Die News von heute im stern-Ticker.

Verfolgen Sie alle Nachrichten zur Bundestagswahl hier im Wahl-Ticker.

Die News von heute im stern-Ticker:

9.05 Uhr: Höhere Mehrwertsteuer verteuert Strom und Gas im ersten Halbjahr 2021

Die Privathaushalte in Deutschland haben im ersten Halbjahr 2021 jeweils 4,7 Prozent mehr für Strom und Gas zahlen müssen als in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahres. Strom verteuerte sich nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im Durchschnitt auf 32,62 Cent je Kilowattstunde. Erdgas kostete durchschnittlich 6,41 Cent je Kilowattstunde, wie die Wiesbadener Behörde mitteilte.

Hauptgrund für den Anstieg sei die die Erhöhung der Mehrwertsteuer auf den ursprünglichen Satz von 19 Prozent zu Jahresbeginn. Um den Konsum in der Corona-Krise anzukurbeln, hatte der Bund die Mehrwertsteuer befristet vom 1. Juli 2020 bis zum 31. Dezember 2020 auf 16 Prozent gesenkt.

8.50 Uhr: Einzelhandel in Deutschland im August mit Umsatzplus

Der Ferienmonat August hat Deutschlands Einzelhändlern ein Umsatzplus beschert. Im Vergleich zum vergleichsweise schwachen Juli erhöhten sich die Erlöse real (preisbereinigt) um 1,1 Prozent und nominal um 1,2 Prozent, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Auch im Vergleich zum August 2020 gab es sowohl real (plus 0,4 Prozent) als auch nominal (plus 2,3 Prozent) Zuwächse.

Auf Jahressicht erholt sich die Branche allmählich von der Corona-Flaute des vergangenen Jahres: Von Januar bis einschließlich August lagen die Umsätze sowohl real (plus 1,5 Prozent) als auch nominal (plus 3,2 Prozent) über dem Niveau der ersten acht Monate des Jahres 2020.

8.45 Uhr: USA verschärfen Richtlinien für Abschiebungen

Die USA haben ihre Richtlinien für die Abschiebung von Einwanderern verschärft. Migranten ohne Papiere können künftig nur abgeschoben werden, wenn sie eine Gefahr für die Sicherheit des Landes darstellen, wie aus den veröffentlichten neuen Richtlinien hervorgeht. Die Maßnahmen, die das Abschieberisiko für Millionen von Menschen begrenzen, gelten für alle Einwanderer, die vor dem 1. November 2020 in die USA eingereist sind.

8.38 Uhr: Bremen von Firmenpleiten in Corona-Krise am stärksten betroffen

In Bremen hat die Corona-Krise vergleichsweise viele Firmen in die Knie gezwungen. Mit 8,3 beantragten Insolvenzen pro 10.000 Unternehmen im Monatsdurchschnitt war der Stadtstaat im Jahr 2020 unter den 16 Bundesländern mit Abstand am stärksten betroffen, wie das Statistische Bundesamt errechnet hat. Der bundesweite Durchschnitt der Insolvenzhäufigkeit für das Jahr 2020 lag nach Angaben der Wiesbadener Behörde vom Freitag bei 4,0. Das heißt von 10 000 Unternehmen rutschten durchschnittlich im Monat vier in die Pleite. Im Jahr 2019, also vor der Corona-Pandemie, waren es 4,8 pro Monat.

Bremen war den Angaben zufolge das einzige Bundesland, in dem im Corona-Jahr 2020 mehr Unternehmensinsolvenzen beantragt wurden als 2019 (6,9), bevor Sonderregelungen wie die Aussetzung der Insolvenzantragspflicht in Kraft getreten waren.

8.03 Uhr: Warnstreiks bei Eurowings in Nordrhein-Westfalen

An den Flughäfen in Düsseldorf, Köln/Bonn und Dortmund laufen seit Freitagmorgen Warnstreiks beim Kabinenpersonal der Fluggesellschaft Eurowings. Nach Angaben der Gewerkschaft Verdi sind die Beschäftigen seit 4.30 Uhr und bis 10.00 Uhr aufgerufen, die Arbeit niederzulegen. Mit Verspätungen und Beeinträchtigungen muss laut Mitteilung gerechnet werden. Die Gewerkschaft wirft dem Unternehmen eine Verweigerungshaltung bei den laufenden Tarifverhandlungen vor. Eine angebotene Einmalzahlung im Jahr 2023 lehnt Verdi nach eigenen Angaben als unzureichend ab.

