Kriminalität
Polizei fordert besseren Schutz vor Geldautomatensprengungen

Gesprengter Geldautomat

Kripobeamte sichern nach der Sprengung eines Geldautomaten Spuren. Angesichts steigender Zahlen von Geldautomatensprengungen fordert der Osnabrücker Polizeipräsident Michael Maßmann bessere Schutzmaßnahmen. Foto: Thomas Frey/dpa

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Immer häufiger kommt es in Deutschland zu Geldautomatensprengungen. Zwar haben viele Banken bereits die Sicherheit verbessert – doch es könnte mehr getan werden, sagt der Osnabrücker Polizeipräsident.

Angesichts steigender Zahlen von Geldautomatensprengungen fordert der Osnabrücker Polizeipräsident Michael Maßmann bessere Schutzmaßnahmen.

Bei der Prävention sollten sich die Banken und Sparkassen in Deutschland ein Beispiel an den Niederlanden nehmen, sagte Maßmann der dpa. Dort seien die Zugänge zu den Automaten erschwert worden, ihre Zahl reduziert und die Geldbestände verringert worden. Weil die Niederländer mehr für die Prävention getan hätten, seien die Täter inzwischen auf Deutschland ausgewichen.

«Die Banken tun nicht genug, die passive Sicherheit der Automaten könnte deutlich erhöht werden», sagte Maßmann. Zwar hätten die Banken in den vergangenen Jahren schon einiges für die Verbesserung der Sicherheit der Automaten getan. Angesichts der immer zahlreicher und auch gefährlicher werdenden Straftaten reiche das allerdings nicht mehr aus.

Ihm wäre wohler, wenn der Gesetzgeber verbindliche Regeln einführen würde, sagte Maßmann. Inzwischen verwenden die zu zwei Dritteln aus den Niederlanden stammenden Täter immer öfter Festsprengstoff und gefährden das Leben auch von Unbeteiligten.

dpa



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