Jürgen Klopp hat die russische Invasion in der Ukraine verurteilt.

«Ich bin fast 55 Jahre alt. Es übersteigt mein Verständnis, wie ein Erwachsener die ganze Welt in so eine Situation bringen kann – und vor allem natürlich die Ukraine», sagte der Trainer des FC Liverpool dem norwegischen TV-Sender Viaplay Sport nach dem Gewinn des englischen Fußball-Ligapokals gegen den FC Chelsea.

Er kenne so viele Ukrainer und Russen, «es geht natürlich nicht um die Leute, sondern um den Krieg eines wirklich bösen Mannes», sagte Klopp in Richtung von Russlands Präsident Wladimir Putin. «Wir müssen Solidarität zeigen, echte Solidarität.» Einige seiner früheren Spieler seien wahrscheinlich im Krieg. «Ich weiß es nicht genau, sie sind direkt zurück in ihr Heimatland gefahren», sagte Klopp. Das alles sei «schwer zu ertragen. Seit das Ganze vor zwei, drei Tagen begonnen hat, sind wir alle nur noch am Handy.»

«Es sieht nicht so aus, als ob wir ihn stoppen können, aber wir können ihm mehr Probleme machen, als er erwartet hätte. Und vielleicht hilft das den Menschen in der Ukraine», ergänzte Klopp.

(dpa)



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