Die News von heute im stern-Ticker.

Die News von heute im stern-Ticker: 

11.28 Uhr: In Portugal gilt wieder Corona-Notfallzustand – neue Beschränkungen

In Portugal gilt seit heute wegen steigender Corona-Zahlen wieder der Notfallzustand mit neuen Beschränkungen und Testregeln. Alle Besucher, die auf dem Luftweg einreisen, müssen nun einen negativen Test vorweisen – selbst dann, wenn sie geimpft oder genesen sind. Homeoffice wird von der Regierung in Lissabon „dringend empfohlen“. Zudem wird es nach den Jahresendfeiertagen eine „Woche der Zurückhaltung“ mit obligatorischem Homeoffice sowie mit geschlossenen Schulen, Universitäten, Bars und Diskotheken geben.

Mit 87 Prozent hat Portugal eine der höchsten Impfquoten der Welt, 11 Prozent der Menschen haben bereits eine Auffrischungsimpfung erhalten. Die Sieben-Tage-Inzidenz klettert allerdings schon seit vielen Wochen. Sie lag zuletzt über 200.

11.06 Uhr: TK-Studie: Menschen in Deutschland stehen häufiger unter Stress

Die Deutschen fühlen sich zunehmend gestresst. Laut einer Umfrage der Techniker Krankenkasse (TK) steht mit 26 Prozent mehr als ein Viertel häufig unter Stress. Das sind 30 Prozent mehr als bei einer ähnlichen Befragung von 2013. Mit 64 Prozent fühlen sich knapp zwei von drei Menschen der Studie zufolge zumindest manchmal gestresst.

Die Corona-Pandemie verstärkte das Stressempfinden noch einmal. Auf die Frage, ob das Leben seit Beginn der Pandemie stressiger geworden sei, antwortet mit 47 Prozent rund die Hälfte der Befragten mit ja.

10.38 Uhr: Mann wird auf Autobahn bei Iserlohn von Auto erfasst und stirbt

Bei Iserlohn in Nordrhein-Westfalen ist ein 42-Jähriger auf der Autobahn 46 von einem Auto erfasst worden und gestorben. Der Verkehrsunfall ereignete sich nach Angaben der Feuerwehr am frühen Morgen in Fahrtrichtung Hemer. Als die Rettungskräfte eintrafen, war der Mann demnach leblos unter dem Unfallwagen eingeklemmt. Trotz schneller Befreiung konnte nur noch der Tod des 42-Jährigen festgestellt werden.

10.06 Uhr: Sturm und Schnee verursachen über 500 Unfälle in Süd- und Ostbayern

Wegen des Wintereinbruchs sind Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste im Süden und Osten Bayerns zu über 500 Einsätzen gerufen wurden. Alleine in Nieder- und Oberbayern gab es am Dienstag und in der Nacht zum Mittwoch 430 Einsätze, wie die Polizei mitteilte.

In Ingolstadt kam es zu einem tödlichen Unfall, als zwei Fahrzeuge frontal kollidierten, ein Mann starb. Im benachbarten Landkreis Neuburg-Schrobenhausen verunglückte ein 80-Jähriger und prallte gegen einen Baum. Der Mann erlag später seinen Verletzungen. In Schwaben wurden laut Polizei weit über hundert Unfälle gemeldet.

9.45 Uhr: Spahn: Kinder-Impfstoff soll eine Woche früher ausgeliefert werden

Der Kinder-Impfstoff gegen das Coronavirus wird nach Angaben des amtierenden Bundesgesundheitsministers Jens Spahn (CDU) eine Woche früher zu Verfügung stehen. „Wir konnten erreichen, dass der Impfstoff für die fünf- bis elfjährigen Kinder EU-weit eine Woche früher ausgeliefert wird“, schrieb Spahn auf Twitter. Das habe der Hersteller zugesichert. In Deutschland sollte der Impfstoff bislang ab dem 20. Dezember zu Verfügung stehen.

