Menschen vor einer Moschee
Freitagsgebet Moschee mit zahlreichen Gläubigen

COVID-19 Impfkampagne kommt in Marokko nicht wieder in Fahrt. Impfgegner und Skeptiker sollen in den Moscheen überzeugt werden.

Rabat – Laut einem Rundschreiben des Ministeriums für religiöse und islamische Angelegenheiten vom 3. November 2021 sind die Imame aufgerufen, während der Predigt am kommenden Freitag, dem 5. November 2021, zur COVID-19 Impfung aufzurufen. In dem Rundschreiben heißt es wie nachfolgend: „Liebe Leute, lasst euch und eure Lieben so schnell wie möglich gegen dieses Virus namens Corona impfen, lasst euch mit der ersten, zweiten und dritten Dosis impfen.“

Diese Aufforderung erfolgt wenige Tage nach neuen Demonstrationen gegen die COVID-19 Impfungen und den Gesundheitspass, die am vergangenen Sonntag, dem 31. Oktober 2021, in mehreren großen Städten des Königreichs stattfanden und an denen mehrere tausend Menschen teilgenommen haben sollen.

Am Dienstag, den 2. November 2021, bekräftigte Gesundheitsminister Prof. Khalid Aït Taleb im Parlament die Wichtigkeit der Umsetzung des Gesundheitspasses, womit er auf die Demonstrationen reagierte, und vertrat die Ansicht, dass „die Minderheit der nicht geimpften Menschen der geimpften Mehrheit nicht ihre Meinung aufzwingen kann“.

Seit Beginn der Impfkampagne wurden in Marokko mehr als 24 Millionen Menschen geimpft, von denen mehr als 22 Millionen bereits vollständig mit zwei Dosen geimpft sind. Weitere 1,4 Millionen Personen haben bereits ihre dritte Impfdosis erhalten, die in Marokko für alle obligatorisch sein wird.

Marokko – 191 Coronavirus –Neuinfektionen in 24 Stunden bestätigt.



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