Marokko – PJD kündigt harte Opposition im Parlament an. Maghreb-Post


adsense
PJD
Logo der Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung PJD in Marokko

PJD sagt Konsultationsgespräche zu einer möglichen Regierungsbeteiligung mit der RNI ab.

Rabat – Die schwere Wahlniederlage der marokkanischen Regierungspartei für Gerechtigkeit und Entwicklung (PJD) halt in ihren Fluren immer noch nach. Als stärkste Kraft im Abgeordnetenhaus mit 125 Sitzen fiel man auf 13 Sitze zurück. Zugleich konnte der bisherige Regierungschef, Saad-Eddine El Othmani, seinen Wahlkreis nicht gewinnen, womit er als Premierminister ohnehin hätte ausscheiden müssen. Der von König Mohammed VI. ernannte neue Premierminister und designierte Regierungschef, Aziz Akhennouch, lud nach dem Wahlsieg der RNI, deren Parteivorsitzender er ist, alle ins Parlament gewählten Parteien zu Konsultationsgesprächen ein, darunter auch die PJD.

adsense

PJD will harte Oppositionsarbeit im Parlament betreiben.

Die nächste politische Rolle der marokkanischen Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung (PJD) wird in der Opposition zur neuen Regierung liegen, sagte am vergangenen Dienstag ein hoher Parteifunktionär. Suleiman Al-Amrani erklärte gegenüber Alhurra, man nehme nicht an den Regierungskonsultationen teil. Das gestrige Treffen mit dem Vorsitzenden der Nationalen Versammlung der Unabhängigen, Aziz Akhannouch, wurde abgesagt. Akhannouch war am vergangenen Freitag, gemäß der marokkanischen Verfassung, von König Mohammed VI. zum Premierminister ernannt und mit der Bildung einer neuen Regierung beauftragt worden.

Al-Amrani machte keine näheren Angaben zu der Weigerung der PJD, sich an der Regierung zu beteiligen, und zu den laufenden Konsultationen. Die Partei führte die Koalitionsregierung und stellte den Regierungschef des nordafrikanischen Landes von 2006 bis zur Wahl in der vergangenen Woche.



Source link

adsense

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.