9.34 Uhr: Fünf Tage nach Sturm: Tausende britische Haushalte weiter ohne Strom

Fünf Tage nach Sturm „Arwen“ sind in Großbritannien auch noch Tausende Haushalte von der Stromversorgung abgeschnitten gewesen. Der Sturm hatte am vergangenen Freitag starken Wind, Schnee und Graupelschauer gebracht und damit heftige Zerstörung im Norden Englands und Schottlands angerichtet. In Zehntausenden Haushalten gingen die Lichter aus.

Der Energieversorger Northern Powergrid teilte am Dienstagabend mit, knapp 225.000 der 240.000 betroffenen Kunden seien wieder an die Stromversorgung angeschlossen worden. Insgesamt waren einem Bericht der Nachrichtenagentur PA zufolge aber noch immer 45.000 Menschen ohne Elektrizität.

8.35 Uhr: Umsatz der Einzelhändler im Oktober erneut zurückgegangen

Der Umsatz der Einzelhändler in Deutschland liegt weiter über dem Vorkrisenniveau, ist im Oktober aber erneut zurückgegangen. Im Vergleich zum September betrug das Minus preisbereinigt 0,3 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Schon im September war der Umsatz verglichen mit dem Vormonat gesunken.

8.27 Uhr: Stiko-Chef Mertens: Tests entdecken auch Omikron-Variante

Die neue Coronavirus-Variante Omikron kann nach den Worten des Vorsitzenden der Ständigen Impfkommission (Stiko), Thomas Mertens, mit den allgemein verwendeten PCR- und Antigentests entdeckt werden. Das sei eine „sehr gute Nachricht“, sagte Mertens der „Schwäbischen Zeitung“. Für die Omikron-Variante gibt es bereits erste Nachweise in Deutschland. Auf die Frage, was bisher über die neue Variante bekannt sei, sagte Mertens, es seien Beobachtungsstudien nötig. 

8.04 Uhr: Bericht: Großeinsatz der Bundespolizei gegen vietnamesisch-stämmige Schleuser

Bei einem Großeinsatz der Bundespolizei gegen vietnamesisch-stämmige Schleuser sind laut einem Bericht des RBB mehr als 40 Gebäude in Berlin, Brandenburg und Thüringen durchsucht worden. Es gehe um den Verdacht des gewerbsmäßigen Einschleusens von vietnamesischen Frauen und die Vermittlung von sogenannten Scheinvaterschaften in 36 Fällen, berichtete rbb24. 

Mehrere hundert Beamten durchsuchten demnach 38 Objekte in Berlin, je eines in Potsdam und Spremberg sowie eines im thüringischen Sondershausen. Im Zentrum der Ermittlungen steht dem Bericht zufolge eine 52-jährige in Berlin lebende Vietnamesin.

6.50 Uhr: Türkische Lira bricht nach Erdogan-Äußerungen weiter ein

Die Talfahrt der türkischen Lira hat sich am Dienstagabend beschleunigt. Für Unmut unter Investoren und damit für weitere Abflüsse aus der Währung sorgte einmal mehr der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan. Er versprach in einem Interview des Fernsehsenders TRT bis zu den für 2023 geplanten Wahlen niedrigere Zinsen. Zudem sei er nicht länger daran interessiert, mit höheren Leitzinsen kurzfristige Investitionen ins Land zu holen. Die Lira brach darauf hin zum Dollar und Euro auf Rekordtiefs ein.

Der Dollar stieg im Gegenzug bis knapp unter 14 Lira, der Euro kletterte dicht an 16 Lira. Zum Vergleich: Zum Wochenstart mussten für einen Euro phasenweise noch 14 Lira gezahlt werden, Mitte November waren es 12.

5.15 Uhr: Studie sieht bröckelnde Mittelschicht – Pandemie verstärkt Trend

Die Mittelschicht in Deutschland bröckelt einer Studie zufolge erheblich, besonders der untere Rand ist abstiegsgefährdet. 2018 zählten 64 Prozent der Bevölkerung zur mittleren Einkommensgruppe, was im Vergleich zu 1995 – mit damals 70 Prozent – ein Schrumpfen um sechs Prozentpunkte bedeute. Das geht aus einer Analyse der Bertelsmann Stiftung und der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hervor. Es handele sich um die aktuellsten verfügbaren Daten zu dem komplexen Thema, sagte die Arbeitsmarktexpertin der Stiftung, Natascha Hainbach.

