Neue Lichter, neuer Look und größere Bildschirme für die Hinterbänkler: Audi hat den A8 aufgefrischt. Die buchstäblich größte Änderung bleibt den deutschen Kunden aber vorenthalten.

Der Audi A8 bekommt ein Facelift. Das vier Jahre nach dem Start überarbeitete Flaggschiff der Ingolstädter startet im Dezember. Es ist vor allem an neuen Scheinwerfern und Rückleuchten mit digitalem Pixellicht am Bug und Oled-Technik am Heck zu erkennen, teilte Audi mit. Zudem montieren die Bayern größere Bildschirme für die Hinterbänkler und schärfen den Assistenzsystemen die Sinne. Die Preise beginnen künftig bei 97.800 Euro.

Benziner, Diesel und Plug-in-Hybrid zur Auswahl

Es bleibt bei einem je drei Liter großen V6-Motor, der als Diesel mit 210 kW/286 PS und als Benziner mit 250 kW/340 PS in der Liste steht. Weiterhin gibt es einen vier Liter großen V8 mit 338 kW/460 PS im A8 60 TFSI oder mit 420 kW/571 PS im Sportmodell S8 sowie einen Plug-in-Hybriden.

Für den kombiniert Audi den V6-Benziner mit einer E-Maschine und einem auf 14,4 kWh vergrößerten Puffer-Akku. Bei 340 kW/462 PS Systemleistung sollte der Luxusliner so auf mehr als 50 Kilometer rein elektrische Reichweite kommen.

Eine extralange Version für China

In Europa wird der A8 weiterhin in zwei Varianten angeboten: Als Standardmodell mit drei Metern Radstand und 5,19 Metern Länge und als A8 L mit einem Nachschlag von jeweils 13 Zentimetern.

Zunächst ausschließlich in China geht mit der Modellpflege noch eine weitere Version ins Rennen. Als Antwort auf die Maybach-Version der S-Klasse hat Audi den A8 L noch einmal um 13 Zentimeter auf 5,45 Meter gestreckt. Die mit weiterem Chromschmuck verzierte Limousine wird dann als A8 L Horch verkauft.



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