Immer mehr Deutsche investieren in Depots und Aktien



Eine andere: die Regeln diktieren wollen bei Fusionen und Abfindungen, so wie bei der verpatzten Übernahme der Deutsche Wohnen. Aktionäre sollen nicht auf eine Nachbesserung des Angebots dringen, sondern akzeptieren, was ihnen geboten wird. Die nächste Bundesregierung sollte auch das Delisting nicht weiter erleichtern: Großaktionäre nehmen zu oft gute Firmen von der Börse, um Gewinne nicht teilen zu müssen. Und sie sollte dafür sorgen, dass Anleger nach Ablauf einer Spekulationsfrist von zwei Jahren Gewinne steuerfrei realisieren können: Aktionäre würden ihre Papiere länger halten – und nicht kurzfristig agieren. Pensionsgesicherte Politiker wie Olaf Scholz („Mein Geld liegt auf dem Girokonto“) können gut kokettieren mit ihrer Distanz zur Börse. Besser wäre, die im europäischen Vergleich vermögensarmen Deutschen am Erfolg der Wirtschaft zu beteiligen: „Mein Geld steckt im Depot.“

Mehr zum Thema: Der US-Neobroker Robinhood ist an die Börse gegangen, Anleger können auf eine Fortsetzung des Börsenbooms spekulieren. Das geht aber auch mit heimischen Broker-Papieren. Sinnvolles Investment oder pure Zockerei?



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