Gesundheitsministerium
Dr. Mouad El Mourabit, Koordinator des nationalen Notfallzentrums für öffentliche Gesundheit

Coronavirus Omicron – Welle befindet sich in der Schlussphase.

Rabat – „Die Omicron-Welle war, wie erwartet, eine schnelle und kurze Welle, die 11 Wochen dauerte und ihren Höhepunkt in der Woche vom 17. bis 23. Januar 2022 erreichte“, sagte der Koordinator des Nationalen Zentrums für Notfalleinsätze im Bereich der öffentlichen Gesundheit des Ministeriums für Gesundheit und Sozialschutz, Dr. Mouad Mourabit, bei seiner Vorstellung der epidemiologischen Situation für den Zeitraum vom 15. bis 28. Februar 2022.

Im Gegensatz zur „Delta“ Welle ist die „Omicron“ Welle weniger virulent und weniger tödlich verlaufen. Dies ergebe sich aus dem Vergleich der beiden Wellen. Der Anteil der schweren und kritischen Fälle während der „Delta“ Welle lag bei 4,3 % der Infizierten, während dieser Anteil während der „Omicron“ Welle bei ca. 2 % lag, also weniger als die Hälfte, so Dr. Mourabit. Seit insgesamt fünf Wochen sinken die Werte der täglichen Neuinfektionen und betroffenen Menschen kontinuierlich. Auch die Rate der positiven Tests bei Coronavirus SARS-COV 2 Verdachtsfällen sank von 24,4% auf aktuell 1,9% pro Woche.

Alle Indikatoren zeigen eine abklingende epidemiologische Lage.

Der Reproduktionsindex der Fälle liegt seit 38 Tagen unter 1 und erreichte letzte Woche 0,79. D.h. 100 Coronavirus – Infizierte stecken 79 neue Personen an.

Die Zahl der Todesfälle lag in der letzten Woche bei 84, was einem Rückgang von 26 % gegenüber der Vorwoche entspricht.

Die Sterblichkeitsrate lag bis Montag in der Omicron-Welle bei 0,6 Prozent und in der Delta-Welle bei 1,3 Prozent, d. h. ein Rückgang um fast die Hälfte, fügte Dr. Mourabit hinzu und führte diesen Rückgang auf mehrere Faktoren zurück, insbesondere auf die Wirksamkeit der Impfkampagne.

Nach Angaben des Ministeriums für Gesundheit und sozialen Schutz lag die Quote der Personen, die die erste Dosis erhalten haben, bei 67,5 %, die derjenigen, die die zweite Dosis erhalten haben, bei 63,3 %, während 15,7 % die Auffrischungsdosis erhalten haben.

Dr. Mourabit wiederholte den Aufruf des Ministeriums für Gesundheit und sozialen Schutz an alle Bürger, sich weiterhin schnell und massiv an der nationalen Impfkampagne zu beteiligen und die drei Impfdosen anzunehmen.

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