Die News von heute im stern-Ticker.

Die News von heute im stern-Ticker: 

14.03 Uhr: Ex-US-Außenminister Colin Powell an Covid-19 gestorben

Der frühere US-Außenminister Colin Powell ist tot. Der pensionierte General starb im Alter von 84 Jahren an den Folgen einer Corona-Infektion, wie seine Familie im Onlinenetzwerk Facebook mitteilte. Der Republikaner war von 2001 bis 2005 unter Präsident George W. Bush Außenminister der USA.

13.53 Uhr: Russland schließt vorerst seine Vertretung bei der Nato

Russland schließt bis auf Weiteres seine Vertretung am Nato-Hauptquartier in Brüssel. Auch die Vertretung der Militärallianz in Moskau werde vorerst geschlossen, erklärte der russische Außenminister Sergej Lawrow. Moskau reagiert mit der Maßnahme darauf, dass die Nato zu Beginn des Monats acht Mitgliedern der russischen Vertretung bei der Nato wegen Spionagevorwürfen die Akkreditierung entzogen hatte.

13.33 Uhr: Corona-Pass in Italien: Polizei räumt Blockade im Hafen von Triest

Nach tagelangen Protesten von Aktivisten und Arbeitern im Hafen der norditalienischen Stadt Triest gegen das Corona-Zertifikat hat die Polizei die Demonstranten zurückgedrängt. Polizeibeamte mit Helmen und Schildern sowie Wasserwerfer stellten sich am Morgen vor dem Durchgang Nummer vier des Hafens auf, wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtete und auf Fernsehbildern zu sehen war. Es kam zu Rangeleien mit den Ordnungskräften. Auch Wasserwerfer und Tränengas wurden eingesetzt. Ungefähr 2000 Demonstranten versammelten sich laut Ansa anschließend auf dem Hauptplatz in Triests Innenstadt.

13.27 Uhr: Regierungspartei gewinnt Kommunalwahlen in Estland

Bei den Kommunalwahlen in Estland hat sich die linksgerichtete Zentrumspartei durchgesetzt. Trotz Verlusten wurde die Regierungspartei nach dem vorläufigen Endergebnis wie vor vier Jahren stärkste politische Kraft. Nach Angaben der Wahlkommission in Tallinn erhielt die Zentrumspartei am Sonntag bei der Abstimmung in dem baltischen EU- und Nato-Land knapp ein Viertel der Stimmen. Nach gut 15 Jahren verlor sie aber ihre absolute Mehrheit in der Hauptstadt Tallinn und kann dort nicht mehr allein regieren. 

13.03 Uhr: Zwei Kinder und ältere Frau bei Gewalttat in Schweden verletzt

Wenige Tage nach dem tödlichen Angriff mit Pfeil und Bogen im benachbarten Norwegen sind bei einer Gewalttat in Schweden drei Menschen verletzt worden. Darunter befinden sich zwei Kinder im Alter von unter zehn Jahren sowie eine Frau um die 75 Jahre, wie die Polizei nach dem Vorfall in der nordschwedischen Gemeinde Lycksele mitteilte. Wie schwer ihre Verletzungen waren, war zunächst nicht klar. Ein Mann im Alter von rund 50 Jahren sei festgenommen worden – ihm werde dreifacher Mordversuch vorgeworfen.

12.58 Uhr: Sea-Watch rettet 200 Migranten im Mittelmeer

Die privaten Seenotretter der Organisation Sea-Watch haben binnen kurzer Zeit mehr als 200 Menschen im Mittelmeer aus Seenot gerettet. Am frühen Morgen habe die Crew der „Sea-Watch 3“ die Menschen von drei Booten an Bord geholt, teilte die in Berlin ansässige Organisation per Twitter mit. Bereits am Sonntag hatten die freiwilligen Helfer zwei Rettungen durchgeführt. Insgesamt befänden sich nach etwa einem Tag und insgesamt fünf Einsätzen bereits mehr als 320 Menschen an Bord, darunter viele Kinder und Jugendliche. Das Schiff sei damit sehr voll, erklärte eine Sprecherin auf Nachfrage.

