Die News von heute im stern-Ticker.

Die News von heute im stern-Ticker: 

11.47 Uhr: Maaßen – Prien schadet CDU

Ex-Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen hat der schleswig-holsteinischen Bildungsministerin Karin Prien (beide CDU) in einem Zeitungsinterview vorgeworfen, der CDU im Wahlkampf zu schaden. „Ich bin überzeugt, dass Frau Prien uns mit dieser unüberlegten Äußerung massiv schadet. Sie schadet mir, sie schadet vielen anderen Wahlkämpfern der CDU, die um ein Direktmandat kämpfen, und sie schadet dem Wahlerfolg der CDU“, sagte Maaßen in einem Interview mit dem im Süden Thüringens erscheinenden „Freien Wort“ (Freitag).

11.30 Uhr: Polizei setzt an Absperrung Schlagstöcke gegen IAA-Kritiker ein

Am Rande einer Kundgebung von Klimaschutzaktivisten gegen die Automesse IAA Mobility in München ist es zu Auseinandersetzungen mit der Polizei gekommen. Ein Polizeisprecher sagte, etwa 100 Demonstranten hätten am Freitagvormittag versucht, eine Polizeiabsperrung an der Theresienwiese zu durchbrechen. Um das zu verhindern, hätten die Beamten auch Schlagstöcke und Pfefferspray eingesetzt.

11.26 Uhr: Österreicher versteckte tote Mutter im Keller und bezog ihre Rente

Ein Mann hat laut österreichischen Ermittlern seine tote Mutter mehr als ein Jahr lang im Keller versteckt. Der 66-Jährige aus dem Umland von Innsbruck gab gegenüber Ermittlern an, dass er auf diese Weise die Rente der Frau weiter beziehen konnte, wie ein Polizeisprecher bestätigte. Er fürchtete, ohne das Geld das gemeinsame Haus zu verlieren, sagte der Sprecher der Deutschen Presse-Agentur.

11.20 Uhr: Viele HIV-Infizierte werden laut Umfrage weiter diskriminiert und ausgegrenzt

Ein Großteil der HIV-Infizierten in Deutschland wird im Alltag nach wie vor diskriminiert und ausgegrenzt. Schwerer als die gesundheitlichen Folgen der HIV-Infektion wiegen für viele Menschen die sozialen Folgen durch Vorurteile, wie eine in Berlin vorgestellte Studie der Deutschen Aidshilfe und des Instituts für Demokratie und Zivilgesellschaft (IDZ) zeigt. Für die Erhebung, die zehn Jahre nach einer ähnlichen Befragung erstmals wieder umfassende Daten zu dem Thema liefert, wurden knapp 500 HIV-positive Menschen in Interviews befragt. Zudem füllten etwa tausend HIV-Positive einen Onlinefragebogen zu ihren Diskriminierungserfahrungen aus.

11.16 Uhr: Unterschriftenaktion zur höheren Besteuerung von Reichen gestartet

Mehrere Organisationen haben gemeinsam eine Unterschriftensammlung für die höhere Besteuerung von Reichen gestartet. Unter dem Motto „Steuerprivilegien kippen“ sollen sich Bürgerinnen und Bürger „für eine faire Besteuerung“ stark machen, wie das Netzwerk Steuergerechtigkeit, die Bürgerbewegung Finanzwende und die Millionärs-Initiative #taxmenow am Freitag mitteilten.

11.16 Uhr: 250 tote Schweine auf verlassenem Hof in Niedersachsen entdeckt

Auf einem verlassenen Hof im niedersächsischen Landkreis Cloppenburg sind 250 tote Schweine entdeckt worden. Die Tierkadaver wurden nach einem Hinweis aus der Bevölkerung gefunden, wie eine Polizeisprecherin sagte. Zuvor hatte die „Nordwest Zeitung“ berichtet, dass die Gemeinde Garrel Mitte August auf die toten Tier aufmerksam gemacht worden sei.

