Weizen
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Regierungssprecher bestätigt hohe Subventionen für Weichweizen sowie eine stärke Überwachung der Preisentwicklungen.

Rabat – Der Staatshaushalt des nordafrikanischen Königreichs wird durch weiter steigende Subventionen, zum Ausgleich der enormen Preisanstiege bei Importgütern, belastet.

Für Marokko fallen auch Getreidesorten und vor allem Weichweizen unter diese Güter und das Land fängt die Preisanstiege zu Vermeidung von sozialen Verwerfungen auf. Nun wurden erste Zahlen zum Umfang bekanntgegeben.

Marokko hat für Subventionen für Weichweizen seit Anfang 2022 rund 3 Milliarden marokkanische Dirham MAD aufwänden müssen. Dies teilte Mustapha Baitas, Regierungssprecher, am gestrigen Donnerstag (28. April 2022) in Rabat, während der Pressekonferenz nach der Sitzung des Ministerrats, mit.

Der Regierungssprecher erklärte, dass die Vereinbarungen zwischen der Regierung, den Getreidemühlen und den Bäckereien vorsehen, dass der Preis für einen Doppelzentner Weichweizen 270 MAD nicht überschreiten dürfe. „Am Anfang zahlte Marokko nur 83 MAD, aber jetzt, wo ein Doppelzentner zwischen 400 und 500 MAD kostet, liegen wir über 100 MAD“, erläuterte Mustapha Baitas gegenüber den anwesenden Journalisten.

Regierung will Preisentwicklung stärker überwachen.

Angesichts der derzeitigen wirtschaftlichen und klimatischen Unsicherheiten, die zu hohen Preisen und sogar zu Engpässen bei bestimmten Produkten wie Weichweizen geführt haben, hat die marokkanische Regierung beschlossen, Sofortmaßnahmen zur Unterstützung der Bevölkerung zu ergreifen, berichtet die staatliche Nachrichtenagentur MAP.

Hinsichtlich des Preisanstiegs bei anderen Waren sagte Regierungssprecher Baitas, dass man zwischen einheimischen Produkten, deren Preis immer stabil seien, und importierten Produkten, die auf dem internationalen Markt Schwankungen unterlägen, unterscheiden müsse.

Ihm zufolge haben die Maßnahmen der Regierung in Bezug auf Ausfuhrbeschränkungen, die Kontrolle der Großhändler und den Dialog mit der Industrie dazu beigetragen, dass die Preise für eine Reihe von Grunderzeugnissen, darunter auch für Gemüse, gesunken seien; die Preise seien nun stabil und zeigten sogar eine rückläufige Tendenz.

Andererseits seien importierte Produkte im Allgemeinen Schwankungen auf dem internationalen Markt unterworfen, und die Regierung habe begonnen, die Preisentwicklung für diese Produkte genau zu beobachten.

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