12.42 Uhr: Olympisches Feuer für die Winterspiele brennt

Begleitet durch Proteste von Demonstranten gegen China ist das olympische Feuer für die Winterspiele in Peking entzündet worden. Die Flamme wurde mit Hilfe eines Hohlspiegels und der Sonnenstrahlen in der antiken Stätte von Olympia entfacht, wie das griechische Staatsfernsehen ERT zeigte. Wegen der Corona-Pandemie wird es in Griechenland keinen langen Fackellauf geben. Die Spiele finden vom 4. bis 20. Februar 2022 statt.

Drei Demonstranten protestierten gegen die Vergabe der Winterspiele an China, sie prangerten die Menschenrechtslage in Tibet und Hongkong an. Sie trugen ein Transparent mit dem Spruch „Keine Völkermord-Spiele“ („no genocide games“) und versuchten, den Zaun rund um die antike Stätte zu überspringen. Die Polizei habe sie festgenommen, berichtete das Staatsfernsehen

12.37 Uhr: Urteil gegen Stalker wegen Ermordung von 23-Jähriger in Hannover rechtskräftig

Ein Urteil gegen einen sogenannten Stalker wegen der Ermordung einer 23-Jährigen in Hannover ist rechtskräftig. Der Bundesgerichtshof in Karlsruhe wies nach eigenen Angaben vdie Revision des elf Jahre älteren Angeklagten zurück, den das Landgericht in der niedersächsischen Hauptstadt im Februar zu lebenslanger Haft verurteilt hatte. Zudem sah es die besondere Schwere der Schuld.

Der Mann hatte sich nach Angaben der Gerichte in die deutlich jüngere Frau verliebt, die mit ihm allerdings nur einen rein freundschaftlichen Umgang pflegen wollte. Dies empfand er als kränkend und begann zunächst damit, sein Opfer über einen Zeitraum von mehr als zwei Jahren auszuspionieren. Außerdem verbreitete er anonym Beleidigungen über die junge Frau in sozialen Netzwerken.

12.35 Uhr: Rund 200 Nackte posieren für Kunstaktion am Toten Meer

Rund 200 weiß angemalte Nackte haben an einer Kunstaktion am Toten Meer teilgenommen, um auf die fortschreitende Zerstörung des salzhaltigsten Meeres der Welt aufmerksam zu machen. Der US-Fotograf Spencer Tunick wolle mit seiner Fotoinstallation die Einrichtung eines Museums in der israelischen Wüstenstadt Arad unterstützen, das sich mit dem Toten Meer befasst, berichtete die „Times of Israel“ am Sonntagabend. „Das Tote Meer verschwindet“, sagte Tunick dem Blatt. „Wir müssen einen Weg finden, den Meeresspiegel zu halten oder Süßwasser in das Tote Meer zu bringen, aber gleichzeitig die Wasserversorgung aller umliegenden Länder zu gewährleisten. Wasser ist Leben.“

18. Oktober: Splitterfasernackt

Arad, Israel. FSK mitten in der Wüste? Für ein Fotoprojekt des amerikanischen Künsterls Spencer Tunick posieren Männer und Frauen in der Nähe der israelischen Stadt Arad. Mit der Aktion soll daran erinnert werden, dass das Tote Meer nicht nur als Touristenattraktion, sondern vor allem als natürlicher Ressourcenlieferant für das Land Israel wichtig ist.

© Menahem KAHANA / AFP

12.23 Uhr: Impfquote bei 65,8 Prozent

In Deutschland sind fast 54,7 Millionen Menschen vollständig gegen Corona geimpft. Das sind 65,8 Prozent der Gesamtbevölkerung, wie aus dem Impfquotenmonitoring des Robert Koch-Instituts (RKI) hervorgeht. Von den Erwachsenen sind demnach 76,3 Prozent vollständig geimpft. Bei den über 60-Jährigen sind es 84,8 Prozent. Kinder und Jugendliche von 12 bis 17 Jahren sind zu 38,6 Prozent vollständig geimpft, 44,2 Prozent haben mindestens eine Spritze erhalten. Von Montag vergangener Woche bis Sonntag wurden der RKI-Statistik zufolge rund 877.000 Impfungen verabreicht, das sind im Schnitt rund 125.300 pro Tag.

