“Die Höhle der Löwen”
Schwamm drüber – dieser Gurken-Deal platzte nach der Show

"Le Gurque"-Macher Leonie Eißele und Niklas Heinzerling in der "Höhle der Löwen"

“Le Gurque”-Macher Leonie Eißele und Niklas Heinzerling in der “Höhle der Löwen”

© Bernd-Michael Maurer / RTL

Spülschwämme aus getrockneter Luffa-Gurke namens “Le Gurque” kamen in der “Höhle der Löwen” gut an. Doch der Deal des Hamburger Start-ups mit zwei Löwinnen kam letztlich doch nicht zustande.

Der nachhaltige Spülschwamm “Le Gurque” begeisterte in der Gründershow “Die Höhle der Löwen” die Investoren. Statt aus Kunststoff, der schon bald im Plastikmüll landet, besteht die Öko-Alternative aus getrockneter Luffa-Gurke, einem Kürbisgewächs. “Dank uns spülen Sie in Zukunft mit Gemüse”, verkündeten die Gründer Leonie Eißele und Niklas Heinzerling in der jüngsten Ausgabe der TV-Show.

Die Löwen wetteiferten um einen Deal mit dem Hamburger Start-up. Serieninvestor Ralf Dümmel wollte gemeinsam mit Judith Williams einsteigen, doch das Gründerduo gab den Zuschlag an das Konkurrenzangebot von Familienunternehmerin Dagmar Wöhrl und Gast-Löwin Sarna Röser. Die beiden Investorinnen versprachen, 100.000 Euro in das Start-up zu investieren.

Letztlich kam der Gurken-Deal mit den Löwen aber doch nicht zustande, wie nach Ausstrahlung der Show bekannt wurde. “Wir sind sehr traurig darüber, da wir das Produkt von Niklas und Leonie genial finden”, erklärte Wöhrl auf Twitter. “Nach den Dreharbeiten haben wir aber bemerkt, dass wir verschiedene Strategien einschlagen möchten. Wir wünschen ihnen alles Gute!” 

Gründer machen alleine weiter

Das Gründer-Duo spricht von einer gemeinsamen Entscheidung aller Beteiligten, zeigt sich über das Platzen des Deals aber nicht allzu enttäuscht. “Ein Investment hat zwar viele Vorteile, das Unternehmen alleine zu besitzen jedoch auch”, erklären sie im “Hamburger Abendblatt”. Ohne das Geld der Investorinnen, aber dafür komplett selbstbestimmt haben sie seit dem Auftritt in der “Höhle der Löwen”, der schon vor einem Jahr aufgezeichnet wurde, alleine weitergemacht.

Von der Aufmerksamkeit durch die TV-Show können Eißele und Heinzerling, die auch privat ein Paar sind, auch ohne Investment profitieren. Pünktlich zur Ausstrahlung haben sie 25.000 Gurkenschwämme vorproduziert, um alle Bestellungen in ihrem Online-Shop bedienen zu können. Neben dem Luffa-Schwamm “Le Gurque” bietet ihr Nachhaltigkeitsstartup “The Closest Loop” dort auch Wischlappen aus recycelter Bettwäsche und einen Altpapiersack namens “Pappe La Papp” an.

bak



Source link

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.