Hannover (dpa/tmn) – VW bereitet die zweite Auflage des Amarok vor. Nach zwölf Jahren und über 800 000 Exemplaren wollen die Niedersachsen noch im Sommer die nächste Generation des Pick-ups vorstellen und zum Jahresende mit dem Verkauf beginnen. Das teilte der Hersteller mit, nannte aber noch keine Preise.

Der neue Amarok ist eine Kooperation mit Ford

War der erste Amarok noch eine Eigenentwicklung, hat VW sich diesmal mit Ford zusammengetan. Als Basis dient laut der Nutzfahrzeugabteilung in Hannover der Ford Ranger. Allerdings habe der VW ein eigenständiges Design und gehe auch im Interieur eigene Wege.

Während das unter der Tarnung noch nicht zu erkennen ist, sprechen die Entwickler über gemeinsam genutzte Technik aus den USA. So werde es den Amarok wie den Ranger mit einer Zehngang-Automatik sowie als Hecktriebler oder mit zwei unterschiedlichen Allradantrieben geben.

Auch die Motoren stammen von Ford. Zur Wahl stehen ein V6-Diesel mit drei Litern Hubraum, der im Ranger 184 kW/250 PS leistet, sowie vier Vierzylinder-Motoren, die VW noch nicht näher spezifiziert hat.

Mehr Platz und bessere Nutzbarkeit

Mit dem neuen Partner bekommt der Amarok auch eine neue Plattform und wird spürbar größer. So stellt VW bei künftig gut 5,30 Metern zehn Zentimeter mehr Länge und 18 Zentimeter mehr Radstand in Aussicht. Das soll vor allem den Hinterbänklern in der serienmäßigen Doppelkabine zugutekommen. Weil damit aber gleichzeitig die Überhänge kürzer werden, sei der Amarok auch im Gelände besser zu nutzen.



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