11.49 Uhr: EU exportiert 1 Milliarde Impfstoffdosen in Drittländer

Die Europäische Union hat in den vergangenen zehn Monaten rund eine Milliarde Corona-Impfstoffdosen in Drittländer exportiert. In der EU produzierte Corona-Impfstoffe seien an mehr als 150 Länder weltweit geliefert worden, sagte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in Brüssel. Zu den Abnehmern gehörten demnach Japan, die Türkei sowie Brasilien. Rund 87 Millionen Dosen seien durch die Corona-Impfinitiative Covax an Länder mit „niedrigem und mittlerem Einkommen“ geliefert worden, sagte von der Leyen weiter. Die EU werde zudem in den kommenden Monaten mindestens 500 Millionen Dosen an arme Länder spenden.

11.44 Uhr: Jeder Vierte im neuen Bundestag unter 40

Der neue Bundestag ist im Schnitt zwei Jahre jünger als der alte. Der Frauenanteil ist zudem von 30,7 auf 34,8 Prozent gestiegen. Das geht aus der Statistik des Bundeswahlleiters nach Vorlage des endgültigen Wahlergebnisses hervor. Demnach liegt das Durchschnittsalter der Abgeordneten jetzt bei 47,3 Jahren. Nach der Bundestagswahl 2017 lag es bei 49,4 Jahren. Mit 50 Abgeordneten ist die Gruppe der unter 30-Jährigen jetzt deutlich stärker vertreten. Nach der Wahl 2017 waren es zwölf. Auch mehr 30- bis 39-Jährige haben ein Mandat bekommen: Ihre Zahl stieg von 115 auf 143.

11.22 Uhr: Rund 100 tote Zierfische liegen auf Straße in Thüringen

Die Polizei hat Ermittlungen wegen rund 100 toter Zierfische auf einer Straße im thüringischen Ilmenau aufgenommen. Die Guppys sind auf einer Strecke von rund 50 Metern rund um einen Kreisverkehr gefunden worden, wie die Polizei mitteilte. „Wo die Fische herkommen beziehungsweise woran sie gestorben sind, ist gegenwärtig nicht bekannt“, sagte ein Sprecher. Auch sei zunächst unklar, ob sie möglicherweise aus einem Auto geworfen wurden. Es werde nun nach Zeugen gesucht, die Hinweise auf die Herkunft der Tiere haben.

11.20 Uhr: Litauen schickt mehr Soldaten an Grenze zu Belarus

Angesichts eines anhaltenden Zustroms von Migranten verstärkt Litauen weiter seine Grenze zu Belarus. Innenministerin Agne Bilotaite kündigte in Vilnius eine Aufstockung der Truppen zur Unterstützung von Grenzschutzbeamten an – so sollen täglich bis zu 64 Soldaten zusätzlich eingesetzt werden. „Wir müssen reagieren und auf den schlimmsten Fall vorbereitet sein“, wurde Bilotaite in einer Mitteilung zitiert.

Verteidigungsminister Arvydas Anusauskas betonte, die litauische Arme habe „im Kontext der hybriden Aggression“ Unterstützung geleistet und werde dies auch weiterhin tun. „Wir sind dafür bereit“, sagte er. Wie viele Soldaten bereits an der Grenze zu Belarus im Einsatz sind, wurde von den beiden Ministerien nicht mitgeteilt

11.16 Uhr: Feuer für die Olympischen Winterspiele in Peking entfacht

Das olympische Feuer für die Winterspiele in Peking brennt. Die Flamme wurde mit Hilfe eines Hohlspiegels und der Sonnenstrahlen in der antiken Stätte von Olympia entfacht, wie das griechische Staatsfernsehen ERT zeigte. Wegen der Corona-Pandemie wird es in Griechenland keinen langen Fackellauf geben. Das olympische Feuer wird in der Nacht zum Dienstag auf der Akropolis von Athen bleiben. Die Übergabe an die chinesischen Organisatoren wird am Dienstag im alten Panathinaikon-Stadion – Austragungsort der ersten Olympischen Spiele der Neuzeit 1896 – stattfinden, teilte das griechische Olympische Komitee mit.

