3:2 (0:2) gewann, seien Essener Ultras dann aus dem Gästeblock in Richtung von Fans der Heimmannschaft gestürmt. Nach Auseinandersetzungen im Stadion hätten Ultra-Gruppen beider Lager die Sportstätte schließlich verlassen – dann seien sie aber erneut aufeinander getroffen. Polizisten setzten den Angaben zufolge auch Pfefferspray ein, um weitere Ausschreitungen zu verhindern. 

7.09 Uhr: Neun Demokratieaktivisten in Hongkong zu monatelangen Haftstrafen verurteilt

In der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong sind neun Demokratie-Aktivisten zu monatelangen Haftstrafen verurteilt worden. Die Aktivisten erhielten Haftstrafen zwischen sechs und zehn Monaten, weil sie im vergangenen Jahr an Tiananmen-Mahnwachen zum Gedenken an die Niederschlagung der Proteste 1989 am Tiananmen-Platz in Peking teilgenommen hatten. Drei weitere Aktivisten wurden unter anderem wegen des Vorwurfs der Teilnahme an einer illegalen Kundgebung zu Bewährungstrafen verurteilt.

6.07 Uhr: Südkorea: Nordkorea setzt Raketentests fort – mindestens zwei Geschosse abgefeuert

Wenige Tage nach dem Test von Marschflugkörpern hat Nordkorea nach Angaben des südkoreanischen Militärs mindestens zwei ballistische Raketen ins offene Meer abgefeuert. Die Raketen seien im Zentralteil des Nachbarlandes gestartet worden und dann in Richtung Japanisches Meer (koreanisch: Ostmeer) geflogen, teilte Südkoreas Generalstab mit. Über den Typ der Raketen und ihre Flugweite lagen zunächst keine Angaben vor. Zusammen mit US-Behörden werde der jüngste Raketentest durch Nordkorea analysiert, hieß es.

Am vergangenen Wochenende hatte Nordkorea nach eigenen Angaben den neuartigen Typ eines Marschflugkörpers mit großer Reichweite getestet. Die Tests solcher Waffen unterliegen nicht den Sanktionen gegen das Land.


News von heute: Südkorea: Nordkorea setzt Raketentests fort – mindestens zwei Geschosse abgefeuert

5.58 Uhr: Corona-Welle in China weitet sich aus

Die Delta-Variante des Coronavirus breitet sich in der südostchinesischen Provinz Fujian weiter aus. Wie die Behörden mitteilten, wurden in der Provinz 50 weitere Infektionen entdeckt. Seit dem Ausbruch der Delta-Variante am vergangenen Freitag gab es damit 152 Infizierte. In zwei Großstädten der Provinz, Putian und Xiamen, war daraufhin ein Lockdown angeordnet worden. 

Die chinesische Regierung verfolgt eine „Null-Covid-Strategie“. Zuletzt hatte es jedoch trotz strenger Maßnahmen eine Häufung lokaler Ausbrüche der Delta-Variante gegeben. Der aktuelle Ausbruch hatte seinen Ursprung in Putian. Es wurde vermutet, dass ein Familienvater nach seiner Rückkehr aus Singapur das Virus eingeschleppt hat. Der Mann war am 4. August zurück nach China gereist, verbrachte 21 Tage in Quarantäne und war neun Mal negativ auf das Virus getestet worden. Am vergangenen Freitag fiel ein Test dann aber positiv aus.

5.53 Uhr: Prognosen: Kaliforniens Gouverneur Newsom hält sich im Amt

Der demokratische Gouverneur des US-Bundesstaates Kalifornien, Gavin Newsom, hat ein Abwahlverfahren Prognosen zufolge erfolgreich abgewehrt. Bei einer Sonderabstimmung votierte am Dienstag die Mehrheit der Wähler dafür, Newsom als Gouverneur im Amt zu halten, wie in der Nacht zu Mittwoch aus übereinstimmenden Vorhersagen der Fernsehsender CNN, ABC und NBC hervorging.

Eine Gruppe von Republikanern hatte das Abwahlverfahren gegen Newsom angestrengt. Der 53-Jährige wurde von konservativer Seite unter anderem wegen seiner liberalen Einwanderungspolitik und strikten Corona-Vorschriften kritisiert. Kalifornien ist eine Hochburg der Demokraten. Hätte Newsom tatsächlich seinen Posten vorzeitig verloren und wäre er durch einen Republikaner ersetzt worden, wäre das eine Sensation gewesen und ein Desaster für die Demokratische Partei. 

5 Uhr: Großflächige Unwetterwarnung in Frankreich – weiterer Regen erwartet

In Teilen Südfrankreichs werden erneut große Regenmassen erwartet, während die Aufräumarbeiten nach einem heftigen Unwetter am Vortag noch andauern. Es wurde eine Unwetterwarnung der zweithöchsten Stufe Orange für 13 Departements ausgesprochen. Im am Dienstag bereits betroffenen Departement Gard sollten alle Schulen geschlossen bleiben. Etliche Straßen waren blockiert und Ortskerne von Wasser überflutet. Ein Mensch wurde am Abend noch vermisst, ein von einem Blitzschlag getroffener Arbeiter wurde leicht verletzt.

