Kurt Weill Fest mit dem Motto «Musik. Spiegel der Zeit»

In Dessau-Roßlau ist am Freitag das 30. Kurt Weill Fest eröffnet worden. Die Jubiläumsausgabe in der Geburtsstadt des Komponisten Weill (1900-1950) steht in diesem Jahr unter dem Motto «Musik. Spiegel der Zeit». Bis zum 13. März stehen 30 Veranstaltungen an zehn Orten auf dem Programm. Es seien 400 Künstlerinnen und Künstler mit Bands an der Gestaltung beteiligt, teilten die Veranstalter mit. Für einige der Veranstaltungen seien aktuell noch Karten zu haben, hieß es.

In Dessau-Roßlau ist am Freitag das 30. Kurt Weill Fest eröffnet worden. Die Jubiläumsausgabe in der Geburtsstadt des Komponisten Weill (1900-1950) steht in diesem Jahr unter dem Motto «Musik. Spiegel der Zeit». Bis zum 13. März stehen 30 Veranstaltungen an zehn Orten auf dem Programm. Es seien 400 Künstlerinnen und Künstler mit Bands an der Gestaltung beteiligt, teilten die Veranstalter mit. Für einige der Veranstaltungen seien aktuell noch Karten zu haben, hieß es.

Wegen der Corona-Pandemie war die Anzahl der zur Verfügung stehenden Tickets deutlich reduziert worden. «Größtmögliche Sicherheit und damit auch die Einhaltung von Abständen im Veranstaltungssaal hat auch für uns Priorität», so die Sprecherin des Festivals.

Zu den Höhepunkten gehören unter anderem Weills kapitalismuskritische Satire «Die sieben Todsünden», die von der Sängerin Katharine Mehrling interpretiert wird, und die Epochenreise «Wenn ick mal tot bin – Krieg und Frieden 1618:1918» des Berliner Ensembles «lautten compagney».

Weill («Die Dreigroschenoper») wurde 1900 in Dessau als Sohn eines jüdischen Kantors geboren. Wegen der Machtergreifung der Nazis zog er über Paris in die USA, wo er ein gefeierter Musicalkomponist am Broadway war. Weill, ein enger Weggefährte von Bertolt Brecht, starb 1950 in New York.

dpa



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