7.27 Uhr: Stuttgart: Großbrand in Busdepot zerstört 20 Busse

Beim Großbrand auf einem Betriebsgelände der Stuttgarter Straßenbahnen AG (SSB) sind am Donnerstagabend mindestens 20 Busse vollständig zerstört worden. Insgesamt seien 210 Feuerwehrleute im Einsatz gewesen, um die Flammen zu löschen, teilte die Feuerwehr mit. Den Angaben zufolge wurden sechs Angestellte der SSB ärztlich versorgt. Zwei von ihnen erlitten leichte Verletzungen und kamen mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus.

Ob ein technischer Defekt zum Ausbruch des Brandes geführt habe oder Brandstiftung, müsse noch ermittelt werden. Anzeichen für eine vorsätzliche Tat gab es der Polizei zufolge jedoch nicht. Auch die Höhe des Schadens war zunächst unklar. Augenzeugen meldeten das Feuer laut einer Polizeisprecherin gegen 20.00 Uhr. Beamte sperrten den Bereich daraufhin weiträumig ab, ein Polizeihubschrauber unterstütze den Einsatz aus der Luft.

6.17 Uhr: Australien öffnet im November erstmals wieder internationale Grenzen

Australien wird im November erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie wieder seine internationalen Grenzen öffnen. Vollständig geimpfte Staatsbürger und Menschen mit Wohnsitz dürfen dann wieder ins Ausland reisen. Bei ihrer Rückkehr müssen sie sieben Tage in häusliche Quarantäne statt wie bisher 14 Tage in Isolation in einer teuren Einrichtung. Das kündigte Premierminister Scott Morrison an. Grund für die von vielen lang ersehnte Lockerung sei, dass dann in den meisten Regionen des Landes eine Impfquote von mehr als 80 Prozent erreicht sei. Für Nicht-Geimpfte gelten die bisherigen Quarantäneregeln.

6.01 Uhr: Amtsärzte fordern 3G-Regel für alle Berufe mit Kundenkontakt

Die deutschen Amtsärzte fordern angesichts des beginnenden Herbstes eine Ausweitung der 3G-Regel sowie von Corona-Informationspflichten auf alle Berufe mit Kundenkontakt. Notwendig sei, die 3G-Regel – geimpft, getestet oder genesen – flächendeckend für alle Bereiche mit Kundenkontakt einzuführen, sagte die Vorsitzende des Bundesverbands der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes, Ute Teichert, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

5.45 Uhr: Pandemie hat Kaffeeverhalten verändert

Mehr Homeoffice verändert die Kaffeegewohnheiten zu Hause: “Es gibt einen Trend zu hochwertigerem Kaffee durch das Homeoffice”, sagte der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Kaffeeverbandes, Holger Preibisch, der Deutschen Presse-Agentur. Ein Drittel der Menschen, die im Homeoffice arbeiten, kaufen jetzt hochwertigen, teureren Kaffee als früher, wie eine Umfrage des Verbands zeigt. Fast die Hälfte hat demnach über den Kauf einer neuen Maschine nachgedacht, und jeder Fünfte hat das Vorhaben umgesetzt. Bei den Käufen lagen Vollautomaten und Kapselmaschinen vor Filtermaschinen. In Haushalten mit Homeoffice wurde im ersten Halbjahr 2021 mehr Kaffee mit Vollautomaten als mit Filtermaschinen gemacht: 41 zu 40 Prozent. Die Nachfrage nach nachhaltig produziertem Kaffee wächst.

5.18 Uhr: RKI registriert 10.118 Corona-Neuinfektionen – Inzidenz bei 64,3

Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen ist im Vergleich zum Vortag erneut etwas gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert am Freitagmorgen mit 64,3 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 63,0 gelegen, vor einer Woche bei 62,5. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 10.118 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.05 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche hatte der Wert bei 9727 Ansteckungen gelegen.

4.41 Uhr: Ecuador: Polizei in Ecuador bringt Gefängnis nach blutigen Kämpfen unter Kontrolle

Nach blutigen Kämpfen zwischen rivalisierenden Gangs in einem ecuadorianischen Gefängnis hat die Polizei die Haftanstalt wieder unter Kontrolle gebracht. Die Kämpfe seien beendet, die Häftlinge seien wieder in ihren Zellen, erklärte Polizeichefin Tannya Varela. Die Polizei hatte rund 900 Beamte eingesetzt, um die Lage in dem Gefängnis in Guayaquil wieder in den Griff zu bekommen, nachdem dort seit Dienstag bei Kämpfen zwischen rivalisierenden Banden 118 Gefangene getötet und dutzende weitere verletzt worden waren. In den chronisch überfüllten ecuadorianischen Gefängnissen kommt es immer wieder zu Ausschreitungen zwischen Mitgliedern von Banden, die mit mexikanischen Drogenkartellen in Verbindung stehen.

