Strand
Müll am Strand und im Meer

Aziz Akhennouch hebt Erfolge im Kampf gegen illegale Fischerei hervor.

Brest – Regierungschef Aziz Akhennouch hob am Freitag (11. Februar 2022) in Brest, in Anwesenheit eines hochrangigen Teilnehmerkreises des ersten internationalen Ozeangipfels „One Ocean Summit“, die Anstrengungen und Fortschritte Marokkos bei der Erhaltung der Fischereiressourcen und der Bekämpfung der illegalen Fischerei hervor.

An dem Kongress nahmen unter anderem der Präsidentin von Tansania, Samia Suluhu, der Präsidenten von Französisch-Polynesien, Edouard Fritch, der Präsidenten von Ghana, Nana Akufo-Addo sowie der Gastgeber, Frankreichs Präsident Emmanuel Macron teil.

Die Bemühungen der marokkanischen Aufsichtsbehörden hätten dazu geführt, dass 95% der in Marokko gefischten Ressourcen mit Bewirtschaftungsplänen unter Kontrolle sind, sagte Regierungschef Akhennouch auf einer Podiumsdiskussion mit dem Titel „Meeresökosysteme schützen und wiederherstellen sowie nachhaltige Fischerei fördern.“
Marokko gewährleistet außerdem die Rückverfolgbarkeit dieser Fischbestände dank der Abkommen, die das Königreich und die Europäische Union verbinden, so der Regierungschef weiter, der Marokko bei dieser Veranstaltung an der Spitze einer hochrangigen Delegation vertritt, die sich insbesondere aus dem Minister für Landwirtschaft, Seefischerei, ländliche Entwicklung und Gewässer sowie Wälder, Mohamed Sadiki, und dem Botschafter des Königreichs in Paris, Mohamed Benchaâboun, zusammensetzt.

Premierminister
Marokkanischer Premierminister Aziz Akhennouch

Premierminister Akhennouch betonte auf dem vom französischen Staatschef Emmanuel Macron geleiteten Panel die „enormen Fortschritte“, die Marokko dank der ergriffenen Maßnahmen in diesem Bereich erzielt hat, insbesondere im Atlantik. Für das Mittelmeer, das ein „gemeinsames Meer“ ist, wies der Regierungschef auf „Schwierigkeiten“ im Zusammenhang mit der Reproduktion und Erholung der Bestände hin, die seiner Meinung nach in den nächsten Prozessen berücksichtigt werden müssen, um einen Plan für das Mittelmeer zu erstellen.

Marokko beklagt Plastik in den Meeren.

Er bestätigte, dass Marokko das große Problem des Plastiks durch die Verabschiedung von Gesetzen, die die Verwendung von Plastik in bestimmten Bereichen verbieten, angeht, und wies darauf hin, dass das Königreich weiterhin Meeresschutzgebiete schaffen und den Kampf gegen die illegale Fischerei verstärken wird.

Premierminister Akhennouch vertrat außerdem die Ansicht, dass das vom französischen Präsidenten angesprochene internationale Instrument zur Erhaltung und Nutzung der biologischen Vielfalt außerhalb der nationalen Gerichtsbarkeit auf hoher See von grundlegender Bedeutung sei, da es „die Länder direkt betreffen kann“.

In einer Presseerklärung hob der Regierungschef außerdem die Bedeutung der wissenschaftlichen Forschung hervor, die ein „grundlegendes“ Element bleibt, um den Meeresboden gut kennenzulernen und Pläne für die Erhaltung der Ozeane erstellen zu können, und lobte die Bemühungen Marokkos in diesem Bereich.

Uniten Nations Ocean Summit Ende Juni in Lissabon

Der One Ocean Summit, der auf Initiative Frankreichs im Rahmen der derzeitigen EU-Ratspräsidentschaft in Zusammenarbeit mit den Vereinten Nationen organisiert wird, soll der europäischen und internationalen Agenda zu maritimen Themen einen „starken politischen Impuls“ geben, insbesondere um multilaterale Verhandlungen, die den Ozean betreffen, zum Erfolg zu führen und die Konferenz „United Nations Ocean“, die für Ende Juni 2022 in Lissabon geplant ist, zu fördern.

Der Gipfel, an dem mehrere Staats- und Regierungschefs teilnehmen werden, soll zu ehrgeizigen Verpflichtungen zum Schutz der Ozeane führen.

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