Missbrauch
Opfer von brutaler sexueller Gewalt

Die 12-19-Jährigen Täter zu 1 bis 20 Jahren Haft verurteilt.

Beni Mellal – Der Fall der Entführung und Gruppenvergewaltigung der damalig 17-jährigen Khadija O. nahe Beni Mellal im Jahr 2018 bewegte national und international die Menschen. Nach jetzigen Ermittlungsergebnissen und nach dem gestrigen Urteil haben die verurteilten Täter die junge Frau Entführt und ca. vier Wochen lang als Gruppe wiederholt vergewaltigt. Zusätzlich zum sexuellen Missbrauch, in teils besonders schwerer Form, haben einzelne Täter der Gruppe Khadija mit Zigaretten Brandwunden beigebracht und ihren Körper mit Tätowierungen überseht. Nach dem die junge Frau entkommen konnte, zeigte sie die Täte an und der Fall wurde öffentlich. In dem konservativen Land, in dem solche Fälle nach wie vor gesellschaftlich schwierig sind, ein mutiges Vorhaben, da nicht wenige, darunter auch Frauen, dem jungen Opfer eine vermeintliche Mitschuld an den Ereignissen gegeben haben. Nun hat das Berufungsgericht in Beni Mellal sein Urteil gesprochen.

Mehrfach Haftstrafen von 20 Jahren im Fall der Entführung und Gruppenvergewaltigung von Khadija verhängt.

Die Strafkammer des Berufungsgerichts von Beni Mellal hat ihr Urteil am gestrigen Dienstag (21. September 2021) im Fall von Khadija O. gefällt. Elf Mitglieder dieser kriminellen Gruppe, die fast alle in Untersuchungshaft saßen, wurden zu je 20 Jahren Haft verurteilt, während ihr Komplize, ein Minderjähriger, der ebenfalls in Untersuchungshaft saß, zu 3 Jahren Haft verurteilt wurde.

Ein weiterer Angeklagter im Fall des „Mädchens mit den Tattoos“, der auf Kaution gestellt wurde, wurde von demselben Gericht zu drei Jahren Gefängnis verurteilt. Ein weiterer Angeklagter schließlich wurde zu einem Jahr Gefängnis verurteilt.

Die Strafkammer des Berufungsgerichts von Beni Mellal setzte die Höhe des Schadenersatzes für Khadija O. auf 200.000 marokkanische Dirham MAD fest.

Marokko – Prozessauftakt im Fall Khadija erneut vertagt.



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