Regierungssprecher
Regierungssprecher – Herr Mustapha Baitas

Regierungssprecher Baitas widerspricht Spekulationen über weitere Anstiege der Preise von Produkten im Land wegen des Krieges in der Ukraine.

Rabat – Weiterhin beherrscht das Thema Kaufkraft und Preissteigerung von Gütern und Produkten im Land die politische Diskussion. Während die Opposition auf wahrgenommene Preissteigerung vor allem im Energiebereich aufmerksam macht, versichert die Regierung, dass Güter und Produkte des täglichen Bedarfs, die vor allem im Land selbst hergestellt werden, keiner wesentlichen Preissteigerung unterliegen. Die marokkanischen Staatsmedien zeigen in den Hauptnachrichten regelmäßige Berichte über Kontrollen von Beamten auf den Wochenmärkten im Land, die beweisen sollen, dass die Versorgungslage trotz internationalen Krisen und Dürre im Land gewährleistet ist und es keine Preissteigerungen gibt. Im Zusammenhang mit der aktuellen Krise in der Ukraine wurde die Diskussion um die Versorgungslage mit Weizen angeheizt. Marokko hat sich in den letzten 30 Jahren und im Zuge des Klimawandels sowie des Bevölkerungswachstums vom Weizenexporteur über den reinen Selbstversorger nun zu einem Importeur verschiedener Getreidearten entwickelt. Die Ukraine ist neben Frankreich und den USA bereits ein Lieferanten für Marokko gewesen. Zugleich wird befürchtet, dass die Weltmarktpreise für Getreide steigen könnten.

Regierungssprecher verneint Einfluss des Ukrainekriegs auf Versorgung mit Weizen.

Regierungssprecher Mustapha Baitas redet die Auswirkungen der Russland-Ukraine-Krise herunter und erklärt, dass der nationale Bestand an Weich- und Hartweizen aufgestockt worden sei und die Regierung die notwendigen Maßnahmen ergreifen werde, um die Auswirkungen des Preisanstiegs bei einigen Konsumgütern zu verringern.

Nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins Telquel erklärte der Regierungssprecher und stellvertretende Minister für die Beziehungen zum Parlament, Mustapha Baitas, in seiner Pressekonferenz nach der Sitzung des Regierungsrats am Donnerstag, den 24. Februar 2022, dass der russisch-ukrainische Konflikt „keine Auswirkungen auf die Versorgung des marokkanischen Marktes und die Lieferung der notwendigen Lebensmittel haben wird“, da die Regierung in den Monaten Januar und Februar die Initiative ergriffen habe und große Mengen Weizen importierte. Zugleich erläuterte er nochmals die Maßnahmen und Ausgaben, um die möglichen Folgen der Dürre durch Staatsausgaben abzufedern.

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