Innenminister Gérald Darmanin hatte die betroffene Region am Abend aufgesucht und Unterstützung zugesichert. Zeitnah solle der Katastrophenfall festgestellt werden, dies hilft den Betroffenen unter anderem bei der Abwicklung von Schäden über die Versicherung.

4.45 Uhr: RKI registriert 12.455 Corona-Neuinfektionen – Inzidenz bei 77,9

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland ist etwas gefallen. Das Robert Koch-Institut gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Mittwochmorgen mit 77,9 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 81,1 gelegen, vor einer Woche bei 82,7. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 12.455 Corona-Neuinfektionen. Vor einer Woche hatte der Wert bei 13.565 Ansteckungen gelegen.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 83 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 35 Todesfälle gewesen. 

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Dienstag mit 1,86 an (Freitag: 1,79). Ein bundesweiter Schwellenwert, ab wann die Lage kritisch zu sehen ist, ist für die Hospitalisierungs-Inzidenz unter anderem wegen großer regionaler Unterschiede nicht vorgesehen. Der bisherige Höchstwert lag um die Weihnachtszeit bei rund 15,5.

4.38 Uhr: Entflohener Häftling stellt sich in Sydney nach 30 Jahren der Polizei

In Australien hat sich ein entflohener Häftling nach fast 30 Jahren der Polizei gestellt. Der heute 64-Jährige sei 1992 mithilfe einer Säge und eines Bolzenschneiders aus einem Gefängnis in Grafton im Nordosten des Bundesstaates New South Wales ausgebrochen, teilte die Polizei mit. Alle Versuche, den Flüchtigen ausfindig zu machen, seien damals gescheitert. Jetzt sei er überraschend bei den Behörden in Dee Why im Norden von Sydney vorstellig geworden. Was den Mann dazu bewog, sich nach fast drei Jahrzehnten zu ergeben, war zunächst unklar.

Der damals 35-Jährige war wegen des Anbaus einer verbotenen Pflanze in zwei Fällen zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Nach gut einem Jahr türmte er aus der Haftanstalt. Seither soll er lokalen Medienberichten zufolge in einem Vorort von Sydney gelebt haben. Ihm wird nun Flucht aus der rechtmäßigen Haft vorgeworfen. Ein Gericht lehnte am Dienstag eine Freilassung auf Kaution für den Mann ab. Am 28. September soll er erneut vor Gericht erscheinen.

4.00 Uhr: Söder lässt Gender-Sprachleitfäden an Unis überprüfen

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) lässt die Leitfäden der Hochschulen zur sprachlichen Gleichbehandlung der Geschlechter überprüfen. Zwar sollten alle darauf achten, Sensibilität und Respekt in der Sprache zu zeigen, sagte Söder der „Augsburger Allgemeinen“. „Es geht aber nicht, dass Sprache am Ende verordnet wird. Es kann nicht sein, dass wir eine Art Gendergesetz oder Genderstrafzettel bekommen.“

Daher könne es auch nicht sein, dass Studierende möglicherweise eine schlechtere Bewertung bekämen, nur weil sie keine Gendersternchen verwendeten. Er habe deshalb Wissenschaftsminister Bernd Sibler (CSU) um eine Überprüfung gebeten. An etlichen Hochschulen in Deutschland sind Leitfäden zur gendergerechten Sprache seit vielen Jahren etabliert. So sollen Frauen und Männer gleichermaßen angesprochen und Frauen sprachlich sichtbar gemacht werden.

3.50 Uhr: Meissener Porzellan-Sammlung in New York für Millionen versteigert

Eine umfangreiche Sammlung von Meissener Porzellan ist in New York für mehr als 15 Millionen Dollar (etwa 13 Millionen Euro) versteigert worden. Das sei mehr als fünfmal so viel wie zuvor erwartet, teilte das Auktionshaus Sotheby’s am Dienstag mit.

Die rund 100 Stücke stammen aus dem frühen 18. Jahrhundert. Sie wurden von Franz und Margarethe Oppenheimer gesammelt, bevor das Paar vor den Nationalsozialisten aus Deutschland fliehen musste. Ihre Porzellan-Sammlung wechselte danach mehrfach den Besitzer und landete schließlich in niederländischen Kunstmuseen, bevor sie dieses Jahr an die Erben des Paares zurückgegeben wurde.