11.14 Uhr: Söder verstärkt Angriffe auf SPD-Kanzlerkandidat Scholz

Vor dem CSU-Parteitag hat Bayerns Ministerpräsident Markus Söder seine Angriffe auf den SPD-Kanzlerkandidaten Olaf Scholz verstärkt. Der bisherige Bundesfinanzminister wolle mit einem Linksbündnis die Eurozone grundlegend umbauen und werde den Euro schwächen, sagte Söder dem „Handelsblatt“ vom Freitag. „Seine Politik läuft auf Eurobonds und eine Schuldenunion hinaus.“ Gut zwei Wochen vor der Bundestagswahl stellt sich Söder auf dem CSU-Parteitag in Nürnberg zur Wiederwahl als Parteichef. Aus seiner Partei kommt massive Kritik an Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet (CDU), der in den Umfragen weit abgeschlagen hinter Scholz liegt. Söder versicherte dagegen zuletzt regelmäßig, er stehe hundertprozentig hinter Laschet.

11.06 Uhr: Opfer der Hochwasserkatastrophe bekommen Milliardenhilfen

Milliarden für den Wiederaufbau: Der Hilfsfonds für die Opfer der Hochwasserkatastrophe Mitte Juli vor allem im Westen Deutschlands ist unter Dach und Fach. Nach dem Bundestag stimmte am Freitag auch der Bundesrat zu. Insgesamt sollen für den Wiederaufbau in den nächsten Jahren bis zu rund 30 Milliarden Euro ausgezahlt werden. Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) sprach von einem wichtigen Signal. Der Schmerz und Verlust der Menschen wiege unfassbar schwer. „Wir geben das Versprechen, das niemand vergessen wird.“ Der Wiederaufbau werde eine Herkulesaufgabe. Der nordrhein-westfälische Regierungschef Armin Laschet (CDU) sagte, viele Menschen hätten in den Flutregionen geholfen. Die Zivilgesellschaft habe sich bewährt.

11.05 Uhr: ZDF-„Politbarometer“: Union stagniert auf niedrigem Niveau

Gut zwei Wochen vor der Bundestagswahl ist im Kräfteverhältnis der Parteien laut ZDF-„Politbarometer“ im Vergleich zur Vorwoche relativ wenig Bewegung. Weiterhin liegt die SPD vor der Union, SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz findet die größte Zustimmung als möglicher Kanzler. Wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre, käme die CDU/CSU wie in der Vorwoche auf 22 Prozent, die SPD könnte unverändert mit 25 Prozent rechnen, wie die am Freitag veröffentlichte Umfrage ergab. Die Grünen erreichten unverändert 17 Prozent. Die AfD käme ebenso wie die FDP unverändert auf elf Prozent, die Linke würde einen Punkt einbüßen auf sechs Prozent. Die Freien Wähler lägen demnach bei drei Prozent, die anderen Parteien zusammen bei fünf Prozent.

10.34 Uhr: Putschisten in Guinea lassen Konten aller Regierungsbeamter sperren

Nach einem Putsch in Guinea hat die Militärjunta die Banken des westafrikanischen Landes angewiesen, die Konten aller Regierungsbeamten einzufrieren. Das teilte die Junta, die am Sonntag Präsident Alpha Condé stürzte, in der Nacht zum Freitag mit. Die Kontensperrung sei notwendig, um „die Interessen des Landes zu sichern“, hieß es in einer im Staatsfernsehen vorgelesenen Mitteilung.

