News heute: Frau in Frankreich geköpft aufgefunden


Die News von heute im stern-Ticker.

Die News von heute im stern-Ticker:

12.37 Uhr: Schwelbrände in Torfmooren: Dichter Smog in russischem Jekaterinburg

Wegen Torfbränden hat sich in der russischen Metropole Jekaterinburg am Ural dichter Smog ausgebreitet. Es sei eine erhöhte Konzentration schädlicher Stoffe in der Luft gemessen worden, teilte die regionale Verbraucherschutzbehörde mit. Auf Fotos im Internet ist zu sehen, wie von Hochhäusern teils nur noch die obersten Etagen aus einer dicken weißen Nebelschicht herausragen. Wegen der schlechten Sicht wurden Teile der Stadtautobahn gesperrt.

Vor einigen Tagen hatte unweit der Stadt trockenes Gras Feuer gefangen, das sich auf die Moore ausbreitete. Mittlerweile seien die Schwelbrände im Torf auf eine Fläche von 4,8 Hektar begrenzt worden, teilte der Zivilschutz mit. Zwischenzeitlich waren es rund 120 Hektar gewesen. An den Löscharbeiten seien mehr als 70 Einsatzkräfte beteiligt, erklärte die Behörde.

12.25 Uhr: Dutzende Tote bei Hochhaus-Brand in Taiwan

Bei einem Hochhausbrand in Taiwan sind dutzende Menschen ums Leben gekommen. Nach ersten Erkenntnissen gebe es bei dem nächtlichen Brand in der Stadt Kaohsiung im Süden des Landes mindestens 46 Todesopfer, erklärte die Feuerwehr. Mehr als 40 weitere Menschen wurden demnach verletzt.

Das Feuer war laut Feuerwehr in der Nacht in einem 13-stöckigen Gebäude ausgebrochen und fraß sich durch mehrere Etagen, bevor Löschtrupps es schließlich unter Kontrolle bringen konnten. Die meisten Todesopfer gab es in den oberen Stockwerken, in denen sich Wohnungen befanden. Die untersten fünf Etagen waren für Gewerbezwecke reserviert, standen aber leer.

12.14 Uhr: Razzia gegen Kinderpornografie in Chemnitzer Region

Bei einer zweitägigen Razzia gegen Kinderpornografie haben rund 60 Einsatzkräfte Dutzende Objekte in Chemnitz, Mittelsachsen und im Erzgebirge durchsucht. Dabei wurden zahlreiche Laptops, Tablets, Mobiltelefone und Speichermedien gesichert, wie Polizei und Staatsanwaltschaft in Chemnitz mitteilten. Festnahmen bei dem ersten Einsatz am 6. Oktober sowie am Mittwoch gab es den Angaben zufolge nicht. Die Aktion richtete sich laut Polizei gegen 35 Tatverdächtige im Alter von 16 bis 62 Jahren.

12.04 Uhr: Mindestens ein Toter und sieben Verletzte bei Protesten in Beirut

Bei Protesten in der libanesischen Hauptstadt Beirut sind medizinischen Kreisen zufolge mindestens ein Mensch getötet und sieben weitere verletzt worden. Die staatliche Nachrichtenagentur NNA meldete einen Toten und sechs Verletzte. Laut einem Augenzeugen feuerten Unbekannte aus einem Gebäude in Nähe des Justizpalastes Schüsse ab. Wer genau verantwortlich war, blieb zunächst unklar. Die Armee erklärte, auf jegliche Schützen das Feuer zu eröffnen.

13.43 Uhr: Landeswahlleitung will Einspruch gegen Berlin-Wahl einlegen

Die Landeswahlleitung will beim Berliner Verfassungsgerichtshof Einspruch gegen Ergebnisse der Wahl zum Abgeordnetenhaus in Berlin am 26. September einlegen. In zwei Wahlkreisen habe es Wahlrechtsverstöße gegeben, die Auswirkungen auf die Mandatsverteilung haben könnten, sagte Landeswahlleiterin Petra Michaelis bei einer Sitzung des Landeswahlausschusses.

