Mordfall Ahmaud Arbery
Schwarzen Jogger erschossen: Drei Männer müssen lebenslang ins Gefängnis

Ein älterer weißer Mann in Robe gestikuliert mit der rechten Hand auf seiner Richterbank

Richter Timothy Walmsley – hier bei der Gerichtsverhandlung im November 2020 – hat nun das Strafmaß der drei Verurteilten verkündet

© Sean Rayford/Getty Images / AFP

Vor zwei Jahren haben drei Männer den schwarzen Jogger Ahmaud Arbery für einen Einbrecher gehalten und erschossen. Dafür waren sie wegen Mordes schuldig gesprochen worden. Nun steht das Strafmaß fest.

Knapp zwei Jahre nach den tödlichen Schüssen auf den schwarzen Jogger Ahmaud Arbery im US-Bundesstaat Georgia sind die drei Täter zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Richter Timothy Walmsley verkündete das Strafmaß gegen die im November des Mordes schuldig gesprochenen weißen Männer am Freitag in der Stadt Brunswick. Bei zwei der Männer schloss der Richter eine vorzeitige Haftentlassung aus.

Tod von Ahmaud Arbery löste Proteste aus

Sie hatten den joggenden Arbery am 23. Februar 2020 in einem Vorort der Stadt Brunswick mit zwei Autos verfolgt, weil sie ihn für einen Einbrecher hielten. Bei einem folgenden Handgemenge erschoss der mit einem Gewehr bewaffneten Travis McMichael den 25-jährigen Afroamerikaner. Der auf einem Handyvideo festgehaltene Fall hatte landesweit für Empörung gesorgt. Arbery wurde – zusammen mit anderen getöteten Schwarzen wie George Floyd und Breonna Taylor – zu einer Symbolfigur der Black-Lives-Matter-Proteste gegen Rassismus in den USA.

tkr
AFP



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