Auch wenn Bayer Leverkusen als Werksklub von einigen Fußball-Traditionalisten kritisch beäugt wird, ist der Verein seit mehreren Jahrzehnten in der Bundesliga. Doch eine der entscheidenden Figuren des Aufstiegs ist nun tot.

Der frühere Bundesligaspieler und -Trainer Willibert Kremer ist im Alter von 82 Jahren gestorben. Das teilte sein ehemaliger Verein Viktoria Köln am ersten Weihnachtstag mit. Kremer hatte für Hertha BSC und den MSV Duisburg in der Bundesliga gespielt. Als Trainer erreichte er mit dem MSV 1975 das Pokalfinale und führte Bayer Leverkusen 1979 zum Bundesligaaufstieg. Seitdem stieg die Werkself nicht mehr ab. Nur der FC Bayern München und Borussia Dortmund sind länger am Stück im Fußball-Oberhaus. 

Bei der Viktoria spielte Kremer unter dem späteren Kölner und Mönchengladbacher Meistertrainer Hennes Weisweiler in der Oberliga West im Mittelfeld. Später trainierte er unter anderem auch 1860 München und Fortuna Düsseldorf. Seine letzte Trainerstation war bei Tennis Borussia Berlin in den 1990er Jahren. Von 1998 bis 2013 arbeitete er als Scout bei Bayer Leverkusen, ehe er anschließend in den Ruhestand ging.

Viktoria und auch Leverkusen trauern

„Mit tiefer Bestürzung haben wir erfahren, dass unser ehemaliger Spieler Willibert Kremer verstorben ist. Für die Viktoria war er immer ein Idol und hat den Verein auf und neben dem Platz geprägt“, sagte Viktoria-Präsident Günter Pütz nach dem Tod des Ehrenmitglieds.

Auch Bayer Leverkusen äußerte sich am Abend des 25. Dezember. Auf Twitter postete der Klub mehrere Bilder Kremers und kommentierte dazu: „Unser Mitgefühl gilt seiner Frau und seiner Familie. Ruhe in Frieden!“



Source link

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.