König
König Mohammed VI. und König Abdullah II.

Direktes Telefonat zwischen jordanischem und marokkanischem König zeigt Besorgnis über die Gewalt zwischen Israelis und Palästinenser.

Rabat – König Mohammed VI. führte am Montag ein Gespräch mit König Abdullah II., dem Herrscher des Haschemitischen Königreichs Jordanien, wie aus einer Mitteilung des marokkanischen königlichen Kabinetts zu entnehmen war.

Das Gespräch zwischen den beiden Herrschern habe sich, um die Entwicklungen und Ereignisse in der Stadt Al-Quds (Jerusalem) und der Al-Aqsa-Moschee, gedreht. Der jordanische König, der sich wegen eines medizinischen Eingriffs in Deutschland befindet, kann die Lage nur aus der Entfernung verfolgen.

Beide Staatsoberhäupter haben eine besondere symbolische Rolle in der Region. Der jordanische König Abdullah II. hat die haschemitische Vormundschaft über die islamischen und christlichen heiligen Stätten in Al-Quds Ascharif (Jerusalem). Der marokkanische König Mohammed VI. ist der Vorsitzende des Al-Quds-Komitees, dass sich im Auftrag der islamischen Gemeinschaft für einen freien Zugang für Muslime und alle anderen Religionen zu den heiligen Stätten einsetzt.

Laut der gleichen Quelle waren die beiden Monarchen der Ansicht, dass „diese Eskalation geeignet ist, die Gefühle von Groll, Hass und Extremismus zu schüren und die Chancen auf eine Wiederbelebung des Friedensprozesses in der Region zunichte zu machen“. Zugleich seien sich beide einig gewesen, dass die aktuellen Ereignisse durch die Übergriffe auf die heiligen Stätten und die Angriffe auf die Gläubigen durch israelische Sicherheits- und Streitkräfte ausgelöst wurden, so die Erklärung des marokkanischen Königlichen Kabinetts, welche über die staatliche Nachrichtenagentur MAP veröffentlicht wurde.

Marokko – Eindringen israelischer Sicherheitskräfte in Al-Aqsa-Moschee verurteilt.

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