11.15 Uhr: Vier Menschen bei Explosion an Güterbahnhof in Köln verletzt

Bei einer Explosion auf dem Gelände des Kölner Güterbahnhofs Eifeltor sind vier Menschen leicht verletzt worden. Bei der Reinigung eines Silotanks kam es am Morgen zu einer Verpuffung und einer starken Rauchentwicklung, wie die Stadt mitteilte. Die dabei Verletzten seien in umliegende Krankenhäuser gebracht worden. Der Brand konnte nach Angaben der Feuerwehr schnell unter Kontrolle gebracht werden. Eine Gefahr für die Bevölkerung bestand demnach nicht. Im Einsatz waren rund hundert Kräfte der Feuerwehr und des Rettungsdiensts.

10.55 Uhr: Bangladesch: Häuser von Hindus nach Gerüchten niedergebrannt

Ein Mob hat mindestens 20 Häuser von Hindus im mehrheitlich muslimischen Bangladesch niedergebrannt. Kurz zuvor hätten Gerüchte über einen antimuslimischen Facebook-Post eines Hindus die Runde gemacht, sagte ein Polizeisprecher. Insgesamt hätten Hunderte Menschen Sonntagnacht Häuser und einen Tempel von Hindus in einem Fischerdorf im Norden des Landes angegriffen. Polizisten hätten sie schließlich mit Schüssen und Tränengas auseinandergetrieben. Ein hinduistischer Einwohner sagte der Zeitung „Prothom Alo“, dass der Mob „Allahu akbar“ (Gott ist groß) gerufen und sein Blechdach-Haus geplündert sowie in Brand gesteckt habe. Nach Polizeiangaben wurden Dutzende Verdächtige festgenommen.

10.37 Uhr: Krise in Afghanistan: Tausende Soldaten bei Manöver in Tadschikistan

Angesichts der Spannungen in Afghanistan hat im Nachbarland Tadschikistan ein Militärmanöver mit 4000 Soldaten begonnen. Bis zum kommenden Samstag würden Einsätze etwa bei bewaffneten Grenzkonflikten trainiert, teilte das Militärbündnis der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit mit. Bei der Übung sollten Soldaten zudem trainieren, wie sie illegale Grenzübertritte verhindern könnten. Tadschikistan hat eine 1400 Kilometer lange Grenze mit Afghanistan.

10.06 Uhr: Polizei: Drei Männer bei Hubschrauberabsturz gestorben

Bei dem Hubschrauberabsturz im Norden Baden-Württembergs sind drei Männer ums Leben gekommen. Das sagte ein Polizeisprecher. Nähere Angaben zur Identität und Herkunft machte er zunächst nicht. Bekannt ist, dass der Helikopter am Sonntag in Herzogenaurach nahe Nürnberg gestartet war. Er stürzte bei Buchen nahe der Grenze zu Bayern in einen Wald.

10 Uhr: Zwei Australier nach mehreren Tagen ohne Verpflegung aus dem Outback gerettet

Ein Australier und sein jugendlicher Begleiter haben mehrere Tage ohne Verpflegung im Outback überlebt. Der 21-Jährige und der 14-Jährige seien am Dienstag als vermisst gemeldet worden, teilte die Polizei mit. Sie seien nach einem Wochenendausflug nicht in die abgelegene Gemeinde Hermannsburg zurückgekehrt. Als ihr Auto verlassen und festgefahren in einem Feldweg entdeckt wurde, leitete die Polizei eine großangelegte Suche mit einem Hubschrauber und Fährtenlesern ein. Im australischen Hinterland herrschen derzeit Temperaturen von über 40 Grad Celsius. 

9.49 Uhr: Bundesverfassungsgericht lehnt Befangenheitsantrag gegen Präsidenten Harbarth ab

Ein gegen den Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts, Stephan Harbarth, in einem Verfahren zur sogenannten Bundesnotbremse wegen eines Abendessens im Bundeskanzleramt eingereichter Befangenheitsantrag ist abgelehnt worden. Das Bundesverfassungsgericht begründete die Entscheidung zu Harbarth und einer weiteren Verfassungsrichterin in Karlsruhe damit, dass Treffen mit der Bundesregierung kein Grund für den Vorwurf der Befangenheit seien. Dies hatten die Kläger anders gesehen.

