Bundespolizei: 4300 Migranten über die Belarus-Route seit August +++ RKI: Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz auf 65,4 gefallen +++ 53 rechtsextreme Verdachtsfälle bei Polizei in NRW bestätigt +++ Die News von heute im stern-Ticker.

Inhaltsverzeichnis

Die News von heute im stern-Ticker: 

8.44 Uhr: USA wollen Landgrenzen mit Kanada und Mexiko für Geimpfte öffnen

Die US-Regierung will Einreisebeschränkungen an den Landgrenzen zu Kanada und Mexiko für Corona-Geimpfte aufheben. Die Lockerungen sollten im November greifen und auch für Fährüberfahrten gelten, teilte das Heimatschutzministerium mit. Wer einen vollständigen Impfschutz gegen das Coronavirus nachweise, könne damit auch zu nicht-notwendigen Zwecken in die USA einreisen, etwa dem Besuch von Freunden und Familie oder für Tourismus.

8.15 Uhr: Waffenarsenal in Aldenhoven bei Düren gefunden

Ein Postpaket mit Schalldämpfern hat die Fahnder auf die Spur gebracht, bei einer Razzia in Aldenhoven im Kreis Düren haben sie ein Waffenlager entdeckt. Die Ermittlungen richteten sich gegen einen 32-Jährigen wegen Verstoßes gegen das Außenwirtschaftsgesetz, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Frankfurt.

Der Zoll habe ein Paket mit Schalldämpfern abgefangen, das der 32-Jährige aufgegeben haben soll. Deswegen habe man ein Verfahren eingeleitet und einen Durchsuchungsbeschluss erwirkt.

8.01 Uhr: Apple muss wegen Chipmangels Produktionsziel fürs iPhone 13 senken

Der US-Technologiekonzern Apple muss laut einem Medienbericht wegen des weltweiten Chipmangels sein Produktionsziel für das iPhone 13 senken. Apple wollte bis Ende des Jahres 90 Millionen Geräte herstellen, muss sich nun aber mit 80 Millionen zufrieden geben, wie die Finanznachrichtenagentur Bloomberg berichtete. Die Zulieferer Broadcom und Texas Instruments könnten nicht genügend Halbleiter liefern.

7.54 Uhr: Europäische Unternehmen leiden zunehmend unter Energiemangel in China

Europäische Unternehmen leiden in China zunehmend unter der Energieknappheit und deswegen angeordneten Stilllegungen von Betrieben in vielen Regionen des Landes. Die Probleme dürften sich mit der bevorstehenden Heizperiode verschärfen und eine Weile andauen, warnte der Vorsitzende der EU-Handelskammer in China, Jörg Wuttke vor Journalisten in Peking.

China deckt zwei Drittel seines Energiebedarfs mit Kohle. Doch wurden auch Importe um 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr reduziert und Kohlegruben aus Sicherheitsgründen geschlossen. Die Kohlepreise verdreifachten sich zum Teil, was Kraftwerke nicht mehr bezahlen können.


18.000 Kilometer: Mann will nach China reiten – und plant dafür zweieinhalb Jahre ein

7.49 Uhr: Englischer Fußballverband untersucht Zusammenstöße mit Ungarn-Fans

Nach den Zusammenstößen zwischen ungarischen Fans und der Polizei während des WM-Qualifikationsspiels von England gegen Ungarn (1:1) will der englische Fußballverband den Vorfall untersuchen und dem Weltverband FIFA melden. Dem ungarischen Verband droht damit eine erneute Strafe. 

In der Anfangsphase der Partie am Dienstagabend im Londoner Wembley-Stadion waren Dutzende Einsatzkräfte auf den Tribünen mit Gästefans aneinandergerieten. Die Polizei setzte Schlagstöcke gegen die Zuschauer ein. Kurz nach Beginn des Spiels hätten Beamte die Tribüne betreten, um einen Zuschauer wegen eines rassistischen Vorfalls zu verhaften, hieß es in einer Polizeimitteilung. Daraufhin habe es Unruhe gegeben, an der andere Zuschauer beteiligt waren.

7.24 Uhr: Demonstranten in Guatemala wollen Kolumbus-Statue stürzen

Bei Demonstrationen gegen den Kolumbus-Tag haben Protestierende in Guatemala versucht, eine Statue zu Ehren des Entdeckers umzustürzen. Rund Tausend Menschen beteiligten sich an einem Protestmarsch durch ein Reichenviertel im Süden der Hauptstadt. Auch eine Statue des ehemaligen guatemaltekischen Präsidenten José María Reyna, der Ende des 19. Jahrhunderts regiert hatte, wurde dabei beschädigt.