10.09 Uhr: Astrazeneca-Entwicklerin rät von massenhafter Auffrischungsimpfung ab

Die leitende Wissenschaftlerin bei der Entwicklung des Astrazeneca-Impfstoffs hat sich gegen flächendeckende Auffrischungsimpfungen in Großbritannien ausgesprochen. Stattdessen solle Impfstoff an Länder mit niedrigeren Impfraten abgegeben werden, sagte Sarah Gilbert von der Universität Oxford der Zeitung „Daily Telegraph“ (Freitagsausgabe). Sinnvoll sei eine Auffrischungsimpfung bei älteren Menschen und solchen mit unterdrücktem Immunsystem. Bei der Mehrheit halte die Schutzwirkung des Impfstoffs aber gut an, so Gilbert weiter.

9.22 Uhr: Gazprom: Ostseepipeline Nord Stream 2 fertiggestellt

Die umstrittene Ostseepipeline Nord Stream 2 ist nach Angaben des russischen Gaskonzerns Gazprom fertiggestellt. Am Freitagmorgen sei der Bau von Nord Stream 2 abgeschlossen worden, teilte Gazprom-Chef Alexej Miller der Staatsagentur Tass zufolge mit.

9.11 Uhr: Nach Boateng-Prozess – Staatsanwaltschaft prüft Rechtsmittel

Nach der Verurteilung von Ex-Nationalspieler Jérôme Boateng zur Zahlung von 1,8 Millionen Euro Strafe wegen Körperverletzung an seiner früheren Freundin erwägt die Staatsanwaltschaft eine Berufung. „Wir prüfen derzeit, ob wir Rechtsmittel ergreifen“, sagte Sprecherin Anne Leiding.

9.10 Uhr: Tusk schließt Austritt Polens aus der EU nicht aus

Der ehemalige EU-Ratspräsident und polnische Oppositionsführer Donald Tusk hält einen Austritt seines Landes aus der EU nicht für ausgeschlossen. Polen könne „schneller, als es irgendwem scheint“ kein EU-Mitglied mehr sein, wenn die derzeitige Kampagne der nationalkonservativen Regierungspartei PiS aus den Händen gleite, sagte Tusk am Freitag dem Sender TVN24. Tusk ist kommissarischer Vorsitzender von Polens größter Oppositionspartei, der liberalkonservativen Bürgerplattform. Ein hochrangiger Vertreter der PiS hatte vor zwei Tagen die weitere Zusammenarbeit Polens mit der EU infrage gestellt und damit eine landesweite Debatte angestoßen.

9.06 Uhr: Biontech will Impfstoff-Zulassung für Kinder bald beantragen

Biontech will in den kommenden Wochen die Zulassung seines Corona-Impfstoffs auch für Kinder im Alter zwischen fünf und elf Jahren beantragen. Dazu würden die Ergebnisse einer Studie den Behörden weltweit, „auch hier in Europa“, vorgelegt, sagte die medizinische Geschäftsführerin und Biontech-Mitgründerin Özlem Türeci dem „Spiegel“. „Wir bereiten bereits die Produktion vor. Der Impfstoff ist derselbe, aber weniger hoch dosiert, und es muss weniger abgefüllt werden.“

Die Studienergebnisse liegen laut Biontech vor und müssten nur noch für die Zulassungsbehörden aufbereitet werden. „Es sieht gut aus, alles läuft nach Plan“, sagte Biontech-Chef Ugur Sahin dem „Spiegel“. Bis Ende des Jahres würden auch die Studiendaten zu den jüngeren Kindern ab sechs Monaten erwartet.

8.08 Uhr: Inflationsrate in Deutschland im August auf 3,9 Prozent gestiegen

Steigende Energiepreise und der Mehrwertsteuereffekt haben die Inflation in Deutschland auf vergleichsweise hohem Niveau weiter steigen lassen. Im August lagen die Verbraucherpreise um 3,9 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Das Statistische Bundesamt bestätigte seine vorläufigen Berechnungen von Ende August. Im Juni hatte die Rate noch 2,3 Prozent betragen, im Juli hatte das Preisniveau sprunghaft auf 3,8 Prozent angezogen.