9.44 Uhr: Betreiber: Erste Röhre von Nord Stream 2 ist mit Gas befüllt

Der erste Strang der umstrittenen Ostseepipeline Nord Stream 2 ist nach Angaben der Betreiber betriebsbereit. Die Befüllung mit Gas sei abgeschlossen, teilte die Nord Stream 2 AG mit. Die erste Röhre sei mit etwa 177 Millionen Kubikmeter sogenanntem technischem Gas befüllt worden. Damit seien die Voraussetzungen geschaffen, „um den Gastransport zu einem späteren Zeitpunkt zu starten“. Ein Datum nannte die Nord Stream 2 AG zunächst nicht.

9.38 Uhr: ADAC: Dieselpreis steigt an deutschen Tankstellen auf Rekordhoch

Der Dieselpreis ist in Deutschland auf ein Rekordhoch gestiegen. Im bundesweiten Tagesdurchschnitt des Sonntags lag er bei 1,555 Euro pro Liter, wie der ADAC mitteilte, und übertraf damit den alten Höchststand von 1,554 Euro aus dem August 2012.

9.07 Uhr: Familie des getöteten Tory-Abgeordneten: „Niemand sollte so sterben“

Die Familie des getöteten britischen Abgeordneten David Amess will die Anliegen des Politikers weiterverfolgen. „Wir sind am Boden zerstört, aber wir werden überleben und im Namen dieses wunderbaren und inspirierenden Mannes weitermachen“, schrieben die Angehörigen in einer Erklärung, die die Metropolitan Police am Sonntagabend veröffentlichte.

9.04 Uhr: Junta in Myanmar kündigt Freilassung mehr als 5000 inhaftierten Demonstranten an

Die Militärjunta in Myanmar hat die Freilassung von mehr als 5000 inhaftierten Demonstranten angekündigt. Anlässlich des buddhistischen Fests Thadingyut sollen 5636 Gefangene begnadigt werden und aus dem Gefängnis freikommen, wie Juntachef Min Aung Hlaing erklärte. Um welche Gefangene es sich handelt, gab er nicht bekannt. Die Gefängnisbehörden waren für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen. 

Nach Angaben der Menschenrechtsorganisation Assistance Association for Political Prisoners (AAPP) sitzen derzeit landesweit mehr als 7300 Menschen in Myanmar hinter Gittern. Bereits im Juli hatten die Behörden mehr als 2000 Demonstranten und Kritiker der Militärjunta aus den Gefängnissen entlassen, darunter zahlreiche Journalisten.

8.46 Uhr: Rick Astley findet Gretas Auftritt „fantastisch“

Popsänger Rick Astley (55) hat sich gefreut, dass Klima-Aktivistin Greta Thunberg seinen Song „Never Gonna Give You Up“ bei einem Konzert gesungen hat. Der britische Musiker teilte am Sonntagabend auf Twitter ein Video von Thunbergs Auftritt und schrieb dazu: „Fantastisch“. Er dankte ihr zudem in ihrer Muttersprache Schwedisch. Die 18-Jährige war am Samstag überraschend bei einem Benefizkonzert für Klimaschutz in Stockholm aufgetreten. Gemeinsam mit einem anderen Klima-Aktivisten schmetterte sie Astleys 80er-Jahre-Hit und tanzte ausgelassen dazu.

8.30 Uhr: Drei Tote und mehrere Vermisste nach starkem Regen in Vietnam

Bei heftigem Regen und schweren Überschwemmungen sind in Vietnam mindestens drei Menschen ums Leben gekommen. Drei weitere würden noch vermisst, teilte der nationale Katastrophenschutz mit. Die Niederschläge lösten auch Erdrutsche aus, so etwa in der nördlichen Provinz Hoa Binh. Die massiven Regenfälle hatten am Freitag eingesetzt. Auch berühmte Touristenziele wie der Ort Hoi An in Zentralvietnam mit seiner Unesco-geschützten Altstadt standen unter Wasser. Meteorologen warnten zu Wochenbeginn vor weiteren Regenfällen und Überflutungen.

