Medien: Schalke will Sparkurs auf Mitarbeiter ausweiten

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Ein Fußball liegt vor der Partie im Netz. Foto: Friso Gentsch/dpa/Symbolbild

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Beim finanziell angeschlagenen FC Schalke 04 sollen die Sparpläne laut Medienberichten auch auf die rund 650 Angestellten ausgeweitet werden. Wie die «Bild»-Zeitung und die «Ruhr Nachrichten» am Sonntag berichteten, müssen sie vom 1. Juli 2022 an mit finanziellen Einbußen rechnen. Damit betriebsbedingte Kündigungen vermieden werden können, soll das Gehalt gestaffelt nach der Höhe zwischen fünf und 15 Prozent gekürzt werden.

Beim finanziell angeschlagenen FC Schalke 04 sollen die Sparpläne laut Medienberichten auch auf die rund 650 Angestellten ausgeweitet werden. Wie die «Bild»-Zeitung und die «Ruhr Nachrichten» am Sonntag berichteten, müssen sie vom 1. Juli 2022 an mit finanziellen Einbußen rechnen. Damit betriebsbedingte Kündigungen vermieden werden können, soll das Gehalt gestaffelt nach der Höhe zwischen fünf und 15 Prozent gekürzt werden.

Schalke bestätigte der «Bild» die Pläne: «Ende November hat der Vorstand den Mitarbeitern der Verwaltung Modelle präsentiert, die nach individueller und freiwilliger Zustimmung ausschließlich in einem Zweitligaszenario zu einer Gehaltsreduzierung in der kommenden Saison führen würden. In Frage kommen dafür nur Mitarbeiter, die einen bestimmten monatlichen Verdienst überschreiten. Dies ist eine von vielen Maßnahmen, die der langfristigen Sicherung der Arbeitsplätze dienen soll.»

Gelingt der direkte Wiederaufstieg, wären die Pläne hinfällig. Bei einer Bundesliga-Rückkehr 2023 sollen die eingesparten Gehaltsteile plus 1,2 Prozent Zinsen zurückgezahlt werden. Wird der Aufstieg erst 2024 realisiert, steigen die Zinsen bei der Rückzahlung auf 2,4 Prozent. Nur wenn 80 Prozent der Angestellten des Clubs diesen Sparplänen zustimmen, werde Schalke eine Jobgarantie aussprechen. Ausgenommen sind Personen mit auslaufenden Verträge.

Die Mannschaft und der gesamte Staff haben nach Einschätzung der Vereinsführung bereits zur Kostensenkung beigetragen. Die Personalkosten seien im Vergleich zum Vorjahr für den Profibereich um 75 Prozent gesenkt worden.

dpa



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