4.13 Uhr: Polens Parlament verlängert Ausnahmezustand an Grenze zu Belarus

Angesichts des anhaltenden Andrangs von Migranten hat das polnische Parlament den Ausnahmezustand an der Grenze zum Nachbarn Belarus verlängert. Die Abgeordneten des Sejm stimmten für eine Verlängerung um weitere 60 Tage, wie polnische Medien am frühen Freitagmorgen berichteten. Zuvor hatte Präsident Andrzej Duda den entsprechenden Antrag gestellt. Die Regierung in Warschau beschuldigt den belarussischen Machthaber Alexander Lukaschenko, in organisierter Form Flüchtlinge aus Krisenregionen an die EU-Außengrenze zu bringen. Lukaschenko hatte Ende Mai angekündigt, dass Minsk Migranten nicht mehr an der Weiterreise in die EU hindern werde – als Reaktion auf verschärfte westliche Sanktionen gegen die ehemalige Sowjetrepublik.

3.30 Uhr: USA: Strandgrundstück geht als Wiedergutmachung an Nachkommen

Fast hundert Jahre, nachdem das Strand-Grundstück einer schwarzen Familie in Kalifornien beschlagnahmt wurde, hat der Staat nun das wertvolle Stück Land an die Nachkommen zurückgegeben. Rassismus und Hass waren 1924 der Grund dafür, dass die Bruce-Familie um ihren Besitz gebracht wurde, sagte der kalifornische Gouverneur Gavin Newsom in dem Strandort Manhattan Beach, südlich von Los Angeles. Es sei längst überfällig, dieses Unrecht wiedergutzumachen. Newsom rief auch andere US-Staaten und die Regierung dazu auf, Schritte gegen systemischen Rassismus zu ergreifen.

1.30 Uhr: In mehreren Bundesländern fallen Corona-Einschränkungen weg

In mehreren Bundesländern enden am Freitag Corona-Beschränkungen. So gilt in Nordrhein-Westfalen ab Freitag keine Maskenpflicht im Freien mehr. In Fußballstadien, bei Konzerten und anderen Großveranstaltungen ist wieder mehr Publikum zugelassen. Stehplätze dürfen allerdings nur zur Hälfte belegt werden und nur dann, wenn auf Gängen eine medizinische Schutzmaske getragen wird. In Clubs und Diskotheken in Bayern darf ab diesem Wochenende derweil nach knapp eineinhalb Jahren coronabedingter Zwangspause wieder gefeiert werden, und zwar ohne Abstand und Maske. Für Besucher sowie Beschäftigte mit Kundenkontakt gilt dann eine verschärfte 3G-Regel.

Auch im Saarland ist ab Freitag Tanzen in Clubs wieder möglich. Nach einer neuen Corona-Verordnung fallen praktisch alle Einschränkungen für Geimpfte, Genesene und Getestete weg. Sie müssen auch in geschlossenen Räumen keine Maske mehr tragen, wenn die 3G-Regel angewandt wird. Der Mindestabstand ist nur noch eine Empfehlung. Das hatte der Ministerrat beschlossen.

0.36 Uhr: Lebenslange Haft für tödlichen Angriff auf Synagoge in Kalifornien

Gut zwei Jahre nach einem tödlichen Angriff auf eine Synagoge in Kalifornien ist der Täter zu lebenslanger Haft ohne Aussicht auf vorzeitige Haftentlassung verurteilt worden. Der heute 22-Jährige hatte sich schuldig bekannt, im Mai 2019 ein jüdisches Gotteshaus in Poway nahe San Diego angegriffen und um sich geschossen zu haben. Dabei wurden eine 60-Jährige getötet und drei Menschen verletzt, darunter ein Kind und der Rabbi.

0.08 Uhr: Nordkorea meldet Test von “neu entwickelter” Flugabwehrrakete

Nordkorea hat nach eigenen Angaben eine “neu entwickelte” Flugabwehrrakete getestet. Bei dem Test am Donnerstag sei die “bemerkenswerte Kampfeigenschaft” der Rakete überprüft worden, meldete die staatliche Nachrichtenagentur KCNA am Freitag. Das Geschoss verfüge über “neue Schlüsseltechnologien”. Der Test ist der jüngste in einer Reihe von Waffentests Nordkoreas.

Am Dienstag hatte Pjöngjang den erfolgreichen Test einer Hyperschall-Rakete gemeldet. Sollten die nordkoreanischen Angaben zutreffen, hätte das international isolierte Land eine weitere Etappe bei der Aufrüstung seines Waffenarsenals erreicht. Hyperschall-Raketen sind extrem schnell und flexibel, was ihre Zerstörung durch Raketenabwehrsysteme stark erschwert.

cl
DPA
AFP



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