8.28 Uhr: Sechstklässler in Russland feuert zwei Schüsse in Schule ab

Vier Wochen nach dem Amoklauf an einer Universität in der russischen Stadt Perm am Ural hat in der selben Region ein Sechstklässler in einer Schule um sich geschossen. Er habe zwei Schüsse in die Decke und in eine Wand abgefeuert, teilten die Behörden mit. Es sei dadurch niemand getötet worden. Ein Schüler sei leicht verletzt worden. Der Jugendliche wurde demnach festgenommen. Die 300 Schüler und 30 Lehrer hätten das Gebäude im Dorf Sars selbstständig verlassen können. Medien schrieben, dass die Direktorin den bewaffneten Zwölfjährigen zum Aufgeben bewegt habe. Die Waffe soll er heimlich seinem Vater weggenommen haben.

7.50 Uhr: Elfjährige in Bayern gilt weiter als vermisst

Eine Elfjährige, die bei Dillingen an der Donau am Samstagnachmittag zum Joggen aufgebrochen und nicht zurückgekehrt war, gilt weiterhin als vermisst. Am Wochenende hatte die Polizei mit einem Aufgebot von rund 100 Einsatzkräften nach dem Mädchen gesucht. Über eine weitere Suche werde entschieden, wenn sich neue Anhaltspunkte ergäben, sagte ein Polizeisprecher am Morgen.

Es sei nicht auszuschließen, dass die leiblichen Eltern des Mädchens in Zusammenhang mit dem Verschwinden stünden, hieß es am Wochenende. „Nach einer Ausreißer-Geschichte sieht das nicht aus“, sagte Polizeioberkommissar Markus Trieb. Die Polizei äußerte sich nicht zu einem Bericht des Bayerischen Rundfunks, wonach die Eltern der Sekte „Zwölf Stämme“ angehörten. Das Mädchen ist laut Medienberichten seit acht Jahren bei einer Pflegefamilie untergebracht.

7.45 Uhr: Lambsdorff rechnet mit Zustimmung der FDP zu Koalitionsverhandlungen

Der FDP-Außenpolitiker Alexander Graf Lambsdorff rechnet mit der Zustimmung seiner Partei zu Koalitionsverhandlungen mit SPD und Grünen. Das Sondierungspapier sei „ein Dokument des Aufbruchs, in dem sich viele liberale Elemente finden“, sagte Lambsdorff im ZDF-„Morgenmagazin“. Er sei froh, dass Sozialdemokraten und Grüne schon für Koalitionsverhandlungen gestimmt hätten. „Ich gehe davon aus, dass wir dass heute auch tun“, fügte er mit Blick auf die Beratungen der FDP-Gremien hinzu.

7.19 Uhr: Ermittler wollen nach Hubschrauberunglück wieder zu Absturzstelle

Nach dem Hubschrauberabsturz mit drei Toten im Norden Baden-Württembergs gehen die Ermittlungen zur Unfallursache weiter. Die Polizei habe das Gelände in einem Wald in Buchen nahe den Grenzen zu Bayern und Hessen in der Nacht abgesichert, sagte ein Sprecher am Morgen. Im Laufe des Tages sollten die Arbeiten fortgesetzt werden. Auf dem Gelände hatten sich Trümmerteile weit verteilt. Polizei und Staatsanwaltschaft haben bislang keine Angaben zur Identität der Toten veröffentlicht. Diesbezüglich seien die Ermittlungen noch nicht abgeschlossen, sagte der Sprecher.

7 Uhr: Südschleswigscher Wählerverband will im Bundestag unabhängig bleiben

Der Bundestagsabgeordnete des Südschleswigschen Wählerverband (SSW), Stefan Seidler, will sich im Parlament seine Unabhängigkeit bewahren. „Bei Einzelthemen werde ich aber sicherlich mit der einen oder anderen Fraktion zusammenarbeiten“, sagte Seidler (42) der Deutschen Presse-Agentur. In der vergangenen Woche hatte er Gespräche mit SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich und anderen Fraktionen im Bundestag geführt. Der SSW sei sehr positiv aufgenommen worden und es seien auch Kooperationsangebote erfolgt.