6 Uhr: Bundespolizei: 4300 Migranten über die Belarus-Route seit August

Auf der neuen Fluchtroute über Belarus und Polen sind nach Angaben der Bundespolizei seit August bereits mehr als 4300 Menschen unerlaubt nach Deutschland eingereist. Sie stammten vorrangig aus dem Irak sowie aus Syrien, Jemen und Iran, erklärte die Bundespolizei der Deutschen Presse-Agentur. Betroffen sind die Bundesländer Brandenburg, Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern.

5.13 Uhr: RKI: Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz auf 65,4 gefallen

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist auf 65,4 gefallen. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter weiter mitteilte, wurden binnen eines Tages 11.903 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert. 

5.01 Uhr: 53 rechtsextreme Verdachtsfälle bei Polizei in NRW bestätigt

Rund ein Jahr nach Bekanntwerden rechtsextremer Verdachtsfälle bei der Polizei in Nordrhein-Westfalen hat sich dieser Verdacht in 53 Fällen bestätigt. Das hat das Innenministerium in Düsseldorf auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mitgeteilt. Die Fälle seien bereits abschließend geprüft und geahndet worden.

Bei 84 Hinweisen habe sich der Verdacht nicht bestätigt, hieß es nun in einer aktuellen Bilanz. Sie seien ebenfalls abschließend geprüft worden. Bei 138 verbliebenen Hinweisen dauert die Prüfung noch an. Seit 2017 bis Ende September diesen Jahres hatten die nordrhein-westfälischen Polizeibehörden 275 Verdachtsfälle gemeldet.

3.25 Uhr: Ex-Verteidigungsminister Venezuelas stirbt in Gefängnis nach Corona-Infektion

Ein venezolanischer General und früherer Anhänger von Ex-Präsident Hugo Chávez ist im Gefängnis nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. „Wir bedauern den Tod von Raúl Isaías Baduel“, teilte Generalstaatsanwalt Tarek Saab beim Onlinedienst Twitter mit. Baduel war einer der bekanntesten politischen Gefangenen des Landes und hatte unter dem ehemaligen Staatschef als Verteidigungsminister gearbeitet, bevor er sich mit Chávez überwarf.

2.47 Uhr: Kubanische Opposition will trotz Verbots der Regierung im November demonstrieren

Die kubanische Opposition hat trotz eines Verbots der Regierung angekündigt, an den landesweiten Protesten Mitte November festhalten zu wollen. In einer Erklärung beim Onlinedienst Facebook teilten die Organisatoren mit, am 15. November „zivil und friedlich“ für ihre Rechte auf die Straße zu gehen. Zuvor hatte die Regierung die Proteste untersagt, weil sie klar die Absicht hätten, „einen Wechsel im politischen System Kubas herbeizuführen“. 

2 Uhr: Lauterbach für Legalisierung von Cannabis

Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hat sich dafür ausgesprochen, in einem möglichen Koalitionsvertrag von SPD, Grünen und FDP eine Legalisierung von Cannabis festzuschreiben. In einem Interview der „Rheinischen Post“ plädierte er dafür, eine kontrollierte Abgabe an Erwachsene zu erlauben, um dem Handel von mit Heroin versetztem Cannabis einen Riegel vorzuschieben.

„Jahrelang habe ich eine Cannabis-Legalisierung abgelehnt. Mittlerweile komme ich als Arzt aber zu einem anderen Schluss“, sagte Lauterbach. Mit einer Legalisierung von Cannabis ließe sich der Handel mit verunreinigtem Haschisch unterbinden, sagte der SPD-Politiker.

1.46 Uhr: US-Repräsentantenhaus stimmt Erhöhung der Schuldengrenze zu

Mit der Zustimmung des Repräsentantenhauses zu einer Erhöhung der Schuldenobergrenze ist ein drohender Zahlungsausfall der US-Regierung vorübergehend abgewendet. Die Parlamentskammer schloss sich mit der Mehrheit der Demokraten einer entsprechenden Vorlage des Senats aus der vergangenen Woche an. Damit soll die Schuldengrenze um 480 Milliarden US-Dollar (knapp 416 Milliarden Euro) erhöht werden, um der Regierung zumindest bis Anfang Dezember finanziellen Spielraum zu geben. US-Präsident Joe Biden muss das Gesetz noch unterzeichnen.

yks
DPA
AFP



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