8.06 Uhr: Lauterbach gegen Koalition mit Linke – auch Heil zurückhaltend

Der SPD-Politiker Karl Lauterbach hat sich gegen ein Bündnis seiner Partei mit der Linkspartei nach der Bundestagswahl ausgesprochen. „Wir kämen in der Außen-, Verteidigungs- und Innenpolitik, aber auch in der Bewältigung der Corona– und Klimakrise nicht voran, und wir würden uns zerlegen. Ein solches Bündnis hätte keine Zukunft“, sagt Lauterbach im Podcast „Die Wochentester“ von „Kölner Stadt-Anzeiger“ und Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). „Wir hätten ständige Streitereien und würden wahrscheinlich das Bündnis nach kurzer Zeit auflösen müssen.“ Er habe eine ganz klare Präferenz für Rot-Grün. „Wenn das nicht geht, eine Ampel.“

7.25 Uhr: CSU-Landesgruppenchef Dobrindt warnt vor Linksbündnis nach Bundestagswahl

CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt hat vor dem „Mobilisierungsparteitag“ seiner Partei am Freitag vor einem Linksbündnis nach der Bundestagswahl gewarnt. Der SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz sei „ein Illusionist“ und stehe „für die Vergemeinschaftung von Schulden und Sozialversicherungsbeiträgen in Europa“, sagte Dobrindt der „Passauer Neuen Presse“ (Freitagsausgabe). Trotz Umfragewerten für die Union von teils unter 20 Prozent rechnet der CSU-Politiker damit, dass der Parteitag die Chance biete, „den Trend zu brechen“.

6.30 Uhr: Arbeitgeber warnen vor Linkskoalition

Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger hat mit deutlichen Worten vor einer möglichen Bundesregierung aus SPD, Grünen und Linken nach der Wahl gewarnt. „Mit einer Linkskoalition droht uns eine Wachstums- und Wohlstandsbremse“, sagte Dulger der Deutschen Presse-Agentur. „Es würde sich eine Art Mehltau übers ganze Land legen, um nicht zu sagen Raureif, der uns und unseren Wohlstand dann langsam aber sicher einfriert.“ Der Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände sagte: „Die Programme der linken Parteien zeigen ganz klar: Soziale Marktwirtschaft schafft man nicht mit mehr Staat, mehr Steuern, mehr Sozialabgaben und mehr Schulden. Soziale Marktwirtschaft braucht mehr Flexibilität, mehr Geschwindigkeit, mehr Generationengerechtigkeit, mehr finanzierbare Sozialsysteme und mehr Eigenverantwortung.“

5.59 Uhr: Neue Vorwürfe gegen Anführer der Demokratiebewegung in Hongkong

Die Polizei in Hongkong wirft Anführern der Demokratiebewegung „Anstiftung zur Untergrabung der Staatsgewalt“ vor. Die neue Anklage nach dem umstrittenen nationalen Sicherheitsgesetz wurde laut Angaben der Polizei vom Freitag gegen drei führende Mitglieder der Hongkonger Allianz zur Unterstützung der patriotischen demokratischen Bewegungen in China erhoben.

05.33 Uhr: Hurrikan „Olaf“ nimmt Fahrt auf und trifft auf mexikanische Halbinsel

Der Sturm „Olaf“ ist als Hurrikan der Stärke zwei in Mexiko auf Land getroffen. Das Zentrum des Wirbelsturms erreichte nach Angaben der Wasserbehörde Conagua am Donnerstagabend (Ortszeit) den Südzipfel der Halbinsel Baja California, nahe dem Urlaubsort Cabo San Lucas. „Olaf“ nahm kurz vor der Küste etwas an Stärke zu. Es wurden anhaltende Windgeschwindigkeiten von 155 Kilometern pro Stunde gemessen, wie das US-Hurrikanzentrum NHC mitteilte. Ab 154 Stundenkilometern hat ein Hurrikan die Stärke zwei von fünf.

