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Arbeiten von Hafen-Baustellen gehen voran

In den Häfen von Stralsund und Greifswald wird gebaut, was das Zeug hält. Bisher nach Plan. Die Sanierungen haben ein gemeinsames Ziel: Mehr Aufenthaltsqualität für Einheimische und Besucher.

Die Umgestaltungen der Hafeninsel in Stralsund und des Greifswalder Museumshafens nehmen Gestalt an. «Die Arbeiten schreiten entsprechend der Planung zügig voran», sagte der Stralsunder Stadtsprecher Peter Koslik der Deutschen Presse-Agentur. Täglich wandle sich das Bild der Baustelle. Das Ziel der Sanierung sei, die Hafeninsel zu einem Anziehungspunkt zu machen. Ein Highlight soll eine Stufenanlage entlang des Hansakais werden.

Die Bauarbeiten hatten im Frühherbst 2021 begonnen. Bislang wurde den Angaben nach unter anderem die alte Kaikante abgebrochen, eine neue Spundwand errichtet und tonnenweise Ostsee-Kies aufgeschüttet. Zudem sei bereits mit der Herstellung der Betonfertigteile begonnen worden. Bis Ende 2023 soll die neugestaltete Promenade fertig sein. Insgesamt kosten die Bauarbeiten in Stralsund etwa 14 Millionen Euro.

Auch die Neugestaltung von Hansering und Museumshafen in Greifswald geht voran. Aktuell werden Leitungen am Kai und Natursteinpflaster verlegt, sagte Stadtsprecherin Andrea Reimann. Erste Bäume wurden demnach bereits im Herbst gepflanzt. In allen Baufeldern werde derzeit gearbeitet, die Umgestaltung laufe nach Plan.

Der 600 Meter lange Abschnitt des Hanserings liegt im Norden der Greifswalder Altstadt und wird seit Herbst 2020 umgestaltet. Ziel der Arbeiten IST, den Charakter des historischen Walls fortzuführen sowie den südlichen Teil des Museumshafens aufzuwerten und stärker mit der Stadt zu verbinden. Dazu werden unter anderem die Fahrbahnen verengt, Alleen angelegt und die Promenade entlang der Kaikante verbreitert.

Die Kosten für die Umgestaltung belaufen sich auf rund acht Millionen Euro. Die Bauarbeiten sollen bis Januar 2023 abgeschlossen sein. Bis dahin könne es immer wieder zu Verkehrsbehinderungen kommen. Aktuell gibt es eine Engstelle, an der eine Ampelanlage den Verkehr regelt. In Zukunft soll auf diesem Abschnitt des Hanserings Tempo 30 gelten.

Die etwa 70 Schiffe des Museumshafens sollen im Anschluss wieder zurückkehren. Sie liegen derzeit stromabwärts auf dem Fluss Ryck beziehungsweise im Hafen des Stadtteils Wieck.

dpa



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