5.03 Uhr: Am Flughafen BER werden nun beide Bahnen genutzt

Gut ein Jahr nach der Eröffnung des neuen Hauptstadtflughafens BER gibt es ab heute erstmals reguläre Flüge von beiden Start- und Landebahnen. Bislang nutzen die Flugzeuge nur eine der Bahnen, zuletzt im monatlichen Wechsel. Grund war der Einbruch der Passagierzahlen in der Corona-Krise.

In den vergangenen Monaten flogen wieder deutlich mehr Passagiere vom neuen Flughafen. Bis März rechnet die Betreiberin mit doppelt so vielen Starts und Landungen als im vergangen Winter. Es werden demnach zwischen 3000 und 4600 im Monat sein.

4.51. Uhr: Regierungskandidat in Honduras gesteht Wahlsieg linker Gegnerin ein

Der Kandidat der konservativen Regierungspartei hat seine Niederlage bei der Präsidentenwahl in Honduras eingestanden. Nasry Asfura von der seit 2010 regierenden Nationalpartei teilte am Dienstag (Ortszeit) mit, er habe seine linke Rivalin Xiomara Castro zu Hause besucht und ihr zum Sieg gratuliert. Er veröffentlichte auf Twitter ein Foto davon, wie sich die beiden Kontrahenten umarmten. Nach der vorherigen Wahl hatte es Betrugsvorwürfe und Unruhen gegeben.

1.46 Uhr: Omikron-Variante erstmals in Lateinamerika nachgewiesen

In Brasilien sind am Dienstag die ersten beiden Fälle mit der neuen Coronavirus-Variante Omikron festgestellt worden. Es könnte sich dabei auch um den ersten Fall in Lateinamerika überhaupt handeln. Proben von zwei Brasilianern, die durch das renommierte Hospital Albert Einstein positiv auf die Omikron-Variante getestet wurden, würden für eine bestätigende Laboranalyse eingeschickt werden, hieß es in einer Mitteilung der brasilianischen Gesundheitsüberwachungsbehörde Anvisa am Dienstag (Ortszeit). Nach Angaben des Nachrichtenportals „G1“ handelt es sich um brasilianische Missionare, die in Südafrika leben.

1.33 Uhr: CNN-Moderator Chris Cuomo „auf unbestimmte Zeit“ suspendiert

Der CNN-Moderator und Bruder des früheren New Yorker Gouverneurs Andrew Cuomo, Chris Cuomo (51), ist von seinem Arbeitgeber „auf unbestimmte Zeit“ suspendiert worden. Die Maßnahme sei eine Reaktion auf die Veröffentlichung neuer Dokumente in Zusammenhang mit den Vorwürfen sexueller Belästigung gegen Andrew Cuomo durch die New Yorker Staatsanwaltschaft, teilte CNN mit. Denen zufolge sei Chris Cuomo enger in die Verteidigung seines Bruders eingebunden gewesen als zunächst bekannt. „Diese Dokumente, in die wir vor ihrer Veröffentlichung nicht eingeweiht waren, werfen ernste Fragen auf“, hieß es von einem CNN-Sprecher.

1.01 Uhr: Economist-Ranking: Tel Aviv löst Paris als teuerste Stadt ab

Die israelische Küstenmetropole Tel Aviv ist einer Analyse des britischen „Economist“-Magazins zufolge inzwischen die teuerste von den erfassten Städten weltweit. Sie löst damit die französische Hauptstadt Paris ab, die nun gemeinsam mit Singapur den zweiten Platz belegt. Dahinter folgt den veröffentlichten Daten der Economist Intelligence Unit (EIU) zufolge das Schweizer Finanzzentrum Zürich vor Hongkong und New York.

Berlin rutschte gegenüber dem Ranking vor einem Jahr acht Plätze nach unten auf Rang 50 und ist damit die billigste der sechs im Index erfassten deutschen Städte. Die teuerste ist Frankfurt, das im internationalen Vergleich auf Platz 19 steht. Den letzten Platz in der Studie mit dem Titel „Worldwide Cost of Living (WCOL)“ nimmt die syrische Hauptstadt Damaskus ein.

yks
DPA
AFP



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