5.24 Uhr: Biden telefoniert mit Xi Jinping

US-Präsident Joe Biden will nach Angaben aus dem Weißen Haus verhindern, dass der „Wettbewerb“ mit China sich in einen „Konflikt“ verwandelt. Das habe der Staatschef in einem Telefongespräch seinem chinesichen Amtskollegen Xi Jinping mitgeteilt, sagte ein US-Regierungsvertreter. Aus Peking hieß es, das Gespräch sei „offen und tiefgehend“ gewesen, allerdings habe die China-Politik der USA bereits zu „ernsthaften Schwierigkeiten“ geführt. Das Telefonat war der erste direkte Kontakt der beiden Staatchefs seit sieben Monaten. Im Februar, kurz nachdem Biden das Präsidentenamt von seinem Vorgänger Donald Trump übernommen hatte, hatte er zwei Stunden lang mit Xi telefoniert.

5.02 Uhr: Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz steigt leicht auf 83,8

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist erneut leicht angestiegen. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Freitag mitteilte, erhöhte sich die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen auf 83,8. Am Vortag hatte der Wert noch bei 83,5 gelegen. Binnen 24 Stunden wurden den Angaben vom Donnerstag zufolge knapp 13.000 Neuinfektionen gemeldet. Die Gesamtzahl der Fälle seit Beginn der Pandemie stieg damit auf 4.059.081. Die Zahl der Todesopfer in Deutschland stieg um 55 auf nunmehr 92.553. Deutschland befindet sich nach Einschätzung des RKI inzwischen in der vierten Corona-Welle. Auch jüngere Altersgruppen sind diesmal betroffen. RKI-Chef Lothar Wieler hatte diese Woche vor einem dramatischen Anstieg der Neueinfiktionen gewarnt, wenn die Zahl der Impfungen nicht deutlich gesteigert wird.

4.48 Uhr: Spanische Polizei nimmt Ex-Geheimdienstchef Venezuelas fest

Die spanische Polizei hat den vor knapp zwei Jahren untergetauchten ehemaligen Chef des venezolanischen Militärgeheimdienstes, Hugo Carvajal, festgenommen. Die Polizei veröffentlichte am Donnerstagabend Aufnahmen von der Festnahme Carvajals in Madrid. Der Venezolaner habe „völlig abgeschottet“ gelebt und sein Versteck kaum verlassen, erklärten die Beamten. Carvajal war vor knapp zwei Jahren verschwunden, nachdem ein spanisches Gericht seiner Auslieferung an die USA zugestimmt hatte. Der Ex-Geheimdienstchef des verstorbenen Präsidenten von Venezuela, Hugo Chávez, soll in den USA wegen Drogenhandels vor Gericht gestellt werden.

4.03 Uhr: CSU-Chef Söder stellt sich auf Parteitag zur Wiederwahl

Gut zwei Wochen vor der Bundestagswahl kommt die CSU am Freitag (15.00 Uhr) zu einem zweitägigen Parteitag in Nürnberg zusammen. Der seit 2019 amtierende CSU-Vorsitzende Markus Söder stellt sich dort zur Wiederwahl, außerdem gibt es weitere Vorstandswahlen. Im Mittelpunkt des Auftakts des Parteitags soll aber eine Rede Söders stehen, der angesichts der schlechten Umfragewerte der Union für eine Trendwende im Wahlkampfendspurt kämpfen will.

4.00 Uhr: US-Justizministerium verklagt Texas wegen Abtreibungsgesetz

Das US-Justizministerium verklagt nach dem Inkrafttreten eines extrem strengen Abtreibungsgesetzes den Bundesstaat Texas. Das Gesetz sei „eindeutig verfassungswidrig“ und beinhalte eine beispiellose Regelung, die Privatpersonen zu „Kopfgeldjägern“ mache, sagte US-Justizminister Merrick Garland am Donnerstag (Ortszeit). Die neue Regelung hat in den USA heftige Debatten ausgelöst. Präsident Joe Biden positionierte sich mit deutlichen Worten gegen das Gesetz und sagte den Frauen in Texas seine Unterstützung zu.