13.36 Uhr: Unregelmäßigkeiten in 207 von 2257 Berliner Wahllokalen

Bei der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus am 26. September ist es in 207 von 2257 Wahllokalen zu Unregelmäßigkeiten gekommen. Das teilte Landeswahlleiterin Petra Michaelis bei einer Sitzung des Landeswahlausschusses mit. „Das ist eine Zahl, die uns alle erschrecken muss und auch ärgern muss“, sagte Michaelis. Andererseits könne sie feststellen, dass die Wahl in über 2000 Wahllokalen problemlos abgelaufen sei.

Michaelis trug nach Prüfung aller relevanten Unterlagen aus allen Berliner Bezirken eine Liste mit Angaben dazu vor, was alles schief gelaufen ist. Dazu zählten Verzögerungen bei der Zusendung von Briefwahlunterlagen, falsche oder fehlende Stimmzettel, eine zeitweise Unterbrechung des Wahlgeschehens in 73 Lokalen oder lange Schlangen vor Wahllokalen. Mehrere Hundert Wahllokale hatten länger geöffnet als üblich.

13.28 Uhr: Österreichs Ex-Kanzler Kurz tritt Abgeordnetenmandat an

Der wegen Korruptionsvorwürfen zurückgetretene österreichische Ex-Bundeskanzler Sebastian Kurz hat sein Mandat als Abgeordneter im Wiener Nationalrat angetreten. Er wolle nun vom Parlament aus die Regierungsarbeit „bestmöglich“ unterstützen, sagte Kurz vor seiner Vereidigung. Der Vorsitzende der konservativen Österreichischen Volkspartei (ÖVP), die weiterhin die Regierung führt, war bereits Anfang der Woche zum Fraktionsvorsitzenden gewählt worden.

11.13 Uhr: Seniorin in Südfrankreich geköpft

Im Süden Frankreichs ist eine 77-jährige Frau enthauptet worden. Sicherheitskräfte fanden die Leiche der Seniorin in ihrer Wohnung in Agde, wie die Polizei der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Ihr Sohn hatte die Behörden alarmiert, da er sie trotz des üblichen täglichen Kontakts nicht erreichen konnte.

In der Wohnung in der Küstenstadt fanden die Beamten Kampfspuren. Hinweise auf einen Einbruch habe es nicht gegeben, hieß es. Die genauen Umstände der Tat waren zunächst unklar.

10.45 Uhr: Angeklagter in Celle gesteht Geldtransfer an Dschihadistengruppe

Vor dem Oberlandesgericht Celle hat der Prozess gegen einen mutmaßlichen Unterstützer der dschihadistischen Gruppe Hajat Tahrir al-Scham (HTS) begonnen. Der Angeklagte habe die gegen ihn erhobenen Vorwürfe eingeräumt, sagte ein Gerichtssprecher. Tassilo M. soll von Delmenhorst aus knapp 2200 Euro an ein HTS-Mitglied in Syrien geschickt haben.

Die Generalstaatsanwaltschaft wirft ihm die Unterstützung einer ausländischen terroristischen Vereinigung, Terrorismusfinanzierung und Vergehen nach dem Außenwirtschaftsgesetz vor. M. soll das Geld an das inzwischen verstorbene HTS-Mitglied Marko W. geschickt haben, um diesem die Beschaffung von Waffen und militärischer Ausrüstung zu ermöglichen.

9.50 Uhr: Zwei Männer nach Ausbruch aus Psychiatrie in Spanien festgenommen

Nach den Ausbrüchen aus einer psychiatrischen Klinik in Baden-Württemberg sind zwei der vier flüchtigen Patienten in der spanischen Metropole Barcelona festgenommen worden. Die Polizei habe die 28 und 36 Jahre alten Gesuchten zuvor verdeckt und mit Hilfe der Zielfahndung des Landeskriminalamts Baden-Württemberg verfolgt und ausfindig gemacht. Das Duo sei auf dem Weg nach Spanien allein am Mittwoch durch mehrere europäische Länder gefahren, bevor es den Behörden am Abend ins Netz gegangen sei, teilte die Heilbronner Polizei am Donnerstag mit.

