Sehen Sie im Video: „Ich will sein, was ich will“ – Natalia Wörner kämpft gegen Klischees im Film.

Ich bin Natalia Wörner, Schauspielerin. Ich kann in jede Rolle schlüpfen – wenn ich sie bekomme. Im Film kann ich Ehefrau, Mutter, Schwester, Geliebte sein. Ich könnte aber auch Physikerin, Kanzlerin oder Zirkusdirektorin sein – wenn ich dürfte.
Als Schauspielerin erlebe ich Klischees, Ungerechtigkeit und auch Diskriminierung. Es gibt noch zu viele Filme, die uns Frauen die falschen Rollen zuschreiben. Keine Vorbilder, keine role models. Das sollte sich ändern, und zwar jetzt! Dabei werden wir Widerstände erleben, doch wer Veränderung anstoßen will, darf nicht ängstlich sein.
Es braucht Mut. Habt keine Angst, und schon gar keine Angst vor eurem eigenen Mut! Es muss mehr Filme geben, die die Stimme der Frau aufgreifen. Was brauchen wir? Was sind unsere Werte? Was macht uns Angst, was treibt uns an?
Fas ist ein langer Weg, aber wir sind schon unterwegs. Wir stellen den Status quo infrage, wir haben uns Handlungsfähigkeit erstritten. Wir brauchen mehr weiblichen Content. Wir brauchen mehr Drehbuchautorinnen, wir brauchen mehr Regisseurinnen. Weil: Die männliche Perspektive ist nur die ein Hälfte des Blickes, die andere, die weibliche, will in der gleichen Selbstverständlichkeit Geschichten erzählen können. Weil nur aus zwei Hälften etwas Ganzes entsteht.
Was können wir tun?  Interessiert euch. Fragt, sucht, nach Müttern, Töchtern, Schwestern, nach Frauen, die es vor und neben euch gibt. Wenn ihr sie findet, dann tragt ihre Geschichte in die Welt!
Ich will sein, was ICH will. Die Zeit ist günstig, es passiert etwas – und Ich bin dabei.



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