„Lena Lorenz“: Darum stirbt Jens Atzorn den Serientod

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„Lena Lorenz“
Darum stirbt Jens Atzorn den Serientod

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Judith Hoersch und Jens Atzorn in "Lena Lorenz".

Judith Hoersch und Jens Atzorn in „Lena Lorenz“.

© ZDF/WalterWehner.de.

Millionen Fans verfolgten am Donnerstagabend den dramatischen Serientod von Jens Atzorn in „Lena Lorenz“. Darum musste seine Figur sterben.

Abschied von Jens Atzorn (45)! Der Schauspieler stirbt in der beliebten ZDF-Serie „Lena Lorenz“ einen tragischen Serientod. In der Folge „Zerbrechliches Glück“, die am Donnerstag ausgestrahlt wurde, stürzt seine Figur Quirin bei einem dramatischen Rettungsversuch in den Abgrund und wird wenig später für hirntot erklärt. Der Sohn von Schauspieler Robert Atzorn (76) steigt damit nach 18 Folgen aus. Er war seit Folge fünf Teil der „Lena Lorenz“-Familie. Im Interview mit der Nachrichtenagentur spot on news erinnert sich der 45-Jährige an den emotionalen Dreh zurück.

Warum haben Sie sich entschlossen, aus der Serie „Lena Lorenz“ auszusteigen?

Jens Atzorn: Die Dreharbeiten waren ein schönes Kapitel in meiner Arbeit als Schauspieler. Nach fünf Jahren war es für mich einfach an der Zeit, neue Projekte zu starten.

Wie schwer fiel Ihnen die Entscheidung?

Atzorn: Sehr schwer, weil ich nicht nur die Rolle sehr lieb gewonnen habe, sondern auch das gesamte Team und meine Kollegen. Ich habe das wirklich sehr lange abgewogen.

Wie haben Ihre Kollegen darauf reagiert?

Atzorn: Sie waren schon traurig, haben meine Entscheidung aber auf alle Fälle respektiert und verstanden.

Ihre Rolle Quirin stirbt einen tragischen Serientod, konnten Sie selbst Vorschläge zu Ihrem Ausstieg einbringen?

Atzorn: Ja, ich konnte mich einbringen und wir haben zusammen mehrere Szenarien durchgespielt. Letztendlich blieben nur zwei Möglichkeiten übrig: Entweder Quirin hätte Lena verlassen müssen oder eben sein Tod. Beide Versionen wären spannend zu spielen gewesen.

Hätten Sie Ihre Rolle lieber am Leben gelassen und damit auch die Option, irgendwann zur Serie zurückzukehren?

Atzorn: Schwierige Frage. Ich hätte nichts dagegen gehabt, meine Figur am Leben zu lassen, fand die Idee mit dem Serientod aber auch gut.

Wie herausfordernd waren die letzten Szenen für Sie?

Atzorn: Sehr herausfordernd und emotional. Man dreht normalerweise nicht chronologisch, aber ich hatte tatsächlich am letzten Drehtag meinen Tod im Krankenhaus zu spielen, das war sehr bewegend – ich denke auch für alle anderen, die anwesend waren.

Was wird Ihnen aus der Serie am meisten in Erinnerung bleiben?

Atzorn: Am meisten der Lorenzhof. Es ist einfach ein sehr besonderer Ort, an dem man sich sofort extrem wohlfühlt. Dort haben auch alle glücklichen und tragischen Momente stattgefunden, die meine Rolle über die Jahre doch sehr geprägt haben.

Wie haben Sie den letzten Drehtag erlebt, gab es ein Abschiedsfest?

Atzorn: Es gab eine Abschiedsrede und einen Umtrunk. Ich habe nach Drehschluss eine „Klappe“ gegeben, das sagt man so, wenn einer aus Cast oder Team nach Drehschluss alle auf etwas einlädt. Das kann je nachdem, was man ausgibt, eine „Kuchenklappe“, eine „Schnapsklappe“, eine „Brotzeitklappe“ oder Ähnliches sein.

Werden Sie mit einigen Kollegen in Kontakt bleiben, mit welchen?

Atzorn: Ja, natürlich mit Judith Hoersch, wir verstehen uns sehr gut. Mit Pablo Sprungala auch, da wir in der gleichen Stadt wohnen. Und hin und wieder auch mit Patricia Aulitzky, der ersten Lena.

Wie geht es nun für Sie weiter?

Atzorn: Nach den Dreharbeiten für „Lena Lorenz“ habe ich für Amazon Prime die zweite Staffel „Der Beischläfer“ gedreht. Außerdem habe ich für die ARD ein „Weihnachtsspezial“ und noch diverse andere, kleinere Projekte gedreht. Jetzt bin ich gespannt, was als Nächstes kommt.

Käme eine neue Serie für Sie infrage?

Atzorn: Ja, auf jeden Fall. Gerne auch Richtung Krimi oder Komödie.

SpotOnNews



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