6.13 Uhr: Führende FDP-Politiker gegen strikt paritätische Besetzung des Bundeskabinetts

Die Idee einer strikt paritätischen Besetzung des neuen Bundeskabinetts stößt bei führenden Vertretern der FDP auf Ablehnung. „Wenn man die gesellschaftliche Realität im Kabinett abbilden möchte, macht es natürlich Sinn, Minister und Ministerinnen gleichermaßen im Kabinett zu haben. Aber zuallererst muss die fachliche Kompetenz eine Rolle spielen, denn die Zugehörigkeit zu einem Geschlecht“, sagte FDP-Vorstandsmitglied Marie-Agnes Strack-Zimmermann den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

5.24 Uhr: Ein Mensch durch Schüsse auf US-Universitätscampus getötet

Bei Schüssen auf einem US-Universitätscampus sind ein Mensch getötet und sieben weitere verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, ereignete sich der Vorfall am frühen Sonntagmorgen an der Grambling State University im Bundesstaat Louisiana. Dort hatte es erst wenige Tage zuvor einen Schusswaffenvorfall mit einem Todesopfer gegeben. Nach Polizeiangaben war unter den Verletzten ein Student. Einer der Verletzten schwebte demnach in Lebensgefahr. Die Universität teilte mit, der betroffene Student habe keine lebensgefährlichen Verletzungen erlitten. Das Todesopfer sei nicht an der Hochschule eingeschrieben gewesen.

5.19 Uhr: Bericht: Bundespolizeigewerkschaft für Grenzkontrollen nach Polen

Der Vorsitzende der Bundespolizeigewerkschaft, Heiko Teggatz, dringt auf die Einführung von temporären Grenzkontrollen nach Polen. Teggatz hat dies in einem Schreiben an Innenminister Horst Seehofer (CSU) unter anderem mit einer hohen Zahl von unerlaubten Einreisen an der deutsch-polnischen Grenze sowie der Gesundheitsgefährdung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bundespolizei begründet, wie die „Bild“ berichtete. „Seit mehreren Monaten steigen die Zahlen der Aufgriffe nahezu explosionsartig an“, zitierte das Blatt aus dem Brief. Nur mit der Einführung temporärer Grenzkontrollen könne die Bundesregierung einem „Kollaps“ an den Grenzen wie 2015 vorbeugen.

5 Uhr: Umfrage: Corona senkt Optimismus und mehrt Stress

Die Corona-Pandemie ist vielen Menschen in Deutschland offensichtlich auf das Gemüt geschlagen. Nach einer am Montag veröffentlichten repräsentativen Umfrage sank die Zahl der Optimisten in Deutschland bis zum Sommer stark, während das Stressempfinden ebenso deutlich zunahm.

Die Ergebnisse liegen allerdings schon etwas zurück: Das Umfrageinstitut Bilendi befragte im Juli im Auftrag der Versicherung Swiss Life gut 1000 Erwachsene im Alter von 18 bis 79 Jahren. Demnach sagten 24 Prozent der Befragten, dass sie vorbehaltlos optimistisch in die Zukunft blickten. In der Anfangsphase der Pandemie im Frühjahr 2020 war deren Zahl mit 44 Prozent sogar außerordentlich hoch gewesen, im Vorkrisenjahr 2019 waren es 37 Prozent.

4.13 Uhr: Corona-Inzidenz steigt auf 74,4

Die 7-Tage-Inzidenz in Deutschland ist am sechsten Tag in Folge gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Morgen mit 74,4 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 72,7 gelegen, vor einer Woche bei 66,5 (Vormonat: 72,0). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 4056 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.07 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche hatte der Wert bei 3111 Ansteckungen gelegen.

