Marokko – Human Rights Filmfestival zeigt „School of Hope” Maghreb-Post


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Dokumentarfilm
Hope of School – Plakat Human Rights Festival Berlin 2021

Dokumentarfilm über eine kleine marokkanische Schule mitten im Nirgendwo und die Hoffnung auf die Zukunft.

Human Rights Festival
Human Rights Festival 2021 Berlin Plakat

Berlin – Vom 16. Bis 25. September 2021 findet erneut das Human Rights Filmfestival in der Bundehauptstadt Berlin statt. Das Filmfestival bietet jährlich 10 Tage lang vor allem Dokumentarfilme aus allen Teilen der Welt, die oft auf beeindruckende und berührende Weise menschliches Handeln, die gesellschaftspolitischen Situation und grundlegende Themen wie Demokratie, Gerechtigkeit, Freiheit, den Zugang zu Bildung sowie Umweltschutz behandeln. Nicht selten sind die Filmemacher aber auch Aktivist*innen und Expert*innen vor Ort und Teil zahlreicher Diskussionen. In diesem Jahr umfasst das Programm insgesamt 40 Filme und Dokumentationen, von denen bereits einige mit Auszeichnungen und Preise versehen sind.

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„School of Hope“ – Blick auf ein anderes Marokko.

In diesem Jahr ist der Film „School of Hope“ teil des Programms. Der Filmemacher Mohamed El Aboudis bietet seinen Zuschauern einen Dokumentarfilm über eine Schule in der marokkanischen Steppe an. In eindrucksvollen Bildern liebevoll und ungeschönt, wird die Lebenswirklichkeit in den Gebieten des nordafrikanischen Königreichs Marokko aufgezeigt, wie sie abseits der sich rasant entwickelnden Metropolen und Küstengebieten noch immer zu finden sind, weit entfernt von Autobahnen, Hochgeschwindigkeitsstrecken und 5G Mobilfunknetzen. In besonderer Weise wird darüber erzählt, wie schwer es noch immer ist, Kindern und Jugendlichen eine Möglichkeit zur Erlangung von Bildung zu eröffnen.

Film gewinnt Preis von SOS-Kinderdörfer

Mohamed El Aboudi, finnischer Regisseur mit marokkanischen Wurzeln, dokumentiert den Versuch eine Schule, mitten in der marokkanischen Weite der Gebirgslandschaften und Steppen, einzurichten und wie ein engagierter Lehrer Kindern unterschiedlichen Alters unter einfachsten Bedingungen einen Weg zu Bildung und vielleicht zu einer besseren Zukunft aufzuzeigen will. Zugleich dokumentiert er die Unsicherheiten, Vorurteile und Gedankenwelten, die nicht selten dazu führen, dass nicht alle Kinder in die Schule können, insbesondere junge Mädchen, aber auch Jungs. Im Fokus eine der ersten Unterrichtsstunden steht der Begriff „Hoffnung“ und seine Bedeutung.

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Keine Anklage, sondern ein Blick auf die „Hoffnung“.

Der Titel des Dokumentarfilms ist Programm. Es geht dem Filmemacher nicht um eine politische Anklage, sondern mehr um die Perspektive der Kinder. Schule ist mehr als ein Ort für die Vermittlung von Bildung und Wissen, sondern gerade für Kinder in sehr schwierigen Lebenswirklichkeiten auch ein Ort, um Kind sein zu dürfen, der Neugierde zu folgen und um sich Hoffnungen für die eigene Zukunft machen zu dürfen. Aufgrund seiner behutsamen Darstellung der Lebensumstände, die durch unglaubliche Weiten, aber auch durch Dürre und den Klimawandel geprägt sind, dokumentiert der Film in einer nicht minder behutsamen Kameraführung und beeindruckenden Bildern die Lust auf Schule. Aus diesem Grund hat der Film auch den Preis der SOS – Kinderdörfer erhalten. Nun kann er auch auf dem Human Rights Filmfestival und per Stream gesehen werden.



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