Weiter auf der Flucht sind ein 24-Jähriger, der mit den beiden Männern und einem bereits zuvor festgenommenen vierten Insassen vor drei Wochen aus der Einrichtung in Weinsberg entkommen war, und ein 40 Jahre alter Mann aus der offenen Station. Dieser wird seit dem vergangenen Samstag gesucht. Nach den Ermittlungen der Polizei sollen diese beiden Fälle aber nicht miteinander zusammenhängen.

9.35 Uhr: Ex-Kanzler Kurz in Österreich als Abgeordneter vereidigt

Nach seinem Rücktritt als Kanzler Österreichs ist Sebastian Kurz am Donnerstag als Abgeordneter im Parlament vereidigt worden. Trotz der Korruptionsermittlungen gegen Kurz bleibt der 35-Jährige Parteichef der konservativen ÖVP und wird künftig die Fraktion im Nationalrat anführen. Mit dem Wechsel ins Parlament genießt Kurz zunächst Immunität. Das Parlament kann aber auf Antrag der Staatsanwaltschaft entscheiden, ob ein Parlamentarier der Justiz ausgeliefert wird. Kurz hat aber ohnehin angekündigt, auf die Immunität verzichten zu wollen.

8.48 Uhr: Lettlands Staatspräsident positiv auf Corona getestet

Lettlands Staatspräsident Egils Levits ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Nach Angaben der Präsidialkanzlei in Riga sei ein Schnelltest am Mittwochabend nach Levits‘ Rückkehr von einem Arbeitsbesuch in Schweden positiv ausgefallen. Es soll nun ein PCR-Test vorgenommen werden, sagte eine Sprecherin des Staatschefs des baltischen EU- und Nato-Landes. Levits verschob wegen des positiven Tests sein für Donnerstag geplantes Treffen mit dem neuen estnischen Präsidenten Alar Karis.

8.23 Uhr: Zahl der Toten nach Hochhaus-Brand in Taiwan steigt

Bei einem Brand in einem Hochhaus in der südtaiwanischen Hafenstadt Kaohsiung sind am Donnerstag nach Medienberichten mindestens 46 Menschen ums Leben gekommen. Die Zahl der Opfer könnte noch steigen, da viele Bewohner in den oberen Stockwerken eingeschlossen waren, als es im Gebäude brannte. Die Feuerwehr berichtete lokalen Reportern am Brandort, dass 46 Tote gefunden worden seien. Die Bergungsarbeiten dauerten an. Das 13-stöckige Wohn- und Geschäftshaus hatte am frühen Morgen stundenlang gebrannt, bis rund 150 Feuerwehrleute das Feuer unter Kontrolle bringen konnten. Der Brand war nach unbestätigten Berichten im ersten Stock des 40 Jahre alten Hauses ausgebrochen, wie die Nachrichtenagentur CNA berichtete.

7.58 Uhr: Exil-Nordkoreaner verklagen Machthaber Kim Jong Un

Eine Gruppe von Exil-Nordkoreanern geht in Japan gerichtlich gegen die nordkoreanische Regierung vor. In einem eher symbolischen Schritt lud ein Gericht in Tokio am Donnerstag Machthaber Kim Jong Un vor. Die Kläger werfen Pjöngjang „staatliche Entführungen“ vor und fordern Entschädigung. Bei dem Verfahren geht es um ein staatliche Rückführungsprogramme, bei denen zwischen 1959 und 1984 mehr als 90.000 Menschen aus Japan nach Nordkorea übersiedelten. Pjöngjang wird vorgeworfen, die mehrheitlich ethnischen Koreanern aber auch deren japanische Ehepartner mit Propaganda vom „Paradies auf Erden“ nach Nordkorea gelockt zu haben.