4 Uhr: Frauenärzte rufen Schwangere zur Grippeschutz-Impfung auf

Für Schwangere ist eine Impfung gegen Grippe in diesem Herbst laut Experten besonders wichtig. Nach der quasi ausgefallenen Welle vergangene Saison sei in diesem Jahr wieder mit mehr Erkrankten zu rechnen, sagte Cornelia Hösemann aus dem Vorstand des Berufsverbands der Frauenärzte der Deutschen Presse-Agentur. „Denn das Immunsystem muss erst wieder trainiert werden. Außerdem fällt bei 2- oder 3G-Regelungen die Pflicht zum Tragen der Maske weg, so dass Infektionen, die über Tröpfchen verbreitet werden, generell wieder mehr vorkommen werden.“ Schwangere könnten sich durchaus überlegen, ob sie zum eigenen Schutz unabhängig von geltenden Vorgaben einen Mund-Nase-Schutz tragen möchten.

3.20 Uhr: Ausschuss zur Kapitol-Attacke: Vorladung Trumps wäre „Zirkus“

Ein Mitglied des Untersuchungsausschusses zur Aufarbeitung der Attacke auf das US-Kapitol am 6. Januar hat eine Vorladung von Ex-Präsident Donald Trump nicht ausgeschlossen. „Wenn wir plötzlich den ehemaligen Präsidenten vorladen, wissen wir, dass das ein ziemlicher Zirkus werden wird, also ist das nicht unbedingt etwas, was wir im von vornherein tun wollen“, sagte der Republikaner Adam Kinzinger dem Sender CNN am Sonntag. „Aber wenn er Informationen hat, die wir brauchen, werden wir das sicher tun.“ Kinzinger sprach auch eine Warnung an all jene aus, die einer Vorladung des Gremiums nicht nachkommen. Sie sollten nicht denken, dass man sie schon vergessen werde.

2.54 Uhr: Tausende Menschen in El Salvador protestieren gegen Präsident Bukele

In El Salvador sind tausende Menschen gegen die Regierung von Präsident Nayib Bukele auf die Straße gegangen. Der Protest am Sonntag in der Hauptstadt San Salvador richtete sich unter anderem gegen die Einführung des Bitcoin als offizielle Währung neben dem Dollar. Auf Protestplakaten waren Aufschriften zu lesen wie „Nein zur Diktatur“ und „Bitcoin ist Betrug“. „Die Menschen werden dieser autoritären Regierung allmählich müde, sie ist undemokratisch“, sagte der Umweltaktivist Ricardo Navarro der Nachrichtenagentur AFP. Die Einführung des Bitcoin als offizielle Währung sei eine von Bukeles „schlechten Ideen“, die der Wirtschaft des Landes schadeten. 

2.07 Uhr: Entführung von Missionaren – USA in Kontakt mit Behörden in Haiti

Die US-Regierung steht nach der Entführung von Missionaren aus den USA und Kanada mit den Behörden in Haiti in Kontakt. Man arbeite mit ihnen und behördenübergreifenden Partnern zusammen, teilte ein Sprecher des Außenministeriums am Sonntagabend mit. Das Ministerium bestätigte, dass 16 US-Bürger und eine Person aus Kanada am Samstag in der Region der haitianischen Hauptstadt Port-au-Prince entführt wurden. „Das Wohlergehen und die Sicherheit von US-Bürgern im Ausland ist eine der höchsten Prioritäten des Außenministeriums“, hieß es weiter.

0.53 Uhr: Facebook kündigt Schaffung von 10.000 Arbeitsplätzen in Europa an

Der US-Internetriese Facebook will nach eigenen Angaben in den kommenden fünf Jahren 10.000 neue Arbeitsplätze in der Europäischen Union schaffen. Laut einem aktuellen Blog-Beitrag des Unternehmens sollen die „hochqualifizierten Jobs“ entstehen, um die virtuelle Welt „Metaverse“ aufzubauen. Chancen auf eine Anstellung haben demnach unter anderem „hochspezialisierte Ingenieure“. „Die EU verfügt über eine Reihe von Vorteilen, die es zu einem großartigen Ort für Investitionen von Tech-Unternehmen machen“, erklärte Facebook. Zu diesen Vorzügen gehörten „ein großer Verbrauchermarkt, erstklassige Universitäten“ sowie hochtalentierte Arbeitskräfte.

DPA
AFP



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