Sehen Sie im Video: Atemberaubende Bilder unserer Galaxie zeigen, was unsere Augen nicht sehen können.

Diese Bilder vom Chandra-Weltraum-Teleskop offenbaren Dimensionen unserer Galaxie, die uns bisher verborgen blieben. Auf der Webseite des Teleskops, das im Orbit der Erde Röntgenaufnahmen vom All macht, werden die Bilder mit den Aufnahmen anderer Teleskope kombiniert. Das beeindruckende Ergebnis verrät uns die Geheimnisse unglaublich schöner Gebilde im Universum. Dieses Bild zeigt Cassiopeia A, den Überrest der jüngsten Supernova-Explosion unserer Milchstraße. Im 17. Jahrhundert hätte die Explosion auf der Erde beobachtet werden können – eine Gas- und Staubwolke verwehrte jedoch die Sicht. Sie wurde erst Mitte des vergangenen Jahrhunderts entdeckt. Heute ist die etwa 10.000 Lichtjahre entfernte Struktur eine der bekanntesten unserer Galaxie. Das Bild kombiniert die Daten dreier Teleskope: Zum einen nutzt es die Radiodaten des Interferometers Karl G Jansky Very Large Array, das in den USA steht. Sie zeigen, wie sich das Gas, das durch die Explosion entstand, in den Weltraum ausbreitet. Chandras Röntgendaten offenbaren aus welchen Elementen der Überrest besteht. Die visuellen Daten des Hubble-Teleskop zeigen die Umgebung der Weltraumstruktur. Auch dieses neue Bild des symbiotischen Sternengebildes R Aquarii ist beeindruckend. Es besteht aus Chandras Röntgendaten und optischen und Nahinfrarot-Messungen des Hubble-Teleskops. R Aquarii besteht aus zwei Sternen, die in einer Art Todestanz miteinander verbunden sind.  Bei dem Mira-Stern handelt es sich um einen roten Riesen, einen alternden Stern, der eine hohe Leuchtkraft hat und bis zu 1000-mal heller als die Sonne scheint. Der andere Stern ist ein Weißer Zwerg, ein Stern mit nur noch minimaler Leuchtkraft am Ende seiner Entwicklung. Wenn der Rote Riese Materie ausstößt, nimmt der Weiße Zwerg sie auf. Dabei entstehen riesige Explosionen. Sie verursachen die Wolken und den Staub, die um die Struktur zu sehen sind. Auf der Webseite des Teleskops sind noch weitere spektakuläre Aufnahmen aus dem All zu sehen. Sie zeigen uns, wie wir Licht in der Galaxie in seiner Komplexität mehr und mehr verstehen können – mithilfe von Messgeräten, die unsere menschliche Sehkraft um Lichtjahre überschreiten

Quelle: Science Alert Chandra X Ray Observatory



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