7.31 Uhr: Tropensturm auf den Philippinen fordert mindestens 30 Todesopfer

Die Zahl der Toten beim Tropensturm „Kompasu“ auf den Philippinen steigt weiter: Bei Erdrutschen und Sturzfluten seien mindestens 30 Menschen ums Leben gekommen, teilte der nationale Katastrophenschutz am Donnerstag mit. Mindestens 13 weitere würden vermisst. Betroffen waren besonders die Provinzen Ilocos Sur und Benguet auf der Hauptinsel Luzon. Die meisten Opfer sind den Angaben zufolge von Erdrutschen verschüttet worden oder ertrunken.

6.19 Uhr: Japans Regierungschef löst Parlament für Neuwahlen auf

Japans neuer Regierungschef Fumio Kishida hat das Unterhaus des Parlaments aufgelöst. Damit machte er am Donnerstag den Weg für Wahlen frei. Die Wähler der drittgrößten Volkswirtschaft der Welt sind aufgerufen, am 31. Oktober über die Besetzung des mächtigen Unterhauses abzustimmen. Damit wählen sie indirekt auch die nächste Regierung des Landes. Die seit Jahrzehnten fast ununterbrochen regierende Liberaldemokratische Partei (LDP) geht mit ihrem neuen Vorsitzenden Kishida und ihrem Koalitionspartner Komeito in den Wahlkampf. Die zersplitterte Opposition versucht, sich möglichst koordiniert dagegen zu stellen. Beobachter erwarten jedoch, dass die Regierungskoalition ihre Mehrheit in der Kammer verteidigen wird.


News von heute: Seniorin in Frankreich geköpft – Polizei ermittelt

4.10 Uhr: Letzter Flug von Italiens Traditionsairline Alitalia

An diesem Donnerstag endet ein Kapitel der italienischen Luftfahrtgeschichte: Am späten Abend soll der letzte Flug der Airline Alitalia von Sardinien nach Rom fliegen. Laut Plan werde die Maschine aus Cagliari um 23.10 Uhr am Hauptstadtflughafen Rom-Fiumicino erwartet, erklärte ein Alitalia-Sprecher auf Nachfrage. Mit dem letzten Flug geht die Linie außer Betrieb. Am Freitag will dann die neue Staatsairline Italia Trasporto Aereo (Ita) abheben. Sie gilt als Alitalia-Nachfolgerin, ist laut EU-Kommission allerdings nicht der „wirtschaftliche Nachfolger“.

3.30 Uhr: RKI registriert 12 382 Corona-Neuinfektionen – Inzidenz bei 67,0

Bei der Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland gibt es wenig Dynamik. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Donnerstagmorgen mit 67,0 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 65,4 gelegen, vor einer Woche bei 62,6 (Vormonat: 81,1). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 12.382 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.14 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche hatte der Wert bei 11.644 Ansteckungen gelegen.

2 Uhr: Mehr als 100 Millionen Corona-Geimpfte in Brasilien

Rund zehn Monate nach Beginn der landesweiten Impfkampagne in Brasilien sind mehr als 100 Millionen Brasilianer komplett gegen das Coronavirus geimpft. Dies entspreche 62,5 Prozent der Zielgruppe der über 18-Jährigen, hieß es in einer Mitteilung des Gesundheitsministeriums in Brasília am Mittwoch (Ortszeit). Die Marke solle bis Ende Oktober weiter steigen, auch weil das Gesundheitsministerium demnächst die Ankunft von mehr als 51,5 Millionen Dosen von Corona-Impfstoffen erwartet.

1.30 Uhr: Vier Tote bei israelischen Luftangriffen in Syrien

Bei israelischen Luftangriffen im benachbarten Syrien sind nach Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Mittwoch ein Soldat und drei pro-iranische Kämpfer getötet worden. Wie die staatliche Nachrichtenagentur Sana unter Berufung auf Armeekreise berichtete, wurden Stellungen und ein Sendemast nahe eines Flugplatzes bei der Stadt Palmyra in der Provinz Homs beschossen.

mth
DPA
AFP



Source link

adsense

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.