Hassan Baraka nimmt an einer Schwimmexpedition im Eiswasser von Norwegen teil, um auf die Klimasituation in der Arktis aufmerksam zu machen.

Tetouan – Der Marokkaner Hassan Baraka, ein bekannte Extremsportler, nimmt an einer Expedition zum Schwimmen im Eiswasser teil.  Er bereitet sich darauf vor, im Mai dieses Jahres im Rahmen einer Schwimmexpedition in Norwegen 1.000 m ohne Neoprenanzug am Nordpol zu schwimmen.

Hassan Baraka, der einer von 16 international ausgewählten Athleten für die Teilnahme an dieser Expedition ist, ist zugleich der jüngste Schwimmer der Welt, der auf fünf Kontinente an extremen Schwimmexpeditionen oder sportlichen Herausforderungen teilgenommen hat. Er wird am 3. oder 4. Mai die 1.000-Meter-Distanz schwimmen, heißt es in einer Mitteilung der Organisatoren von Ice Swimming.

Unter den anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist u.a. der bekannte Bulgare Petar Stoychev, Weltmeister über 25 km und ehemaliger Rekordhalter für die Überquerung des Ärmelkanals in weniger als 7 Stunden, sowie Marion Joffle, eine französische Eiswasserschwimmerin, die bei den letzten Weltmeisterschaften im Februar in Polen 10 Medaillen, darunter fünf goldene, gewonnen hat.

Abgesehen von Marokko sind auch folgende Länder auf der Expedition vertreten: Südafrika, Tschechische Republik, USA, Italien, Bulgarien, Finnland, England, Frankreich, Deutschland und Australien.

Die Beteiligung des marokkanischen Schwimmers an diesem Wettbewerb wird eine Gelegenheit sein, auf die Umweltsituation in der Arktis aufmerksam zu machen, betonen die Organisatoren.

Der 35-jährige Hassan Baraka, geboren in Tetouan, engagiert sich als Organisator von Ice Swim in Marokko. Er ist der erste Marokkaner, der den Weltmarathon absolviert hat, bei dem sieben Marathons in sieben Tagen auf sieben Kontinenten gelaufen werden müssen. Hassan Baraka durchschwamm auch die Meerengen des Bosporus und von Gibraltar.



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