3.27 Uhr: Mutmaßlicher Mafia-Boss in New York festgenommen

Der mutmaßliche Boss einer der ältesten italienischen Mafia-Familien in New York ist am Dienstag zusammen mit mehreren weiteren Mitgliedern festgenommen worden. Wie aus der bei einem Bundesgericht eingereichten Anklageschrift hervorgeht, werden ihnen unter anderem Erpressung und Geldwäsche vorgeworfen. Beschuldigt sind zehn Mitglieder der Colombo-Familie. 

Chef der Familie ist mutmaßlich der 87-jährige Andrew „Mush“ Russo. Unter den Angeklagten sind außerdem seine Nummer zwei, der 83-jährige Benjamin Castellazzo sowie sein Berater Ralph DiMatteo. Sie sollen laut der Vorwürfe versucht haben, eine Gewerkschaft zu unterwandern und die Kontrolle über sie zu übernehmen. Russo wurde bereits in sieben Fällen wegen Verbrechen verurteilt und war zuletzt 2013 aus der Haft entlassen worden. 

2.30 Uhr: Bewaffnete entführen rund 20 Migranten aus mexikanischem Hotel

Rund 20 Migranten sind aus einem Hotel in Mexiko entführt worden. Bewaffnete Männer fuhren nach Zeugenaussagen in drei Transportern am frühen Dienstagmorgen (Ortszeit) zum Zeitpunkt eines Schichtwechsels vor dem Hotel in der Stadt Matehuala vor, wie die Generalstaatsanwaltschaft des zentralmexikanischen Bundesstaates San Luis Potosí mitteilte. Sie richteten demnach Schäden in den Zimmern an und nahmen mehrere Gäste mit, bei denen es sich vermutlich um Männer und Frauen aus Haiti und Venezuela handelte. Einige Details waren den Angaben zufolge unklar, da auch das Gästeregister mitgenommen worden sei.

0.47 Uhr: Empörung über Tötung von mehr als 1400 Delfinen auf Färöer-Inseln

Die Tötung hunderter Delfine bei einer Jagd auf den Färöer-Inseln hat online und bei Umweltschützern für Empörung gesorgt. Die autonome Regierung der zu Dänemark gehörenden Inseln verteidigte am Dienstag die als „Grindadrap“ bezeichnete traditionelle Jagdpraxis, die „gut organisiert und vollkommen reguliert“ sei. Jäger hatten binnen eines Tages mehr als 1400 Delfine in einen Fjord getrieben und anschließend getötet. 

„Zweifellos ist die Waljagd auf den Färöer-Inseln ein dramatischer Anblick für Menschen, die mit der Jagd und dem Schlachten von Säugetieren nicht vertraut sind“, sagte ein Regierungssprecher der Nachrichtenagentur AFP. Normalerweise würden beim „Grindadrap“ Grindwale und nicht Delfine gejagt. Dass bei dieser Jagd so viele Delfine getötet wurden, sei ungewöhnlich, sagte ein lokaler Fernsehjournalist. Fotos der blutigen Kadaver am Strand lösten in Online-Netzwerken Empörung aus. Die Umweltschutzorganisation Sea Shepherd bezeichnete die Praxis als „barbarisch“. 

0.02 Uhr: Neue Corona-Kriterien und Impfstatus-Auskunft in Kraft getreten

Für den Kampf gegen die Corona-Pandemie im Herbst und Winter sind mehrere Neuregelungen in Kraft getreten. Dabei geht es unter anderem um Bewertungskriterien der Pandemielage und Auskünfte zum Impfstatus von Beschäftigten. Sie waren am Dienstag im Bundesgesetzblatt verkündet worden.

Wesentliche Messlatte zur Lage-Einschätzung soll demnach die Zahl der Corona-Patienten in den Kliniken sein. Diese soll die bisherige Orientierung an den Infektionszahlen ablösen, die angesichts der Impfungen nicht mehr als so aussagekräftig gelten. Berücksichtigt werden sollen aber auch „weitere Indikatoren“. Die Länder sollen dann jeweils festlegen können, wo kritische Schwellen liegen, ab denen weitergehende Alltagsbeschränkungen greifen.

Zudem sollen Beschäftigte in Kitas, Schulen und Pflegeheimen für die Zeit der Krise vom Arbeitgeber gefragt werden können, ob sie geimpft sind.

0.01 Uhr: Ehemaliger Drogenbaron in Mexiko zu 28 Jahren Haft verurteilt

Ein Gericht in Mexiko hat den ehemaligen Drogenbaron Vicente Carrillo Fuentes zu einer 28-jährigen Gefängnisstrafe verurteilt. Der 58-Jährige müsse wegen Drogendelikten, Geldwäsche und des Hortens von Schusswaffen ins Gefängnis, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Fuentes, auch bekannt als „El Viceroy“, hatte mit dem Juárez-Kartell eines der führenden Drogenkartelle des Landes geleitet. Er war 2014 im nordmexikanischen Bundesstaat Coahuila wegen organisierten Verbrechens und Drogenhandels festgenommen worden. 

rw
DPA
AFP



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