1.54 Uhr: Los Angeles macht Corona-Impfung an öffentlichen Schulen verpflichtend

Schüler an öffentlichen Schulen in Los Angeles müssen ab nächstem Jahr gegen das Coronavirus geimpft sein. Das beschloss der Schulverband LAUSD der US-Metropole am Donnerstag (Ortszeit). „Der Impfstoff ist sicher, wirksam und der beste Weg, um unsere Schüler vor dem Virus zu schützen“, erklärte die LAUSD-Vorsitzende Kelly Gonez auf Twitter. „Wir werden daran arbeiten, dass die Familien in den kommenden Wochen zuverlässige medizinische Informationen erhalten.“ Um weiterhin am Präsenzunterricht teilnehmen zu können, müssen die Schüler demnach bis spätestens zum 21. November ihre erste Impfung erhalten. Bis zum 10. Januar müssen sie dann vollständig geimpft sein. Kinder, die im Laufe des Schuljahres zwölf Jahre alt werden, haben anschließend 30 Tage Zeit, um die erste Impfung zu erhalten.

1.00 Uhr: Mehr Jüngere als Ältere wegen Corona auf Intensivstationen

Die unzureichenden Impfquoten bei jüngeren Erwachsenen in der Corona-Pandemie spiegeln sich nach Einschätzung des Robert Koch-Instituts (RKI) auch auf Deutschlands Intensivstationen wider. Unter den dort behandelten Menschen seien von Mitte August bis Anfang September mehr 18- bis 59-Jährige gewesen als Menschen über 60, hieß es in dem am Donnerstagabend veröffentlichten RKI-Wochenbericht. Das könne als Effekt der Impfkampagne und der bislang noch unzureichend hohen Quoten bei den 18- bis 59-Jährigen interpretiert werden. Auf den Intensivstationen wuchs der Anteil an Covid-Patienten insgesamt wieder. Mit knapp 1400 Kranken entspreche der Anstieg 22 Prozent im Vergleich zur Vorwoche, hieß es in dem Bericht. Höchstwerte hatte es hier um die Weihnachtszeit mit rund 5760 Intensivpatienten gegeben.

0.22 Uhr: Spider-Man-Comic-Heft in den USA für 3,6 Millionen Dollar versteigert

Ein Spider-Man-Comic-Heft ist in den USA für 3,6 Millionen Dollar (etwa 3 Millionen Euro) versteigert worden. Das Heft mit dem Titel „Amazing Fantasy No. 15“ war im August 1962 erschienen. Damals hatte Superheld Spider-Man seinen ersten Comic-Auftritt. Es sei das teuerste jemals bei einer Auktion versteigerte Comic-Heft, teilte das Auktionshaus Heritage Auctions im texanischen Dallas mit. Das Heft war 1962 für 12 Cent verkauft worden. Bei der nun versteigerten Ausgabe handele es sich um das am besten erhaltene bekannte Exemplar, hieß es. Wer es kaufte, wurde zunächst nicht mitgeteilt.

0.05 Uhr: Dänemark verabschiedet sich von letzten Corona-Beschränkungen

In Dänemark fallen ab diesem Freitag die letzten Corona-Beschränkungen weg. So muss beispielsweise niemand mehr bei bestimmten Großveranstaltungen wie Begegnungen in der obersten dänischen Fußballliga einen Corona-Pass vorzeigen. Der Nachweis, dass man geimpft, genesen oder negativ getestet worden ist, entfällt auch in den gerade erst wieder eröffneten Diskotheken. Zugleich wird Covid-19, die durch das Coronavirus Sars-CoV-2 ausgelöste Erkrankung, nicht mehr länger als „gesellschaftskritische Krankheit“ eingestuft.

tis
DPA
AFP



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